Anna K. beendet nach langjähriger Teilnahme am Spielbetrieb ihre Erfolgskarriere beim PSV München

(Kreisliga) Sonntag, 27.05.2017 / PSV München – „Sieger der Herzen“

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Nach langem Überlegen beendet Anna K., besser bekannt als „KometenAnna“ / „Kapitän“, ihre fußballerische Karriere mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Bereits seit Ende des 20. Jahrhunderts tritt oben genannte Münchnerin für den PSV als starke Spielerin über die Jahre hinweg immer wieder auf den Platz. Verschiedenste Trainergespanne, zuletzt Autengruber/Fischer, konnten von ihr jederzeit einwandfreie Leistungen erwarten.

 

Ein Fußballmärchen lässt sich kaum besser definieren, als durch die Erfolgsgeschichte der Anna K. Bereits im jungen Alter konnte sie ihre Mitmenschen durch ihr fußballerisches Können überzeugen und machte auch viele andere Vereine durch ihre unermüdliche Kampfbereitschaft auf sich aufmerksam. Die Angriffe der gegnerischen Parteien konnte sie jedoch stets durch ihre äußerst hohen defensiven Qualitäten ausmerzen. Als langjähriger Kapitän ist sie eine große Stütze für ihre Mitspielerinnen und auch wenn manch einer sagen würde: „Einer allein kann nicht für beide kämpfen“ – hat uns Anna K. doch das Gegenteil bewiesen. Durch ihre Leistungsbereitschaft, Motivation und Stärke konnte sie ihre Mannschaftskolleginnen, sowohl beim Fußball als auch bei diversen Spielgeschehen (aka Feierlichkeiten) mit sich reißen. Anna K. wusste sich auch in Extremsituationen immer zu helfen, ob es nun durch ein sehenswertes Foul des Gegners im Spiel war oder durch ein weniger sehenswertes Foul an sich selbst nach einer Party am Spielplatz. Denn sie belohnte sich nach altehrwürdiger PSV Tradition nach geschaffter Arbeit gerne mit einem Gläschen „Leitungswasser“, das sie immer in höchster Konzentration mit ihren Mannschaftskolleginnen teilte. An dieser Stelle ein Dank an ihre durchwegs geschickten, katalytischen Eigenschaften, um den Pegel anderer (meist auch ihres eigenen) rasant anzuheben. Es bleibt zu hoffen, dass uns dieser Katalysator trotz offizieller Kündigung weiterhin regelmäßig erhalten bleibt. Nun bleibt es nur, sich nochmals bei unserer Kapitänin zu bedanken für all die Unterstützung, Kraft, Liebe, Freundschaft, Teamgeist, Unternehmungen, Kaffeemeetings, Rauchersessions, Sommerfeste und all die gemeinsamen Unternehmungen. DANKE!

 

P.s.: Mit ihren juristischen Fähigkeiten ist Isabella S. bereits auf der Suche nach möglichen Form-/Fristfehlern in der Kündigung der Anna K., um diese zum Bleiben aufgrund einer Ungültigkeit dieser zu zwingen.


Kapitän Anna verabschiedet sich

(Kreisliga) Samstag, 27.05.2017 / SpVgg Röhrmoos – Post-SV München 5:0 (1:0)

Die bewegenden Bilder des Anna-Abschieds Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
Die bewegenden Bilder des Anna-Abschieds Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann

Bei sommerlichen Temperaturen reisten die PSV Damen am vergangenen Samstag zur drittplatzierten SpVgg Röhrmoos. Um mit dieser spielerisch starken Mannschaft mitzuhalten, forderte das Trainergespann Fischer/Autengruber für die letzten 90 Spielminuten der Saison 2016/2017 nochmal volle Konzentration und die Umsetzung der taktischen Vorgaben.

 

Zwar hatten die Hausherrinnen ab Anpfiff spielerische Vorteile für sich zu verzeichnen, doch mit der gut mitspielenden Torhüterin L. Blumenschein und dem nötigen Quäntchen Glück konnte das erste Gegentor noch lange hinausgezögert werden. Den wenigen Angriffen, die der PSV für sich verbuchen konnte, fehlte es an der letzten Entschlossenheit, Präzision und Spielwitz und daher wurden sie meist kurz vorm finalen letzten Pass unterbunden. Die größte Möglichkeit auf PSV – Seite hatte auch zum Saisonabschluss nochmal K. Krautwasser, doch ihr Schuss wurde durch die gegnerische Torhüterin pariert. Gedanklich schon in der Halbzeitpause konnte dann ein gegnerischer Angriff über die linke Außenbahn in der 43. Spielminute nicht vollständig geklärt werden und K. Kugler erzielte den Führungstreffer für Röhrmoos. In der Halbzeitpause wurde dann nochmal bei einem kühlen Blonden… ahh noch nicht – bei einem kühlen Wasser an die rigorose Einhaltung der taktischen Aufstellung appelliert, denn durch das eigene Fehlverhalten gaben die PSV Damen der SpVgg viel zu viel Raum und Zeit um sich durch die PSV – Hälfte zu kombinieren. Trotz Appell gingen die PSV Damen dann aber baden… nicht etwa weil das Spiel vorzeitig beendet wurde und ein See in der Nähe war, sondern weil die Hausherrinnen die Müdigkeit, die Konzentrationsschwäche und die taktischen Schnitzer der Gäste eiskalt (wenigstens war etwas eiskalt) ausnutzten und bis zum Abpfiff noch weitere vier Mal einnetzten konnten. So mussten sich die PSV Damen am Ende 5:0 geschlagen geben, denn bei knapp 30 ° und lediglich einer Auswechselspielerin hätte es von jeder einzelnen eine Höchstleistung erfordert und diese war schon in der Sommerpause. In die verabschieden sich jetzt auch die PSV Damen und blicken mit einem lächelnden und einem weniger lächelnden Auge auf die vergangene Saison zurück. Das lächelnde Auge steht für den mannschaftlichen Zusammenhalt, die gewonnenen Spiele, das unvergessliche Trainingslager, die amüsanten Trainingseinheiten und die vielen neuen Erinnerungen die sich die Mannschaft in der Saison 2016/2017 geschaffen hat. Das weniger lächelnde Auge steht für den sportlichen Erfolg. Hier sind die PSV Damen, vor allem in der Rückrunde, weit hinter ihren Erwartungen geblieben. Viele verletzte Stammspielerinnen, angeschlagene Spielerinnen, verschiedenste Feldspieler - Torhüterinnen und kaum Auswechselspieler sollen keine Ausrede sein, doch haben diese Punkte den sportlichen Erfolg nicht gerade gefördert. Das Ziel der PSV Damen ist es nun in einer erholsamen, fußballfreien Zeit die Kräfte wieder aufzutanken, um in der neuen Saison mit frischem Wind und endlich mal wieder oben mitzuspielen. Das Potential ist da!


Frust über magere Punkteausbeute

(Kreisliga) Sonntag, 14.05.2017 / Post-SV München – SpVgg Tahlkirchen 0:5 (0:3)

(Kreisliga) Sonntag, 17.05.2017 / Post-SV München – SC Bogenhausen 3:4 (3:1)

(Kreisliga) Sonntag, 21.05.2017 / Post-SV München – TSV Grafing II 2:2 (2:1)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Zum Saisonendspurt mussten die PSV Damen vergangene Woche nochmal all ihre Kräfte bündeln, denn mit drei Spielen binnen sieben Tagen stand eine sportliche englische Woche auf dem Plan.

 

Mit der SpVgg Thalkirchen, dem SC Bogenhausen und dem TSV Grafing II erwarteten die Damen mindestens zwei Spiele, in denen sie mit ihrem fußballerischen Können hätten überzeugen können, doch es kommt ja bekanntlich immer anders man denkt. Zunächst war am Sonntag, den 19.05., der sichere Aufsteiger aus Thalkirchen im heimischen Postsportpark zu Gast. Mit dem Wissen, in welcher Liga viele dieser Spielerinnen ehemals auf Torjagd gegangen sind, nahm sich die Mannschaft um Autengruber/Fischer vor, sich mit einer hohen Lauf- und Kampfbereitschaft definitiv nicht kampflos geschlagen zu geben. Obwohl die PSV Damen nach einem individuellen Fehler bereits in der 9. Spielminute den ersten Gegentreffer hinnehmen mussten, bewiesen sie eine starke Moral und konnten sich, nach schönen Zuspielen, selbst die ein oder andere hochkarätige Torchance erarbeiten. Während diese Chancen ungenutzt blieben, stellten die Gäste ihre individuelle Klasse unter Beweis und erhöhten kurz vor dem Seitenwechsel auf den 0:3 Pausenstand. Dennoch blieben die Hausherrinnen weiterhin konzentriert und ermöglichten den Gästen während der zweiten Spielhälfte nur vereinzelte Torchancen. Eine dieser wenigen Möglichkeiten führte in der 62. Spielminute zum vierten Gegentreffer. Ein erneuter individueller Fehler kurz vor Schlusspfiff besiegelte den, mit 0:5 deutlich zu hohen Sieg, für die SpVgg Thalkirchen. An dieser Stelle gratulieren wir der SpVgg Thalkirchen und dem TSV Solln zum sicheren Aufstieg in die Bezirksliga. Für ihre nächste Saison wünschen wir den beiden Mannschaften alles Gute und hoffen, dass sie vielleicht in dieser Liga ihre Überheblichkeit ablegen und sich auf ihre starken, spielerischen Stärken konzentrieren… und da ich ja Sprichwörter grundsätzlich sehr gut finde…„Hochmut kommt vor dem Fall ;-).“ Nach einem fußballfreien Montag und dem dienstäglichen Training stand für die PSV Damen am Mittwochabend das Nachholspiel gegen den SC Bogenhausen auf dem Plan. Mit dem Ziel, an die (trotz Niederlage!) starke Leistung vom Sonntag anzuknüpfen, dominierten die PSV Damen ab Anpfiff die komplette erste Spielhälfte und konnten bis zur Pause nach wunderschönen Spielzügen, sehenswerten Kombinationen und einem Dreierpack von der wieder überragend auftretenden K. Krautwasser 3:1 in Führung gehen. Nur durch einen Hitzeschlag in der Halbzeitpause ist es zu erklären, wie es zu den desaströsen zweiten 45 Minuten kommen konnte. Durch steigende Passivität, zunehmende Unkonzentriertheit, eine hohe Fehlpassquote, mangelnde Kampfbereitschaft und das fehlende Quäntchen Glück mussten sich die PSV Damen am Ende 3:4 geschlagen geben. Die PSV Damen haben sich dieses Ergebnis durch die schwache zweite Halbzeit selbst zuzuschreiben und da nichts mehr schmerz als selbstgeschaffenes Unglück belassen wir es einfach mal dabei. Der verletzten Spielerin von Bogenhausen wünschen wir eine schnelle Genesung und baldige Rückkehr auf den Fußballplatz. Am vergangenen Sonntag gastierten dann die Damen vom TSV Grafing II zum letzten Heimspiel der Saison im Postsportpark. Für diese 90. Spielminuten galt es den Frust und die Enttäuschung von Mittwoch in Energie umzuwandeln, sodass die PSV Damen wenigstens bei einem der drei Spiele als Sieger vom Platz gehen konnten. Analog dem Spiel von Mittwoch dominierten die PSV Damen größtenteils das Spielgeschehen und konnten nach einem direkt verwandelten Freistoßtor von S. Autengruber (bitte in Zukunft nur noch diese Schuhe tragen!) und einer starken Einzelaktion von E. Mandat über die rechte Seite bis kurz vor der Halbzeitpause 2:0 in Führung gehen. Die wenigen Angriffe die, die Gäste für sich verzeichnen konnten, wurden durch die hervorragend aufgelegte L. Blumenschein mit mehreren Glanzparaden sehenswert geklärt. Als der Schiedsrichter die Nachspielzeit einläutete, malten sich einzelne Spielerinnen wahrscheinlich schon die schattige Ruhepause mit einem kühlen Wässerchen aus, sodass sie den Ball zunächst nicht aus der eigenen Hälfte befördern und zudem eine ungefährliche Situation nur noch durch ein Foul unterbinden konnten. Der daraus resultierende Freistoß führte zum selbst verschuldeten 2:1 Anschlusstreffer für den TSV Grafing II. Zwar konnten die PSV Damen auch nach dem Seitenwechsel die Zügel nicht mehr in die eigene Hand nehmen, dennoch waren sie kämpferisch und läuferisch gewillt eine Wiederholung des Mittwochsspiels zu verhindern. So entwickelte sich zunehmend eine ausgeglichene Partie mit Torchancen auf beiden Seiten. Das letzte Tor der Saison 2016/2017 im heimischen Postsportpark erzielte dann leider S. Krecik, als diese bei einem Eckball ungestört zum 2:2 Zwischen- und Endstand einnetzten konnte. Aus drei Spielen lediglich einen Punkt zu holen, entspricht bei weitem nicht dem Anspruch und dem Können der PSV Damen. Ehrlicherweise muss man jedoch sagen, dass es in den letzten Spielen vor allem an der nötigen Konzentration, Kraft und Kondition gefehlt hat, um die überwiegend bestehende Dominanz, über volle 90. Spielminuten zu zeigen. Da es diese Saison sportlich sowieso nichts für die PSV Damen zu holen gab, gibt es jedoch keinen Grund den Kopf hängen zu lassen. Vielmehr werden die PSV Damen für das letzte Spiel bei der SpVgg Röhrmoos nochmal ihre letzten Kräfte mobilisieren und anschließend die sportlich nicht erfolgreichste aber zwischenmenschlich mit vielen Erinnerungen bereichernde Saison gemeinsam Revue passieren lassen.


PSV bezwang Bajuwaren deutlich

(Kreisliga) Sonntag, 07.05.2017 / MSV Bajuwaren - Post-SV München 3:6 (1:3)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Nach einer langen fußballfreien Zeit, bestritten die PSV Damen am vergangenen Sonntag ungewohnt früh ihr erstes Rückrundenspiel gegen die abstiegsbedrohten Damen vom MSV Bajuwaren. Nicht nur durch die miserable Leistung aus der Hinrunde, sondern auch durch das erfolgreich abgeschlossene Trainingslager, erwartete das Trainergespann Autengruber/Fischer eine hochkonzentrierte und taktisch einwandfreie Leistung, um mit nichts weniger als drei Punkten im Gepäck die Heimreise anzutreten.

 

Obwohl die PSV Damen während der ersten Viertelstunde mit gravierenden Stellungsproblemen zu kämpfen hatten, konnten sie bis zur 15. Spielminute durch zwei Treffer von der überragend agierenden K. Krautwasser in Führung gehen. Doch auch durch diesen frühen Vorsprung war ihnen die Unsicherheit deutlich anzumerken, denn sie ließen den Hausherrinnen für ihren Spielaufbau viel zu viel Raum und scheuten den Körperkontakt. So agierten sie auch bei einem Gegenangriff über die linke Außenbahn eher als Zuschauer und J. Leder De Aquino erzielte in der 20. Spielminute unbehindert den Anschlusstreffer. Wachgerüttelt durch diesen unnötigen (aber verdienten) Gegentreffer steigerten die PSV Damen im Folgenden ihre Leistung und erarbeiteten sich die eine oder andere Torchance. Eine dieser Angriffe konnte seitens der Hausherrinnen nur noch durch ein Foul unterbunden werden, was zu einem Freistoß aus Aussichtsreicher Position führte. Bei diesem stellte P. la Bonte unter Beweis, dass sie auch für Freistöße ein gewisses Händchen (Füßchen... naja bei Schuhgroße 43 eher Fuß!) hat und netzte fulminant zum 1:3 Pausenstand ein. Nach dem Seitenwechsel nahmen die PSV Damen das Spielgeschehen von Beginn an in die eigene Hand und dominierten die Hausherrinnen durch schöne Ballstafetten und geschickte Kombinationen. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und K. Landwehr erzielte mit einem sehenswerten Abstauber ihren ersten Saisontreffer. Während die Gäste weiter aufs Gaspedal drückten, ließ sich auch der MSV nicht hängen und brachte die PSV Hintermannschaft, durch ihre technisch starken Offensivkräfte, immer wieder in Bedrängnis. Durch die jetzt überwiegend sicher stehende Abwehrreihe um Torhüterin I. Sappl konnte ein erneuter Gegentreffer jedoch vorerst verhindert werden. So waren es wieder die PSV Damen die nach einer starken Kombination über die linke Seite in der 71. Spielminute durch J. Frech auf 5:1 erhöhen konnten. Keine fünf Minuten später belohnte sich K. Krautwasser für einen phänomenalen Auftritt und erzielte nach einem schönen Doppelpass mit J. Frech in der 79. Spielminute ihren dritten Treffer. Während die PSV Damen noch mit jubeln beschäftigt waren, holten die Hausherrinnen bereits zum Gegenangriff aus und ein gegnerischer Angriff konnte in der 80. Spielminute nur noch durch ein Foul unterbunden werden. Den daraus resultierenden, berechtigten Freistoß verwandelte M. Hoffeller sehenswert zum 2:6 Zwischenstand. Für die letzten zehn Minuten fehlte den PSV Damen schlichtweg die Puste um nochmal eine Schlussoffensive einzuleiten. Bedingt durch diese fehlende Kondition und Kraft (das liegt natürlich nur an dem Regen, der die Trikots um mindestens 5 Kilo schwerer gemacht hat ;-)) mussten die Damen in der 86. Minute einen erneuten Gegentreffer hinnehmen, als J. Leder De Aquino mutterseelenallein zum 3:6 Endstand einnetzte. Nach einer schwächeren ersten Spielhälfte haben die PSV Damen vor allem in der zweiten Halbzeit unter Beweis gestellt, dass sie durchaus noch dazu in der Lage sind den Gegner durch einen ruhigen Spielaufbau und geschickte Kombinationen zu dominieren. In den kommenden Trainingseinheiten müssen sie weiter an ihrer Kondition und psychischen Stärke arbeiten, um diese Dominanz erstens von Beginn an über zweitens über volle 90 Minuten zu zeigen. Am kommenden Wochenende erwarten die PSV Damen den Tabellenführer aus Thalkirchen im heimischen Postsportpark. Da diese mit ehemaligen Landesligaspielerinnen seit der A – Klasse Aufstieg für Aufstieg durchmarschieren, sind sich die PSV Damen darüber bewusst, dass dies kein einfaches Spiel wird. Dennoch werden sie alles in die Waagschale werfen und es den Gästen so schwer wie möglich machen (auch wenn sie realistisch genug sind und sich nicht an diesem Ergebnis messen).


'Feedback' ...


Trainingslager war voller Erfolg

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Wie auch im vergangenen Jahr starteten wir früh am Karfreitag voller Vorfreude in unser Trainingslager nach St. Leonard im Passeiertal. Mit dem Wiesenhof Garden Resort wussten wir bereits aus dem Vorjahr, dass uns ein wunderschönes Hotel in traumhafter Kulisse erwartete, in dem wir uns psychisch und physisch bestens auf die restliche Saison vorbereiten konnten. Wir - dass sind diesmal 21 international hochkarätig besetzte, reife, anständige und ruhige Damen und 6 Betreuer (die sich nochmal trauen oder Verdrängungsweltmeister sind ;-)).

 

Anders als unsere gemeinsame Leidenschaft zum Fussball trennte sich unsere Autokolonne relativ schnell und wir machten uns teilweise einzeln auf den kurvigen Weg über den Jaufenpass hin zu unserer Unterkunft für die nächsten 4 Tage. Hierbei muss erwähnt werden, dass das letzte Auto schließlich das Erste war, dass das Luxushotel ohne viel Verkehr und sonstigen Vorkommnissen (das Fahren in die falsche Richtung und die zweimaligen Toilettenpausen zähle ich nicht dazu ;-)) bei strahlend blauen Himmel erreichte. So entspannten manche von uns bereits mit einem kühlen Getränk auf der idyllischen Panoramaterrasse während sich andere noch auf dem Jaufenpass mit lebensmüden Rasern abgeben mussten. Nachdem peu à peu alle eingetrudelt waren, hatten wir vor der ersten Trainingseinheit am Nachmittag noch genügend Zeit unsere riesigen und modernen Appartements zu erkundigen. Die Gefahr, dass man sich in diesen verläuft und den Weg ins Training nicht findet war durchaus gegeben, so waren sie teilweise größer als unsere kompletten Wohnungen daheim. Nach einer kurzen Stärkung am Mittagsbuffet ging es dann auf den nahegelegenen Trainingsplatz inmitten der Berge und uns erwartete die erste Taktikbesprechung bevor wir durch Kraft- und Konditionseinheiten von unserem Drill Instruktor (Jörg, fühl dich angesprochen!) so richtig ins Schwitzen gebracht wurden. Der Ausflug in eine der vielen Saunen oder ins Hallenbad war somit für viele von uns nach dem Training unerlässlich und ein weiterer Pflichttermin. Mehr oder weniger in Schale geworfen, freuten wir uns am Abend auf unser erstes 3 - Gänge - Menü und zweifelten schon jetzt durch das vielfältige Vorspeisen- und Nachspeisenbuffet daran, mit dem gleichen Gewicht die Heimreise anzutreten. Nach dem Abendessen haben wir uns mit dem ein oder anderem Getränk (hier sprechen wir natürlich nur von Proteinshakes und Magnesium - haltigen Drinks) in ein Appartement (demokratisch bestimmt ;-)) zurückgezogen und den ersten Tag gemeinsam ausklingen lassen.

 

„Nie ohne - ohne mein Team! Nie ohne - ohne mein Team! Röhrmoos, Karlsfeld, Solln (Dream)! Nie ohne - ohne mein Team! Nie ohne - ohne mein Team! Nie ohne - ohne mein Team! Grafing, Bogenhausen, Thalkirchen (Dream)! Nie ohne - ohne mein Team!

 

Nach einem Frühstück, dass keine Wünsche offen lässt, ging es für uns wieder zeitig auf den Platz und nach einer weiteren Taktikrunde schwitzten wir unsere letzten Magnesium Reste im Körper zunächst in intensiven Konditionseinheiten raus. Hierbei blieb uns auch der 10 - Kilo Medizinball nicht erspart und so manch eine von uns wurde durch dieses Gewicht wortwörtlich umgeworfen (Gott sei Dank ist unser Lazarett hierbei nicht weiter gewachsen ;-)). Auch für unsere zwei Torhüterinnen gab es kein Erbarmen, denn mit Guido hatten sie ihren persönlichen Torwarttrainer der sie in fünf taktisch anspruchsvollen und schweißtreibenden Trainingseinheiten professionell auf die letzten Spiele vorbereitete (die Arztrechnung wegen der unzähligen blauen Flecken stellen wir dir noch in Rechnung ;-)). Selbst unsere verletzten Spielerinnen bewiesen Teamgeist und absolvierten am Rande des Spielfelds ihr individuelles Aufbautraining. Bevor es für uns am Nachmittag weiterging, haben wir unsere freie Zeit beim gemeinschaftlichen Entspannen im Whirlpool (auf weitere Ausführungen wird an dieser Stelle verzichtet) oder beim individuellen Sonnenbaden im herrlich angelegten Gartenbereich verbracht. Am Nachmittag stand die nächste Taktikbesprechung auf dem Plan (Johnny, du hast wiedermal in jeder ein hervorragendes Bild abgegeben), in der wir neue Spielvariationen für ein besseres Kombinationsspiel gelernt haben. Nach dieser schwang sich unsere Invalidengruppe auf geliehene E - Bikes und erkundigte so die traumhafte Natur und teilweise auch etwas lebensmüde den Jaufenpass mit bis zu 40 km/h während wir, die nicht ganz so Lebensmüden, die neuen Spielvariationen direkt in dazugehörigen Übungen umsetzen konnten. Highlight unseres Abschlussspielchens waren natürlich zum einen die umgesetzten taktischen Spielzüge und zum anderen eine Flitzerin auf einem der besagten E - Bikes, die mit ihren 40 km/h trotz unserer hervorragenden Fitness einfach nicht einzuholen war ;-). Nach der wieder mal sehr guten Stärkung am Abend versammelten wir uns zum gemeinschaftlichen „Workout" und leiteten den Abend mit einer (politische Lücken aufzeigende ;-)) „Wer - bin - Ich?“ - Runde ein, wobei so manch einer im Laufe des musikalisch hoch professionell untermalten abends mit Sicherheit auch nicht mehr so ganz wusste wer er denn jetzt ist…

 

„Ich schließe die Tür des Apartments wenn die Party komplett ist - Elise, Vicky, Antonia vom Fußballplatz auf meine Guestlist - Menthol in der Kippe, Magnesium im Drink - Ne Freundin will, dass ich für sie „Lieber so“ sing, diese Gesangseinlage zwingt viele zum fliehen - Ich kooperiere nicht ohne mein Team“

 

Nachdem das Osterfrühstück für einige von uns diesmal etwas einfacher ausfiel (das lag natürlich nur daran, dass wir nach dem hervorragenden Essen langsam auf unsere Linie achten mussten!) machten wir uns nach einem Geburtstagsständchen für unsere allerbeste Karin bei einem 10 KM - Lauf, durch die traumhafte Bergkulisse, auf die Suche nach dem Osterhasen. Hierbei muss lobend erwähnt werden, dass bis auf unsere Verletzten, alle diese Herausforderung annahmen (naja... eine Wahl hatten wir letztlich ja auch nicht und wer will schon nicht den echten Osterhasen finden ;-)) und trotz schwerer Beine und einem müden Kopf über ihre Grenzen gegangen sind. Als Belohnung für diese frühmorgendliche Tortur gab es zum Durchatmen noch eine kurze Taktikrunde und eine weitere Trainingseinheit (es bestand kurz der Gedanke sich ein E - Bike zu leihen und mit geschlossenen Augen den Jaufenpass runter zu fahren :-P). Zurück im Hotel suchte sich fast jede von uns ein lauschiges Plätzchen, um sich entweder ein bisschen in Mitleid zu suhlen oder eine große Portion Schlaf nachzuholen. Etwas munterer machten wir uns dann nach einer kurzen Stärkung am Mittag auch schon wieder auf den Weg zum Fußballplatz an dem sich erstmal ein grausiger Vorfall abspielte. „El animal“ (Name von der Redaktion geändert) wurde durch einen Holzsplitter so stark am Gesäß verletzt, dass dieser Schiefer auch in einer Not - OP mit Haarnadel und Ohrring nicht entfernt werden konnte (die Redaktion hat mittlerweile aber erfahren, dass der Schiefer in München entfernt wurde und „El animal“ für die nächsten Spiele zur Verfügung steht). Nach diesem Abstecher in die Humanmedizin galt unsere ganze Aufmerksamkeit wieder dem Fussball, denn Guido konnte ein Vorbereitungsspiel gegen eine in Südtirol ansässige Mannschaft, die teilweise noch durch Spielerinnen von uns aufgefüllt wurde, organisieren (an dieser Stelle auch nochmal ein großes DANKESCHÖN an Guido und die Mädels!!). Höhepunkte des Spiels waren nach anfänglichen Schwierigkeiten (der Geist war willig der Körper erstmal schwach) mit Sicherheit das wiedergefundene Kombinationsspiel, die Umsetzung der taktischen Vorgaben und der wahnsinnig agile und läuferisch starke Schiedsrichter Jörg (Name von der Redaktion nicht geändert). Anschließend belohnten wir uns nach dem anstrengenden Tag mit einem kulinarisch grandiosen 6 - Gänge - Ostermenü und verdrängten den aufkeimenden Gedanken an die Waage daheim (kurzzeitig hatten wir auch die Idee, soviel zu essen, dass wir unsere Gegnerinnen in den kommenden Spielen einfach überrollen). Bei einem letzten gemeinsamen Abend ließen wir die letzten Tage in gemütlicher Atmosphäre beim Karten spielen, ratschen und einem mitternächtlichen/frühmorgendlichen Baden (Anmerkung der Redaktion: bei den Wasserratten handelte es sich um zwei unserer internationalen Spielerinnen die, die Öffnungszeiten des Hallenbads wahrscheinlich einfach nicht verstanden haben) Revué passieren.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück hatten manche von uns, nach 12 Stunden sportfreier Zeit, schon regelrechte Entzugserscheinungen und lieferten sich vor der Abfahrt noch ein spannendes Volleyballspiel (keine Sorge, da wir es mit den Händen nicht so drauf haben, bleiben wir alle dem Fußball treu ;-)) andere genossen noch die letzten Sonnenstrahlen im Gartenbereich. Als wir dann endlich den Jaufenpass mit gefühlten 20 km/h (Nein, dass lag nicht an unserem neuen Gewicht) hinter uns gebracht hatten, packte eine von uns wieder der Sportentzug und sie entschied sich für eine kurze Laufeinheit an der Mautsation auf der Brennerautobahn (unser Lazarett hat sich auch bei dieser mutigen Aktion nicht erhöht!). Bei einem gemeinsamen Mittagessen teilten wir nochmal unsere schönsten Erlebnisse bevor es für uns alle wieder Richtung München und rein in den verschneiten (?!) Alltag ging.

 

Wir sind uns alle sicher, dass das Trainingslager ein voller Erfolg war. Wir konnten uns in den verschiedensten Trainingseinheiten nicht nur konditionell und taktisch verbessern, sondern teilen auch als Mannschaftskolleginnen und Freundinnen viele neue Erinnerungen miteinander, die uns für die Rest - Saison 2017 mit Sicherheit weiterhelfen werden. In den nächsten Wochen haben wir fest vor, weiter an uns und miteinander zu arbeiten um uns in den kommenden Spielen sportlich für diese unvergessliche Zeit zu revanchieren.

 

Bis dahin können wir unseren verschiedenen Trainern/Betreuern für das was war nur DANKE sagen und hoffen, dass sie wissen, dass wir diese Unterstützung nicht für selbstverständlich halten und unendlich dankbar dafür sind.

DANKE Susi: für dein Engagement, für deine immer gute Laune und danke dafür, dass du nicht nur Trainerin, sondern auch Freundin bist.

DANKE Joe: für deinen Einsatz, deine Ausdauer und dafür, dass du uns mit deinen Sprüchen immer wieder zum Lächeln bringst.

DANKE Guido: für deine hervorragende Organisation, für das tägliche Torwarttraining und dafür, dass du immer ein Teil von uns geblieben bist.

DANKE Jörg: für deinen Antrieb, deine Motivation und danke dafür, dass du nicht nur mit uns trainierst, sondern auch mit uns feierst.

DANKE Karin: für deine mütterliche Zuneigung, für deinen Glauben und danke dafür, dass du uns schon seitdem ich denken kann unterstützt.

DANKE Lorle: für deinen Witz, deine Unterstützung und danke dafür, dass du immer für uns da bist.

DANKE Alois: für deine Unterstützung, für deine Herzlichkeit und danke dafür, dass du Osterhase gespielt hast ;-).

 

Die Mannschaft


Oster Quartier in Passeiertal/Südtirol

Über das Oster Wochenende vom Karfreitag 14. April bis Ostermontag 17. April 2017 beziehen die PSV Frauen von Trainergespann Fischer/Autengruber Quartier in St.Leonhard / Passeier, um sich intensiv auf die Rest-Saison-2017 in der Kreisliga vorzubereiten. Auf dem Programm stehen neben der intensiven Arbeit auf dem Platz auch ein Testspiel. "Das Trainingslager ist für Stab und Mannschaft immer wieder eine sehr bedeutende Zeit. Diese wollen wir durch unsere überragenden Erfahrungswerte im 4 Sterne Hotel „Wiesenhof-Passeiertal“ erneut erleben. Mit Beginn der Osterpause wollen wir in diesen Tagen vor allem am taktischen Feinschliff und dem harmonischen Zusammenhalt der Truppe arbeiten", sagt das Trainergespann voller Vorfreude auf die anstehenden Tage.


PSV "schwarze" Serie bleibt bestehen

(Kreisliga) Sonntag, 02.04.2017 / Post-SV München - SV 1880 München 0:2 (0:2)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Stark dezimiert empfingen die PSV Damen am vergangenen Sonntag den SV 1880 München im heimischen Postsportpark.

 

Trotz einer hochkarätigen Chance in der 7. Spielminute konnten die Hausherrinnen über weite Strecken keine wirkliche Torgefahr und Dominanz ausstrahlen und überließen den Gästen das Spiel. Diese brachten die PSV – Abwehr durch steile Zuspiele auf ihre schnellen Spitzen immer wieder in Bedrängnis und K. Macfarlane konnte in der 30. Spielminute nach einem individuellen Fehler den verdienten Führungstreffer erzielen. Im weiteren Spielverlauf waren die PSV Damen nur bei Standardsituationen gefährlich doch auch die zwei Freistöße aus aussichtsreicher Position verliefen im Kunstrasensand. Die Gäste nutzten hingegen auch diese Möglichkeit eiskalt aus als K. Krieger das Leder aus 20 Metern im Kasten unterbrachte – das 0:2 war gleichzeitig auch der Pausenstand. Mit Anpfiff des zweiten Durchgangs lieferten sich zwar beide Teams ein intensives Duell, doch keine der beiden Mannschaften hatte das Abschlussglück auf seiner Seite. Nach der mittlerweile dritten Niederlage in Folge fällt es den Damen zwar langsam immer schwerer optimistisch nach vorne zu blicken, doch bis zum nächsten Pflichtspiel am Sonntag den 30.04. haben sie noch viel Zeit um psychisch und physisch zu alter Stärke zurückzufinden. Erfolg ist nicht endgültig, Misserfolg ist nicht fatal, was zählt ist der Mut weiterzumachen.


PSV bei Niederlage in Karlsfeld chancenlos

(Kreisliga) Sonntag, 26.03.2017 / TSV Eintracht Karlsfeld Post-SV München 1:0 (3:0)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Der Abwärtstrend der PSV Damen setzt sich weiter fort. So mussten sie sich auch im vergangenen Auswärtsspiel gegen den TSV Karlsfeld 0:3 geschlagen geben und kassierten somit ihre zweite Niederlage in Folge.

 

Obwohl es nach einem Gegentor durch L. Horlbeck in der 34. Spielminute nur mit einem 1:0 Rückstand in die Kabine ging, fanden die Gäste auch in der zweiten Halbzeit gegen die spielstarken und lauffreudigen Hausherrinnen nicht ins Spiel was das 2:0 durch A. Hera in der 65. Spielminute und das 3:0 durch J. Stock in der 80. Spielminute zur Folge hatte und den enttäuschenden Endstand besiegelte. Am kommenden Sonntag erwarten die PSV Damen den SV 1880 München im heimischen Postsportpark und hoffen, dass sie mit einer geschlossene Mannschaftsleistung endlich wieder zu alter Stärke zurückfinden. Derzeit wirkt es nämlich so, als wären sie nach der Winterpause immer noch auf der Suche nach ihren spielerischen Fähigkeiten – insbesondere dem sicheren und sie auszeichnenden Kombinationsspiel aus der Hinrunde. Das Trainergespann Fischer/Autengruber ist sich aber sicher, dass die PSV Damen spätestens in ihrem Osternest, das sie erneut im Trainingslager in St. Leonhard im Passeiertal erhalten, die momentan noch versteckten Fähigkeiten und Qualitäten wiederfinden. Da man an Ostern bekanntlicherweise auch die Auferstehung feiert, freut sich die gesamte Mannschaft schon jetzt auf die Rückkehr einiger schmerzlich vermisster Langzeitverletzter.


Hart umkämpfter Punktgewinn

(Kreisliga) Sonntag, 19.03.2017 / Post-SV München – FC Dreistern NT 1:1 (0:1)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Am vergangenen Sonntag empfingen die PSV Damen, mit Unterstützung von zwei B – Juniorinnen, die Damen des FC Dreistern NT im heimischen Postsportpark. Um diese auch als Tabellenletzten nicht zu unterschätzen, erinnerte das Trainergespann Autengruber/Fischer vor dem Spielbeginn nochmals an das desaströse Hinrundenspiel gegen den damaligen Tabellenletzten den MSV Bajuwaren und appellierten an die Einstellung, die Konzentration und den Kampfgeist jeder einzelnen PSV Spielerin, um dieses Spiel ab Anpfiff anders zu gestalten.

 

Dieser Appell schien zunächst jedoch auf taube Ohren zu stoßen, denn die Hausherrinnen präsentierten sich passend zum Wetter völlig durch den Wind und fanden während der ersten zwanzig Minuten keinerlei Zugriff auf das Spielgeschehen. So fand dieses hauptsächlich im Mittelfeld statt und sowohl saubere Zuspiele als auch zielgerichtete Passkombinationen suchten die PSV – Anhänger vergeblich. Vielmehr mussten sie durch die unzähligen, überflüssigen hohen Bälle riskieren, eine kurzzeitige Genickstarre davonzutragen. Zwar fanden die PSV Damen gegen Mitte der ersten Halbzeit langsam ihren Rhythmus und konnten sich folglich auch vereinzelte Torchancen erarbeiten, doch diese wurden, wie in der Vergangenheit schon so oft, leichtsinnig vergeben. Das diese Nachlässigkeit Gefahren mit sich bringt, sollte den PSV Damen zwar mittlerweile bewusst sein, doch wer nicht lernen will muss ja bekanntlich fühlen. In der 32. Minute mussten die Hausherrinnen dann mal wieder spüren, wie sich ein unnötiger aber selbstverschuldeter Rückstand anfühlt, als den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen zu Recht ein Hand - Elfmeter zugesprochen wurde, den C. Schwaiger unhaltbar verwandelte. Beflügelt durch diesen Führungstreffer intensivierten die Gäste ihre Angriffsbemühungen verpassten es vor der Halbzeitpause jedoch, trotz der ein oder anderen Möglichkeit, den Vorsprung weiter auszubauen. Nach dem Seitenwechsel waren es auch die Gäste die, bedingt durch eine relativ wacklige Abwehr, die ersten hochkarätigen Torchancen für sich verzeichnen konnten, als ein harmloser Angriff zu einer unnötigen Ecke geklärt wurde. Dieser Eckball landete bei einer Dreistern – Offensivspielerin, deren Schuss jedoch durch eine starke Parade von L. Blumenschein noch an die Latte gelenkt werden konnte. Den folgenden Nachschuss konnte K. Krautwasser gerade noch auf der Linie klären. Im Folgenden steigerten die Hausherrinnen ihre Leistung und bewiesen mit schnellen Kombinationen über mehrere Stationen und durch starke Zuspiele, dass sie zu Recht auf einem der oberen Tabellenplätze zu finden sind. In der 54. Minute wurde K. Krautwasser nach einer schönen Kombination über die rechte Seite freigespielt, sodass sie zum Schuss ansetzen konnte. Dieser wurde zwar noch von der Torhüterin pariert, doch R. Salz stand goldrichtig und konnte mit einem Abstauber den laut umjubelten Ausgleichstreffer erzielen. Im weiteren Spielverlauf dominierten die PSV Damen die Gäste zwar weitestgehend, scheiterten jedoch reihenweise am unkonzentrierten Abschluss, sodass es auch nach 90 Minuten beim 1:1 blieb. Am heutigen Spieltag haben die PSV Damen den Gegenwind nicht nur wettertechnisch, sondern auch durch einen hingebungsvoll kämpfenden, einsatzfreudigen und giftigen Gegner zu spüren bekommen, sodass die abgerufene Leistung für einen Sieg schlichtweg nicht ausgereicht hat. Nun gilt es, dieses enttäuschende Spiel abzuhaken und den Blick auf das kommende Auswärtsspiel gegen den TSV Karlsfeld zu richten. Bis zu diesem sollten sie jedoch zu alter Stärke zurückfinden, denn auch die Damen aus Karlsfeld werden es den PSV Damen mit Sicherheit nicht einfach machen und ihnen alles abverlangen.


Niederlage beim Tabellenführer

(Kreisliga) Samstag, 11.03.2017 / TSV München-Solln - Post-SV München 3:1 (1:1)

Da die PSV Damen aufgrund vieler verletzungsbedingter Ausfälle für das Auswärtsspiel gegen den TSV Solln keine spielfähige Mannschaft stellen konnten, wurde frühzeitig um eine Spielverlegung gebeten. Diese wurde seitens des TSV Solln leider ausgeschlagen, sodass die PSV Damen für dieses Spiel tatkräftige Unterstützung von der zweiten PSV Damenmannschaft erhalten haben.

 

In einer ausgeglichenen Anfangsphase verzichteten beide Mannschaften auf langes Taktieren und legten sofort den Vorwärtsgang ein. So konnten sich sowohl die Hausherrinnen als auch die Gäste die ein oder andere Torchance herausspielen, wobei die Damen aus Solln PSV sei Dank hochkarätige Chancen liegen ließen. Daher waren es die PSV Damen die in der 25. Minute nach einem schönen Kombinationsspiel über die rechte Seite durch L. Aschenbrenner den lautstark umjubelten Führungstreffer erzielen konnten. Beflügelt durch diesen erhöhten die PSV Damen, durch feine Spielzüge, kurzzeitig den Druck auf die Hausherrinnen was jedoch durch das letzte ordentliche Zuspiel ohne zählbare Wirkung blieb. Nachdem die Hausherrinnen den Gegentreffer überwunden hatten, intensivierten auch sie ihre Angriffsbemühungen und brachten den PSV – Abwehrverbund durch starke Kombinationen über ihre schnellen Flügelspielerinnen immer wieder in Bedrängnis. In der 35. Minute konnten die Gäste dem Sollner – Druck dann nicht mehr standhalten und T. Ullrich erzielte den verdienten Ausgleichstreffer. Die Sollner kombinierten sich weiter munter durch die PSV – Hälfte, konnten aber, trotz der mittlerweile größeren Spielanteile und der, an die Jugendzeit erinnernden Fangesänge, bis zum Pausenpfiff keinen weiteren Treffer erzielen. Nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherrinnen, trotz taktischer Umstellungen auf PSV – Seite, die spielbestimmende Mannschaft und demonstrierten anschaulich, dass sie – fußballerisch betrachtet - definitiv das Potential zum Aufstieg haben. So konnten sie bereits kurz nach dem Wiederanpfiff in der 49. Minute nach einem Angriff über die linke Außenbahn durch D. Kühne den Führungstreffer erzielen. Auch im Folgenden ließen sie sich das Spielgeschehen nicht aus der Hand nehmen und drängten die PSV Damen immer weiter in die eigene Hälfte. Diesen merkte man vereinzelt die Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit an, sodass sowohl die kämpferische Leistung als auch die Konzentration deutlich nachließen und sie offensiv immer weniger in Erscheinung traten. Nachdem ein Sollner – Angriff nur noch zur Ecke geklärt werden konnte, wurde dieser gut getretene Eckball von T. Ullrich in der 74. Minute per Kopf zum 3:1 im Netz versenkt. In den letzten 15 Minuten drückten die Gäste dann doch nochmal aufs Gaspedal und konnten sich noch die eine oder andere Torchance erarbeiten. Die größte Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen und eine spannende Schlussphase einzuläuten hatte T. Saile, als sie nach starkem Zuspiel, alleinstehend vor der Torhüterin die Nerven verlor und links vorbeizog. Auch Solln ließ die letzten Chancen ungenutzt und so blieb es nach 90 Minuten beim 3:1 für den TSV Solln. Da die Damen aus Solln den PSV Damen über weite Strecken spielerisch deutlich überlegen waren, ist der Sieg verdient und der TSV Solln hat einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Die PSV Damen bedanken sich auch hier nochmal für die Unterstützung aus der zweiten Damenmannschaft. Für das nächste Spiel am kommenden Sonntag begrüßen die PSV Damen den FC Dreistern im heimischen Postsportpark und werden diesen, auch als Tabellenletzten, nicht unterschätzen. Unseren Verletzten wünschen wir eine schnelle Genesung und eine baldige Rückkehr um in der Rückrunde nochmal gemeinsam anzugreifen.


Auftaktsieg in Grafing

(Kreisliga) Sonntag, 05.03.2017 / TSV Grafing II - Post-SV München 1:2 (0:1)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Der Ball in der Kreisliga Kreis München rollt endlich wieder. Am vergangenen Sonntagnachmittag waren die PSV Damen zum Nachholspiel beim TSV Grafing II zu Gast.

 

Nachdem sie sich vergewissert hatten, dass alle Feldspielerinnen auf dem sehr schmalen Kunstrasen Platz haben, erwarteten sie, nach einer erfolgreichen Vorbereitung mit drei Testspielsiegen, hochmotiviert den Anpfiff für eine Tor- und glorreiche Rückrunde. So erwischten sie dann auch einen Start nach Maß und konnten bereits in der ersten Spielminute den Führungstreffer erzielen. Nach einer schönen Kombination auf der rechten Außenbahn konnte K. Krautwasser, nach feinem Zuspiel von J. Frech, den Ball im Tor versenken. Das seitens der PSV – Fans mit Freude erwartete Schützenfest blieb jedoch aus. Zwar blieben die PSV Damen nach diesem frühen Treffer die spielbestimmende Mannschaft, taten sich gegen die einsatzfreudigen Gastgeberinnen aber schwer, weitere Torchancen herauszuspielen. Durch die ungewohnten Platzverhältnisse und die eigene Nervosität und Hektik fanden sie spielerisch kaum den Weg in den torgefährlichen Raum und die zahlreich mitgereisten Zuschauer sahen vorerst einen weitestgehend ereignislosen Ligaauftakt. Erst gegen Mitte der ersten Halbzeit wurden dann auch die Hausherrinnen etwas mutiger und forcierten, vor allem durch lange Zuspiele in die Spitze, das eigene Offensivspiel. Durch die stark mitspielende PSV – Torhüterin L. Blumenschein und die laufstarke Abwehr konnten diese Angriffe jedoch alle rechtzeitig entschärft werden. Mit der knappen Führung ging es letztlich in die Halbzeitpause, in der vor allem an die konzentrierte Umsetzung der taktischen Vorgaben appelliert wurde. Gesagt – getan, und so starteten die PSV Damen, analog der ersten Halbzeit, fulminant in die zweite Hälfte. Mit feinen Spielzügen kombinierten sie sich durch die gegnerische Hälfte und erarbeiteten sich nach und nach Gelegenheiten um den Vorsprung auszubauen. Nach einem starken Pass von A. Bauer auf J. Frech schickte diese K. Krautwasser auf Reisen. Wer wen nicht K. Krautwasser behielt alleinstehend vor der Torhüterin die Nerven und netzte in der 53. Minute zum zwischenzeitlichen 0:2 ein (@Kathrin: auch wenn es nicht die 77. Spielminute war, du hast noch 9 Möglichkeiten da dein Tor zu machen ;-)). Auch im weiteren Spielverlauf dominierten die Gäste das Spielgeschehen und suchten den Weg nach vorne. Im letzten Drittel ließen sie aber die nötige Präzision und Entschlossenheit vermissen und vergaben innerhalb von 20 Minuten vier hundertprozentige Torchancen. Eine bekannte Fußballfloskel besagt: „wer vorne solche Chancen nicht nutzt, wird hinten oft bestraft“ und genau das bekamen die PSV Damen in der 74. Minute bitter zu spüren als P. Zankl, mit einem unhaltbaren Freistoßtor, den Anschlusstreffer erzielte und dadurch die nervenaufreibenden Schlussminuten einläutete. Die letzte Viertelstunde gehörte dann nahezu ausschließlich den Gastgeberinnen, die die PSV Damen mit deutlich mehr Offensivdrang in die eigene Hälfte zwangen. Durch die steigende Nervosität führten individuelle Fehler zwar noch zu der ein oder anderen Chance für die Damen aus Grafing, doch durch das beherzte verteidigen von jeder einzelnen PSV Spielerin konnte der 1:2 Sieg über die Zeit gebracht werden. Und vor allem kämpferisch eine ordentliche Leistung abgeliefert. Manko bleibt auch in diesem Spiel die Chancenverwertung, an welcher es


Deutlicher Sieg bei Generalprobe

(Vorbereitung) Sonntag, 26.02.2017 / Post-SV München – Post-SV Nürnberg 6:1 (2:0)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Die Frauen des Post-SV München haben die Generalprobe gegen die Bezirksoberliga-Reserve des Post-SV Nürnberg deutlich mit 6:1 für sich entschieden.

 

Dabei erwischte die Mannschaft von Trainergespann Fischer/Autengruber einen Auftakt nach Maß. Bereits in der zehnten Spielminute erspielten sich die Gastgeber die frühe Führung. Nach einer knappen halben Stunde kombinierten sich die Münchnerinnen stark durch die Defensive der Nürnberger und erhöhten auf 2:0. Im zweiten Durchgang sorgten weitere 4 Treffer auf Seiten des PSV München und ein Ehrentreffer für PSV Nürnberg an diesem Nachmittag für den 6:1-Endstand. Für die Münchnerinnen war diese Partie der letzte Test, bevor am kommenden Sonntag, den 05.03.2017 ab 14:00 Uhr der Ligaauftakt ansteht. Dann ist die PSV-Elf zu Gast beim TSV Grafing ll.


Zweiter Sieg im zweiten Test

(Vorbereitung) Sonntag, 19.02.2017 / Post-SV München - FC Stern III 3:2 (2:1)

Bei strahlendem Sonnenschein empfingen die PSV Damen am vergangenen Sonntag die Damen des FC Stern III. Obwohl es sich bei diesen, als Tabellenerster der A - Klasse 01, um einen vermeintlich schwächeren Gegner handelte, erwartete das Trainergespann Fischer/Autengruber neben der Umsetzung der taktischen Vorgaben, eine erneut hohe Lauf- und Kampfbereitschaft, um auch in diesem Spiel eine positive Entwicklung der kompletten Mannschaft zu sehen.

 

Nachdem die PSV Damen natürlich nahezu alles machen um ihre Trainer zufrieden zu stellen :-), dominierten sie dann auch ab Anpfiff das Spielgeschehen und - wer wenn nicht K. Krautwasser -erzielte bereits in der 10. Minuten, nach einem schönen Angriff über die rechte Seite ,den Führungstreffer. Nach anfänglicher Scheu wagten sich auch die Gäste nach und nach in die PSV - Hälfte, wodurch die Hausherrinnen wohl so erschrocken sind, dass ein zarter Angriff nur durch ein Foulspiel im Mittelfeld unterbunden werden konnte. Der daraus resultierende Freistoß fand den Weg zu der, deutlich im Abseits stehenden T. Mester, die der PSV - Torhüterin keine Chance ließ und in der 18. Minute den Ausgleichstreffer erzielte. Die Hausherrinnen ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und kombinierten sich weiter durch die gegnerische Spielhälfte, doch nicht nur durch die aufopferungsvoll verteidigenden Gäste sondern auch durch den teils unpräzisen Abschluss und das letzte zu unkonzentrierte Zuspiel verpassten sie es weitere Tore zu erspielen. Als K. Krautwasser in der 23. Minute dann nur noch durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden konnte, zeigte der Schiedsrichter zurecht auf den Elfmeterpunkt. Trotz dem Sonnenschein kam P. la Bonté nicht ins schwitzen und bewies, dass sie ihren Spitznamen Johnny zu Recht trägt (Zitat „Man schafft sich seine Träume selbst/ John Lennon“) und stellte den 1 - Tore - Vorsprung wieder her. Kurz vor dem Pausenpfiff kamen dann auch die Gäste nochmal zum Zug doch L. Blumenschein zeigte erneut welche ungeahnten Torwartqualitäten sie besitzt und entschärfte einen gefährlichen Angriff außerhalb des Strafraums mit der Brust. Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange bis eine PSV - Ecke bei dem spanischen Neuzugang E. de Miranda landete , die sich neben den zahlreichen Zuschauern in der 48. Minute über ihr erstes PSV - Tor freuen konnte. Auch im weiteren Spielverlauf versuchten die Hausherrinnen den Sternen - Abwehrverbund zu durchbrechen, verloren den Ball durch ungenaue Zuspiele jedoch noch zu oft an die Gäste. Eine dieser Fehlpässe in der Vorwärtsbewegung wurde in der 60. Minute knallhart bestraft, als T. Mester den Ball nach einem Bilderbuch - Konter, zum Anschlusstreffer im Tor versenkte. Doch auch nach diesem erneuten Gegentor war der Siegeswille der Hausherrinnen deutlich zu spüren und sie erhöhten nochmals den Druck auf die Gäste, allen voran die stark aufspielende Spielführerin S. Autengruber, die immer wieder schön in Szene gesetzt wurde, deren Hereingaben jedoch ungenutzt blieben. So blieb es auch nach 90 Minuten bei dem 3:2 Sieg für die PSV Damen. Diese haben erneut eine, über weite Strecken, sehr ansehnliche Leistung gezeigt, agierten teilweise jedoch noch zu unruhig am Ball und zu ineffizient bei der Chancenverwertung. Wenn sie in den kommenden Trainingseinheiten und in dem letzten Vorbereitungsspiel , am kommenden Sonntag gegen den PSV Nürnberg, auch noch an diesen Punkten arbeiten, ist sich das Trainergespann aber sicher, dass ihre Mannschaft einen großen Schritt für eine torreiche Rückrunde gemacht hat.


PSV gewinnt ersten Test

(Vorbereitung) Sonntag, 12.02.2017 / Post-SV München - FC 1927 Oberau 3:1 (2:0)

Zum ersten Testspiel begrüßten die PSV Damen am vergangenen Sonntag die Damen vom FC 1927 Oberau im heimischen Postsportpark. Da diese als Tabellenvierter der Bezirksliga 02 anreisten, stand für die Hausherrinnen schon zu Beginn der Vorbereitung ein starker Gegner auf den Plan.

 

Bedingt durch die lange Pause handelten sie zunächst relativ nervös, wodurch ein ruhiger Spielaufbau vorerst nicht erfolgen konnte. Durch das stark agierende Mittelfeld, das konzentrierte Abwehrverhalten und die hervorragend mitspielende Torhüterin L. Blumenschein konnten die Angriffe der Gäste jedoch immer rechtzeitig entschärft werden. Mitte der ersten Halbzeit schien die Nervosität (wie auch so manche Extremitäten) erfroren zu sein, denn die PSV Damen dominierten das Spielgeschehen und kombinierten sich immer gefährlicher um den gegnerischen Strafraum. K. Krautwasser war es dann, die nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite den Ball unhaltbar im Netz versenkte. Gestärkt durch diesen Führungstreffer intensivierten die Hausherrinnen ihre Bemühungen und erhöhten durch feine Spielzüge den Druck auf den FC 1927 Oberau. Doch auch diese hatten sich nach dem Gegentreffer nicht aufgegeben und setzten immer wieder ihre technisch versierten und schnellen Offensivkräfte in Szene. Die sichere Hintermannschaft, um Torhüterin und Abwehr, gab sich aber keine Blöße und so entwickelte sich kein wirklich gefährlicher Torschuss. Bevor es in die warme Kabine ging, erhöhte die überragend auftretende K. Krautwasser auf den 2:0 Pausenstand. Trotz einiger Umstellungen nach der Pause blieben die Hausherrinnen ihrem Spiel treu und drängten die Gäste, vor allem über die starke rechte Seite um S. Autengruber, immer tiefer in die eigene Hälfte. Einziges Manko bleibt hier die Chancenverwertung, so hätten die Damen die Führung, durch platziertere Abschlüsse, weiter ausbauen können. Nach einer schönen Vorarbeit über S. Parr erzielte K. Krautwasser dann mit einem fulminanten Distanzschuss ihr drittes Tor (wozu sie von mehreren Mitspielerinnen auch „gezwungen“ wurde ;-)). Da der FC 1927 Oberau in der anderen Spielhälfte weiterhin keine Gefahr ausstrahlte, mussten die Hausherrinnen an diesem kalten Sonntagnachmittag selbst für etwas Action sorgen. So bewies eine PSV – Verteidigerin gegen Ende der zweiten Halbzeit Stürmerqualitäten, als sie nach einem Missverständnis mit der Torhüterin zum 1:3 einnetzte. Bei diesem Spielstand blieb es auch nach 90 Minuten und immerhin kann man sagen, dass alle vier Tore von PSV – Spielerinnen erzielt worden sind. Letztlich lieferten die PSV Damen bereits im ersten Vorbereitungsspiel eine sowohl konditionelle als auch technisch starke Leistung ab, die es in den kommenden Trainingseinheiten und Vorbereitungsspielen weiter zu verfestigen gilt. Dass es sich bei dem souveränen Auftritt um keine Sonntagsfliege gehandelt hat, können die Damen bereits am kommenden Sonntag beim zweiten Vorbereitungsspiel gegen den FC Stern unter Beweis stellen.


Winterfahrplan – Kreisliga Frauen

Es wird wieder ernst für die Kreisliga Frauen des PSV München. Start in die Vorbereitung auf den Rest der Saison beginnt. Im Februar ist die Winterpause also vorbei und die Mannschaft von Trainergespann Fischer/Autengruber starten in die Wintervorbereitung. Es stehen vier intensive Trainingswochen im Post-Sport-Park, inklusive drei Testspielen gegen den FC 1927 Oberau und FC Stern München, auf dem Programm. Die Generalprobe vor dem Ligaauftakt am 5. März gegen die zweite Mannschaft des TSV Grafing findet am 26. Februar gegen den Post SV Nürnberg statt.  

 

Die Testspiele in der Übersicht:

12.02. - 15:30 Uhr gegen FC 1927 Oberau im Post-Sport-Park (Kunstrasen)

19.02. - 15:30 Uhr gegen FC Stern München im Post-Sport-Park (Kunstrasen)

26.02. - 15:30 Uhr gegen Post SV Nürnberg im Post-Sport-Park (Kunstrasen)  

(Stand: 29.01.2017 - Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich)


Mit Kantersieg in die Winterpause!

(Kreisliga) Sonntag, 20.11.2016 / FC Dreistern NT – Post-SV München 1:5 (1:1)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Zum letzten Hinrundenspiel waren die PSV Damen am vergangenen Sonntag beim nicht zu unterschätzenden Tabellenschlusslicht – dem FC Dreistern NT - zu Gast.

 

Nachdem sich die Gäste nach langem hin und her für das passende Schuhwerk (Frauenfußball halt … :-)) für das bevorstehende Spiel auf roter Erde entschieden hatten, starteten sie aufgrund der zu tragenden Last aus den vergangenen Spielen sowie den ungewohnten Platzverhältnissen ziemlich nervös in die Partie. Zwar hatten sie bis zur Mitte der ersten Halbzeit spielerische Vorteile, doch für den Führungstreffer wurden die Angriffe zu ungeduldig zu Ende gespielt. Auf der anderen Seite beschränkten sich die Hausherrinnen auf weite Bälle in die Spitze, was sich zunächst als bessere Taktik herausstellte, denn in der 20. Spielminute konnte einer dieser langen Bälle weder vom teilweise zu weit aufgerückten Mittelfeld noch von der Abwehr verhindert werden, sodass S. Martin ungehindert zum 1:0 einnetzen konnte. Wer nun aber dachte, dass dieser unverdiente Rückstand die PSV Damen einmal aufs Neue aus der Bahn werfen würde, hat die Rechnung ohne die Gäste gemacht. So zeichneten sich diese am heutigen Spieltag durch einen großen Willen und einen unbändigen Kampfgeist aus. Daher intensivierten sie im Folgenden ihre Offensivbemühungen und kombinierten sich immer vielversprechender durch die Hälfte der Hausherrinnen. Während die PSV Damen jedoch hundertprozentige Chancen nicht im Tor unterbringen konnten, beförderte S. Egelkamp eine PSV – Hereingabe beim Abwehrversuch in der 39. Minute ins eigene Netz. Mit diesem Unentschieden ging es letztlich auch in die Halbzeitpause, in der vor allem an die Geduld der Damen appelliert wurde, um die Spielzüge ruhig und konzentriert zu Ende zu spielen. Das Gras wächst ja bekanntlich auch nicht schneller, wenn man daran zieht (…und auf roter Erde wächst sowieso kein Gras…). Mit dem Wiederanpfiff probierten die PSV Damen somit, durch viel Ballbesitz und einen Spielaufbau über mehrere Stationen, Ruhe ins Spiel zu bringen und wurden dadurch mehr und mehr die spielbestimmende Mannschaft. So ließen sie den Damen von Dreistern kaum Möglichkeiten ins Spiel zu finden sondern drückten sie vielmehr immer tiefer in die eigene Hälfte. Die Belohnung, in Form des Führungstreffers, erfolgte jedoch erst in der 67. Minute, als L. Sanchez mustergültig auf A. Klitsch auflegte und diese zum 1:2 einnetzte. Mit diesem Tor ließ die Gegenwehr der Hausherrinnen merklich nach, wodurch sich für die PSV Damen immer mehr Räume ergaben. Durch diese konnten sie sich mit sehenswerten Doppelpässen und Ballstafetten immer wieder gefährliche Torchancen erarbeiten. Eine dieser schön herausgespielten Spielzüge vollendete A. Klitsch in der 74. Minute und schoss mit einem sehenswerten Schuss zum 3:1 ein. Keine zehn Minuten später konnte sich K. Landwehr über ihr erstes Saisontor freuen, als sie eine hervorragend getretene Ecke volley zum 1:4 im Tor versenkte. Auf der anderen Seite erlebte die PSV Torhüterin eine ruhige zweite Hälfte, da jedes noch so kleine Aufbäumen von Seiten Dreisterns von dem starken PSV Mittelfeld und der heute sicher agierenden Abwehr wie im Keim erstickt wurde. In der Endphase belohnte sich A. Klitsch für einen sehr starken Auftritt und erzielte mit einem eiskalten Schuss ins rechte Eck ihr drittes Tor und den 1:5 Endstand. Mit diesen 90. Minuten können die PSV Damen die unnötigen Punktverluste zwar nicht ungeschehen machen, doch sie haben mal wieder bewiesen welches Potential in ihnen steckt, solange sie mit genügend Geduld, ausreichend Glauben, starkem Willen, hoher Bereitschaft und passendem Schuhwerk ausgestattet sind. Zum Überwintern haben sich die PSV Damen mit 12 Punkten ein gutes Polster zugelegt und werden nach der Winterpause rechtzeitig mit der Vorbereitung beginnen, um eventuell entstandenen Plätzchenpolstern der PSV Damen den Kampf anzusagen.

 

Kader: I. Sappl, B. Baur, A.Kometer, R. Lauer, S. Autengruber, P. la Bonte, A. Klitsch, I. MUNDUATE Agud, K. Landwehr, L. Sanchez, S. Straßburger, D. Nonnenkamp, N. Nastou


Furiose Aufholjagd wird nicht belohnt

(Kreisliga) Sonntag, 13.11.2016 / Post-SV München – SpVgg Röhrmoos 4:5 (2:5)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Nach der dreiwöchigen Spielpause und dem deutlichen Testspielerfolg gegen den TSV Kößlarn empfingen die PSV Damen am vergangenen Sonntag die nicht unbekannten Damen von der SpVgg Röhrmoos.

 

Gewillt diese punktelos die Heimreise antreten zu lassen, nahmen die Hausherrinnen das Spielgeschehen ab der ersten Spielminute in die eigene Hand. Nach einem starken Zuspiel von L. Sanchez konnte A. Klitsch schon in der 5. Minute den Führungstreffer erzielen. Während die zahlreich erschienenen PSV – Anhänger noch mit dem jubeln beschäftigt waren, konnte M. Brummer bereits in der 6. Minute mit dem ersten Röhrmooser – Torschuss den haltbaren Ausgleichstreffer erzielen. Davon unbeeindruckt behielten die PSV Damen zunächst die Oberhand und spielten sich weiter munter durch die Hälfte der Gäste. Eine daraus resultierende Ecke versenkte R. Lauer in der 11. Spielminute fulminant direkt im Netz. Aufgrund eines katastrophalen Abwehrfehlers konnte M. Brummer jedoch in der 13. Minute schonwieder ausgleichen. Immerhin war den PSV Fans diesmal ein zweiminütiger Jubel vergönnt… Während sich die PSV Damen aufgrund des erneuten, schnellen und unnötigen Gegentreffers noch in Schockstarre befunden haben, knallte es gleich nochmal und J. Scherer erzielte in der 15. Minute den vermeidbaren Führungstreffer für die Gäste. Was dann folgte kann man sich bildlich in etwa so vorstellen: sowohl die Moral der PSV Damen als auch ihr Siegeswille und Kampfgeist zerplatzten wie eine Seifenblase…. die Zweikämpfe wurden nicht mehr richtig angenommen, der Spielaufbau und das Abwehrverhalten ließen zu wünschen übrig und auch Spielverlagerungen und –Kombinationen blieben Mangelware. Durch diese fehlende Gegenwehr der Hausherrinnen konnten die Gäste bis zur Pause noch zweimal einnetzten und schickten die Hausherrinnen mit einem 2:5 in die, immerhin warme, Kabine. Hart aber herzlich wurden die PSV Damen in der Halbzeitpause daran erinnert, dass sie keine Strauße sind und somit ihren Kopf bei Problemen nicht immer gleich in den sandigen Kunstrasen stecken müssen. Für die zweite Halbzeit hieß es folglich, Kopf aus dem Sand nehmen, Krönchen richten und nochmal Höchstleistung bringen. Gesagt – getan. Ab dem Wiederanpfiff dominierten die Hausherrinnen das Spielgeschehen und drückten die harmlos agierenden Gäste durch tolle Kombinationen immer tiefer in die eigene Hälfte. In der 59. Minute wurden die PSV Damen für den wiedererwachten Kampfgeist belohnt, denn S. Autengruber erzielte ein grandios geschossenes Freistoßtor. Keine zehn Minuten später wurde die Jagd dann so richtig eröffnet. Nach Schöner Vorarbeit von A. Klitsch konnte S. Autengruber mit ihrem zweiten Tor den 4:5 Anschlusstreffer erzielen. Die letzten 20 Minuten waren dann nichts für schwache Nerven. Die PSV Damen starteten einen Angriff nach dem anderen auf den gegnerischen Kasten, doch letztlich fehlte es am Ende am gezielten Torabschluss. Obwohl von den Gästen die gesamte zweite Hälfte keine eindeutige Gefahr mehr ausging, mussten sich die Hausherrinnen nach einer starken Anfangsviertelstunde und einer extrem starken zweiten Halbzeit trotzdem 4:5 geschlagen geben. Was bei dieser Niederlage am meisten schmerzt, ist die Tatsache, dass sich die PSV Damen diesen Punkteverlust durch zu viele individuelle Fehler und die zeitweise fehlende Moral selbst zuzuschreiben haben. Für das letzte Spiel vor der Winterpause haben die Damen daher einiges an Wiedergutmachung zu leisten und werden alles daran setzten im Jahr 2016 nochmal als Sieger vom Platz zu gehen.

 

Kader: I. Sappl, V. Baur, R.Lauer, D. Denkel, S. Autengruber, P. la Bonte, A. Klitsch, I. Agud, K. Landwehr, Z. Tangboga, L. Sanchez, C. Weinzierl, L. Edele, S. Straßburger, A. Buchner.


Bittere Niederlage gegen Tabellenletzten

 (Kreisliga) Sonntag, 16.10.2016 / Post-SV München – MSV Bajuwaren 1:4 (0:1)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Am vergangenen Spieltag machten die PSV Damen in ihrer spielerischen und mentalen Entwicklung einen großen Schritt zurück. Gegen das Tabellenschlusslicht – den MSV Bajuwaren – mussten sich die Hausherrinnen nach 90 Minuten mit einem bitteren 1:4 geschlagen geben.

 

Stark dezimiert und mit einigen personellen Umstellungen waren die PSV Damen zwar gewillt, erneut eine starke Leistung abzuliefern, doch der Wille der Gäste war offensichtlich stärker. Folglich waren es auch die Gäste, die das Spielgeschehen und die PSV Damen ab der ersten Minute dominierten und mehrere gefährliche Angriffe für sich zu verzeichnen hatten. Wurden diese Angriffe vorerst jedoch noch geklärt, konnte Bajuwarens - Top – Stürmerin A. König in der 40. Minute den verdienten Führungstreffer erzielen. Kurz darauf wurde ein erfolgsversprechender Angriff der PSV – Damen von dem (von beiden Teams in Frage gestellten) Unparteiischen aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung abgepfiffen, sodass es für die PSV Damen mit diesem Rückstand in die Pause ging. Während der folgenden Kurzanalyse wurde unter anderem die kaum vorhandene Lauf- und Kampfbereitschaft sowie die fehlende Spielfreudigkeit und Spielstruktur bemängelt und jede einzelne Spielerin darauf aufmerksam gemacht, dass sich dieses Spiel nur mit einer komplett veränderten Mannschaftsleistung gewinnen lässt. Vorerst schien es auch so, als sei der Bann endlich gebrochen, denn in der 55. Minute konnte A. Klitsch, nach einem schönen Spielzug über die linke Seite, den Ausgleichstreffer erzielen. In den darauffolgenden Minuten hatten sowohl A. Klitsch als auch S. Autengruber und P. La Bonte hundertprozentige Möglichkeiten den Führungstreffer zu erzielen, doch scheiterten alle drei am Torabschluss. So kommt es dann eben wie es kommen muss. In der 60. Minute sprach der fragwürdige Schiedsrichter den Gästen, trotz einem sauber geführten Zweikampf, einen Freistoß aus gefährlicher Position zu. Dieser Schuss landete bei P. Kotter die, trotz PSV - Deckung, zum 1:2 einnetzen konnte. Durch diesen erneuten Rückstand wurde wohl das letzte Fünkchen Hoffnung auf einen Sieg zerstört, denn die PSV Damen hatten heute nicht die mentale Stärke wieder zurückzukommen. So überließen sie lieber wieder den Gästen das Spiel und ein sauberer Spielaufbau, Ballstafetten über mehrere Stationen und Kombinationsspiele blieben bis zum Schluss Mangelware. Auf der anderen Seite konnte A. König in der 70. Minute, mit Hilfe eines individuellen Fehlers, auf 1:3 erhöhen. J. Aquino setzte dem Debakel in 73. Minute dann ein Ende und schoss zum 1:4 Endstand ein. Die PSV Damen müssen sich neidlos eingestehen, dass das (bei dieser Spielweise unverdiente) Tabellenschlusslicht heute die bessere Leistung abgeliefert hat. Der sympathischen Mannschaft vom MSV wünschen wir für die Saison weiterhin viel Glück und dass sie den Tabellenkeller bald verlassen können. Für die PSV Damen war es ein Spiel zum Vergessen. Daher müssen sie in den kommenden Wochen wieder intensiv an sich arbeiten, um zur alten Form zurückzufinden. Dennoch sollten die PSV Damen auch weiterhin nicht unterschätzt werden, denn auch wenn sie heute in der spielerischen und mentalen Entwicklung einen Schritt zurückgemacht haben, könnte es ja sein, dass sie nur Anlauf genommen haben…

 

Kader: I. Sappl, C. V. Baur, A. Kometer, D. Denkel, S. Autengruber, P. la Bonte, A. Klitsch, I. Agud, K. Landwehr, Z. Tanboga, N. Natsou, D. Hippe, S. Straßburger.


PSV bezwingt Bogenhausen

(Kreisliga) Sonntag, 09.10.2016 / SC Bogenhausen - Post-SV München 0:4 (0:2)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Am frühen Sonntagmorgen waren die PSV Damen bei den Damen vom SC Bogenhausen, die aus der vergangenen Saison als sehr starke Gegnerinnen in Erinnerung geblieben sind, zu Gast. Besonders wegen der verdienten Niederlage vom vergangenen Spieltag, war der Wille der PSV Damen groß, nach diesen 90 Minuten wieder als Sieger vom Platz zu gehen.

 

Bei schönstem Fußballwetter präsentierten sich die PSV Damen daher ab der ersten Minute mit einer hohen Lauf- und Einsatzbereitschaft und zeigten wieder die spielerischen Fähigkeiten, die sie seit der Vorbereitung auszeichnen. Durch ein tolles Kombinationsspiel von der gesamten Mannschaft, wurden die Damen aus Bogenhausen klar dominiert und hatten somit kaum Möglichkeiten selbst in das Spielgeschehen einzugreifen. In der 13. Minute war es dann endlich soweit und A. Klitsch konnte mit einem fulminanten Schuss unter die Latte den ersten Treffer erzielen. Beflügelt durch diesen Führungstreffer (oder durch die uhrzeitbedingte Menge an Kaffee) drehten die Gäste weiter auf und kombinierten sich fröhlich durch die Spielhälfte der sehr passiv agierenden Hausherrinnen. Nach einer schönen Vorlage durch die energisch auftretende N. Natsou, konnte A. Klitsch dann in der 35. Minute ihren zweiten Treffer erzielen. Die wenigen Angriffe welche, die Hausherrinnen für sich zu verzeichnen hatten, wurden sowohl durch das starke Mittelfeld als auch durch die jederzeit hoch konzentriert agierende Abwehr geklärt, sodass I. Sappl nahezu nie ihr Torwarttalent unter Beweis stellen musste. Auch für die zweite Spielhälfte waren die PSV Damen gewillt, den Druck auf die Hausherrinnen hoch zu halten, um sich so die drei Punkte nicht mehr nehmen zu lassen. Leider fallen die PSV Damen in dieser Saison während der Halbzeitpause immer wieder in eine Art Dornröschenschlaf, sodass sie die ersten zehn/fünfzehn Minuten der zweiten Hälfte grundsätzlich verschlafen. So wurden die Hausherrinnen unnötigerweise in das Spielgeschehen eingebunden und drückten die PSV Damen für die ersten fünfzehn Minuten in die eigene Hälfte. Zwar wurden die Gäste nicht vom Prinzen wachgeküsst, doch durch mehrere gegnerische Ecken hintereinander erwachten die PSV Damen dennoch aus ihrem Tiefschlaf und produzierten wieder beachtliche Spielzüge. In der 79. Minute versetzte S. Mirikian den Hausherrinnen dann, nach toller Vorlage von R. Lauer, den endgültigen Dolchstoß, indem sie zum 0:3 einnetzte. Nur vier Minuten später belohnte sie sich für ihren starken Auftritt und erzielte – trotz der zum einnetzen bereitstehenden S. Autengruber - mit einem Schuss aus unglaublicher Position den 0:4 Endstand. (Susi, wir glauben an dich – dein Tor kommt auch noch ;-)). Der einzige Schönheitsfleck bleibt die Verletzung einer Bogenhausner – Spielerin. Ohne Fremdeinwirkung verletzte sich diese so schwer, dass sie mit dem Rettungswagen abtransportiert werden musste. An dieser Stelle wünschen wir ihr eine schnelle Genesung und dass sich die Verletzung als nicht so schwerwiegend herausstellt. Ein großes Kompliment geht an die gesamte Mannschaft, die an diesem Spieltag wohl eines ihrer besten Spiele abgeliefert hat. So wie die Mannschaft derzeit agiert, wie sich der Zusammenhalt in letzter Zeit nochmal deutlich intensiviert hat und mit Spaß Fußball gespielt wird, so werden die PSV Damen sicher noch für die ein oder andere Überraschung in der Liga sorgen. Doch nun heißt es wieder „Just get ready for...Work, work, work, work, work, work“ um auch bei dem kommenden Spiel gegen den MSV Bajuwaren als Sieger vom Platz gehen zu können.

 

Kader: I. Sappl, V. Baur, A. Kometer, S. Mirikian, S. Autengruber, P. la Bonte, A. Klitsch, I. Agud, K. Landwehr, R. Lauer, N. Natsou, D. Hippe, D. Nonnenkamp, S. Straßburger, Z. Tanboga.


Erste Niederlage in dieser Saison

(Kreisliga) Sonntag, 02.10.2016 / Post-SV München - TSV München Solln 0:4 (0:1)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Am verregneten Sonntag mussten die PSV Damen im zweiten Heimspiel der Saison gegen den Aufstiegsaspiranten aus Solln ihre Fußballschuhe schnüren.

 

Ohne einige ihrer Stammkräfte starteten die Hausherrinnen hoch motiviert in die Partie und versuchten die Räume auch gegen die starken Gäste eng zu machen um diese dadurch zu Fehlern zu zwingen. So entwickelte sich – mit kleinen Vorteilen im Abschluss für den PSV - bis zur Mitte der ersten Halbzeit eine Partie auf Augenhöhe. Diese fand jedoch ihr jähes Ende, als die Sollner Offensivspielerin T. Ullrich den Ball in einem unsauber geführten Zweikampf eroberte und daraufhin in der 29. Minute – obwohl eine PSV – Spielerin verletzt am Boden lag und erstmal mit einem blauen Auge vom Platz musste – zum 0:1 einnetzte. Bis zur Halbzeitpause bemühten sich die PSV Damen zwar ins Spiel zurückzufinden doch auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste die dominante Mannschaft. Nach einer Ecke in der 51. Minute, die weder durch die Torhüterin noch durch die anderen PSV – Damen geklärt werden konnte, war T. Ullrich wieder zur Stelle und erhöhte auf 0:2 für den TSV Solln. Im weiteren Spielverlauf mussten sich die PSV Damen zunehmend auf das Verteidigen beschränken und konnten nur für wenig Entlastung sorgen. Ein Doppelpack von L. Dintner (64. und 70. Minute) besiegelte dann die erste Niederlage für die PSV Damen in der Saison 2016/2017. Zusammenfassend muss man zugeben, dass die PSV Damen nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Mit zu vielen individuellen Fehlern und einer zu geringen Mannschaftsleistung kann man mit so einem starken Gegner nicht über 90 Minuten mithalten. Dennoch liegen die PSV Damen nach dieser Niederlage nicht am Boden sondern werden in der kommenden Woche an ihren Fehlern arbeiten um bereits am kommenden Spieltag gegen den SC Bogenhausen, an die vergangenen starken Leistungen anzuknüpfen. Wenn der Fußball jedoch zur Nebensache wird… Kurz vor dem Schlusspfiff verletzte sich C. Rduch in einem Zweikampf so stark, dass sie vermutlich für den Rest der Saison ausfallen wird. Ich möchte nicht bestreiten, dass es im Fußball immer wieder zu schlimmen Sportverletzungen kommt, doch was sich die Sollner – Offensivspielerin in dieser Situation geleistet hat, ist an Unsportlichkeit nicht zu überbieten. Nach mehreren übereinstimmenden Aussagen (die übrigens nicht nur von der PSV – Seite stammen!) ist die Sollner – Spielerin, der bereits auf dem Boden liegenden C. Rduch absichtlich nochmal auf den Knöchel gestiegen. Selbst die Mitspielerinnen haben das darauffolgende Knacken gehört. Bei so einem Auftreten ist uns die Fairnesswertung des TSV Solln aus den letzten Jahren dann auch ziemlich egal zumal selbst der gegnerische Trainer, aufgrund seiner stetigen lautstarken verbalen Äußerungen, durch den Schiedsrichter zur Mäßigung gerufen wurde (das Trainerverhalten fließt wohl nicht in die „Fairnesswertung“ mit ein)…Wir wünschen den Damen des TSV Solln für die weitere Saison dennoch viel Erfolg und würden uns wünschen, dass sich der gegnerische Trainer zum einen etwas mehr in Gelassenheit übt und die komplette Sollner – Mannschaft (inklusive Trainerstab) ihre Überheblichkeit ablegt und sich auf ihre spielerischen Stärken (die in hohem Maße vorhanden sind) konzentriert. „Siege, aber triumphiere nicht.“ (Marie von Ebner – Eschenbach) Unserer verletzten Mitspielerin und Freundin wünschen wir eine schnelle Genesung und dass sie uns bis zu ihrer Rückkehr von der Seitenlinie aus unterstützt. Die Mannschaft


Ungefährdeter 4:1-Sieg

(Kreisliga) Sonntag, 25.09.2016 / SV 1880 München - Post-SV München 1:4 (1:4)

Bildergalerie Fotos: Copyright Guido Hamann
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Für das erste Auswärtsspiel der neuen Saison reisten die PSV Damen zum SV 1880 München. Auch in diesen 90 Minuten wollten sie an ihre starke Leistung aus den vergangenen Spielen anknüpfen und mit einem Dreier im Gepäck die Heimreise antreten. Durch die hohe Niederlage des SV 1880 München am ersten Spieltag waren sie jedoch darauf eingestellt, dass die Hausherrinnen einiges an Wiedergutmachung betreiben wollten. Daher versuchten sie ab Anpfiff das Spiel durch einen engagierten und konzentrierten Auftritt in die eigene Hand zu nehmen. Vor allem K. Krautwasser wusste zu überzeugen und ließ die zahlreich anwesenden PSV - Fans staunen. So konnte sie bereits in der 9. Minute nach einem starken Solo den Führungstreffer erzielen. Im weiteren Spielverlauf erarbeiteten sich die PSV Damen durch ein sehr variables Kombinationsspiel immer wieder Torchancen, doch die starke 1880 - Torhüterin konnte zunächst noch weitere Treffer für den PSV verhindern. In der 20. Minute wurde dann die sonst sehr harmlos agierende 1880 – Offensive durch individuelle Fehler im Abwehrverhalten unnötig in Szene gesetzt und S. Laufe konnte den Ausgleich erzielen. Was nun folgte war eine tolle Reaktion der Mannschaft, denn diese setzte den Sturmlauf auf das gegnerische Tor unbeeindruckt fort und wurde bereits in der 23. Minute dafür belohnt. Wieder war es K. Krautwasser die nach starken Zuspiel den ehemaligen 1 – Tore – Vorsprung wieder herstellte. Selbst nach einigen Umstellungen besannen sich die Gäste auf ihre spielerische Möglichkeiten und Fähigkeiten und C. Rduch konnte nach schöner Vorarbeit über die linke Seite und einem guten Auge auf 1:3 erhöhen. Kurz vor der Halbzeitpause konnten die PSV – Anhänger nochmals jubeln, als das PSV - Kopfball – Ungeheuer I. Agud den Ball nach einer guten Ecke von A. Klitsch zum 1:4 Pausenstand im Tor versenkte. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die PSV – Damen die klar dominierende Mannschaft. Trotz einer Vielzahl von Torchancen verpassten sie es jedoch, das Torverhältnis noch weiter in die Höhe zu schrauben. Dies lag zum einen an der glänzend aufgelegten 1880 – Torhüterin, die selbst einen - von A. Klitsch platziert geschossenen -Elfmeter halten konnte, und zum anderen an den doch mittlerweile nachlassenden Kräften der PSV Damen. Die wenigen Angriffe die der SV 1880 München für sich zu verzeichnen hatte, resultierten vor allem aus hohen und weiten Abschlägen der Torhütern, bei denen die sonst gut agierende PSV – Abwehr nicht immer das Beste Bild ablieferte. Dennoch konnte nahezu jeder gegnerische Angriff durch gutes Stellungsspiel und eine hohe Laufbereitschaft geklärt werden, sodass die PSV – Torhüterin nur einmal wirklich eingreifen musste. Auch gegen Ende der Spielzeit kombinierten sich die PSV Damen weiter durch das Mittelfeld und ließen der gegnerischen Abwehr bis zum Schlusspfiff nur vereinzelt Verschnaufpausen. Mit einer wirklich hervorragenden Leistung sicherten sich die PSV Damen somit den zweiten Dreier in Folge und können zu Recht stolz auf sich sein. Wie schon vor einer Woche war es ein starker Auftritt der gesamten Mannschaft, der zu überzeugen wusste. Vor allem für den kommenden Spieltag werden und müssen die PSV Damen erneut als Mannschaft bis an und über ihre Grenzen gehen um gegen den Aufstiegsaspiranten aus Solln weiter fleißig Punkte zu sammeln.

 

Kader: I. Sappl, A.Kometer, D. Denkel, S. Autengruber, S. Mirikian, A.Klitsch, I. Agud, C. Rduch, K. Landwehr, P. Machnapp, K. Krautwasser, V. Baur, E. Mandat, A. Buchner, N. Natsou.


Saisonstart trotz nervösem Beginn geglückt!

(Kreisliga) Sonntag, 18.09.2016 / Post-SV München - TSV Eintracht Karlsfeld 4:3 (3:1)

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Nach einer vielversprechenden Vorbereitung gingen die PSV Damen selbstbewusst aber auch sehr nervös in das erste Punktspiel gegen den TSV Karlsfeld, somit gehörten die ersten Spielminuten ausschließlich den Gästen. Diese nutzten die anfängliche Unsicherheit der PSV Damen rigoros aus und konnten bereits in der 1. Minute, nach einem langen Pass auf A. Krader, den Führungstreffer erzielen. Nachdem sich der kurze Schock gelegt und der stetige Regen die Hausherrinnen wachgerüttelt hatte, fanden sie immer besser ins Spiel und konnten sich so einige Torchancen erarbeiteten, die dieses Mal am Ende auch mit Toren belohnt wurden. Den Anfang machte S. Mirikian, die nach einem schönen Spielzug über die linke Seite in der 8. Minute den laut umjubelten Ausgleichstreffer für die PSV Damen erzielen konnte. Gestärkt durch dieses schnelle Ausgleichstor nahm die PSV – Elf das Spielgeschehen mehr und mehr in die eigene Hand und ließ den Karlsfeldern, nach einigen Korrekturen im Stellungsspiel, kaum mehr Chancen selbst zum Gegenschlag auszuholen. In der Folge rollte eine tolle Kombination nach der anderen auf die zum Teil überforderte Abwehrreihe der Gäste zu. Bis zum nächsten Treffer wurden jedoch noch einige hochkarätige Chancen vergeben. Erst die stark auftretende A. Klitsch behielt in der 38. Minute vollends die Nerven und erzielte, nach einem schönen Solo durch die Mitte, den Führungstreffer für den PSV. Kurz vor der Halbzeitpause belohnte sich P. Machnapp, die wohl schnellste Flügelflitzerin der PSV – Geschichte, für einen extrem starken Auftritt und erhöhte auf 3:1. Mit dem Ziel, diesen Vorsprung nicht aus der Hand zu geben, starteten die PSV Damen nach dem Seitenwechsel hochmotiviert in die zweite Hälfte doch es kommt ja bekanntlich immer anders als man denkt. So brachten sie sich durch sowohl technische als auch taktische Fehler in unnötige Schwierigkeiten und die Gäste aus Karlsfeld waren diejenigen, die das Spiel für die ersten Minuten dominierten. Im weiteren Spielverlauf egalisierte sich zwar die Überlegenheit der Gäste, doch mit Hilfe des Schiedsrichters konnten sie dennoch nach einem Freistoß in der 69. Minute den 2:3 Anschlusstreffer erzielen. In dieser Situation hat der Schiedsrichter, wohl durch den immer stärker werdenden Regen, die eindeutige Abseitsposition von allen TSV Stürmerinnen übersehen. Geladen durch dieses unnötige und unverdiente Gegentor steigerten die Hausherrinnen, trotz nachlassender Kräfte nochmal ihre Leistung und erspielten sich ihrerseits wieder mehrere Möglichkeiten. Nach einem wiederholten Sprint zur Grundlinie legte P. Machnapp mustergültig auf S. Autengruber ab. Während die Torhüterin diesen Schuss noch parieren konnte, war sie bei dem darauf folgenden Nachschuss von I. Agud machtlos und diese konnte den ehemaligen 2 – Tore – Vorsprung in der 83. Minute wieder herstellen. Nur vier Minuten später die nächste Fehlentscheidung des sonst sehr sympathisch auftretenden Schiedsrichters, als er erneut eine klare Abseitsposition übersah – es regnete aber auch immer noch - und J. Stock den 4:3 Anschlusstreffer erzielen konnte. Die letzten Spielminuten starteten die Gäste regelrecht eine Schlussoffensive um wenigstens mit einem Punkt im Gepäck die Heimreise anzutreten. Die PSV Damen hingegen boten ihre letzten Kräfte auf um mit einem Sieg in die Saison zu starten. In der 89. Minute war dann der Nervenkitzel perfekt, als der TSV Karlsfeld nach einem taktischen Foul noch einen Freistoß aus äußerst bedrohlicher Position zugesprochen bekam. Dieser gut geschossene Freistoß konnte jedoch geklärt werden bevor es so richtig gefährlich wurde, sodass die 3 Punkte verdient im Post – Sportpark geblieben sind. Auch in diesem Spiel konnten die PSV Damen über weite Strecken an die starken Leistungen aus den vorangegangenen Spielen anknüpfen. Da die PSV Damen nächstes Wochenende mit dem SV 1880 ein sehr spielstarker Gegner erwartet (die 14:0 Niederlage gegen einen Gegner, der wieso auch immer, in einer für ihn viel zu niedrigen Ligaklasse spielt, lassen wir hier außer Acht), müssen sie in den kommenden Trainingseinheiten weiter an ihrer Taktik und Kraft arbeiten, um das Spiel auch über volle 90 Minuten klar dominieren zu können.

 

Kader: I.Sappl, S. Mirikian, A.Kometer, R.Lauer, D. Denkel, S. Autengruber, P. la Bonte, A. Klitsch, I. Agud, K. Landwehr, P. Machnapp, C. Raduch, S. Parr, K. Krautwasser, Z. Tanboga, N. Nastou


1:1-Remis in der Generalprobe gegen Neufahrn

(Vorbereitung) Sonntag, 11.09.2016 / FC Neufahrn - Post-SV München 1:1 (1:0)

Für das letzte Vorbereitungsspiel gastierten die PSV Damen bei hochsommerlichen Temperaturen bei den Damen des FC Neufahrn. Um sich für den kommenden Liga – Start die letzte Sicherheit zu holen, sollten die taktischen Änderungen noch ein letztes Mal über 90 Minuten umgesetzt und verinnerlicht werden. So sahen die vielen mitgereisten PSV – Anhänger ab der ersten Spielminute eine klar dominierende PSV – Mannschaft, die die Hausherrinnen mit gekonnten Ballstafetten tief in die eigene Hälfte drängte. Durch dieses starke Kombinationsspiel konnten sie sich zwar früh mehrere gute Torchancen erarbeiten, doch der unhaltbare Torschuss war bis dato noch nicht dabei. Die wenigen Angriffe, die der FC Neufahrn für sich zu verzeichnen hatte, resultierten aus langen Pässen auf ihre langen Stürmerinnen - die vorerst alle, ohne große Not, geklärt werden konnten. In der 20. Minute unterlief der PSV – Abwehr dann jedoch ein grober Fehler im Spielaufbau und L. Smejkal machte sich – aufgrund der Vorwärtsbewegung der Gäste – mutterseelenallein auf den Weg zum PSV – Kasten um den 1:0 Führungstreffer zu erzielen. Die Gäste ließen sich von diesem unerwarteten Gegentor aber nicht verunsichern und erhöhten bis zur Halbzeitpause nochmal den Druck auf die Damen aus Neufahrn. Dennoch waren es die Hausherrinnen selbst, die vor dem Seitenwechsel noch die gefährlichere Torchance hatten, als ein steiler Pass auf L. Smejkal im Laufduell nur noch durch ein Foul geklärt werden konnte. Bei dem daraus resultierenden Freistoß von der Strafraumgrenze, stellte I. Sappl erneut ihre Torwartqualitäten unter Beweis und klärte zur nichts einbringenden Ecke. In der 47. Minute zeigte R. Lauer dann, wie ein sehenswerter Freistoß ausschaut und netzte mit einem fantastischen Freistoß zum 1:1 ein. Nun schien der Bann endlich gebrochen zu sein und die PSV Damen waren noch eindeutiger die spielbestimmende Mannschaft. Sowohl E. Mandat als auch P. Machnapp konnten sich auf ihren Flügeln immer wieder stark in Szene setzen und auch A. Klitsch und S. Autengruber kamen durch schöne Kombinationen zu einigen gefährlichen Torabschlüssen. Doch heute fehlte den PSV Damen einfach das kleine Quäntchen Glück und man trennte sich nach 90 Minuten mit einem, aus PSV Sicht, sehr unverdienten 1:1. Nichtsdestotrotz konnten die PSV Damen ihr Lächeln nach Abpfiff nicht verbergen, denn mit 4 Siegen und 1 Remis aus den fünf Vorbereitungsspielen starten die Damen hoch motiviert in die neue Kreisliga – Saison. Am kommenden Sonntag erwarten die PSV Damen dann im heimischen Post – Sportpark den TSV Eintracht Karlsfeld und sind zuversichtlich, dass sie den Schwung aus der kompletten Vorbereitung auch in dieses erste Punktspiel mitnehmen können.


PSV weiter souverän in der Vorbereitung

(Vorbereitung) Sonntag, 04.09.2016 / Post-SV München - FC Stern München III 3:1 (1:1)

Nachdem am späten Samstagabend noch einige der Damen an dem 3:4 Sieg der PSV Damen II über den Bezirksligisten aus Neuried beteiligt waren, stand Sonntagvormittag im heimischen Post – Sportpark schon das nächste Vorbereitungsspiel gegen den FC Stern III auf den Plan. Auch in diesem dritten Vorbereitungsspiel wollten die PSV Damen an die starke Leistung aus den vergangenen Spielen anknüpfen und den Gegner, insbesondere durch starkes Anfangspressing und viele Ballstafetten, unter Druck setzen. Doch heute schien ihnen dieses Vorhaben, vor allem in der ersten Halbzeit, nicht so Recht zu gelingen. So agierten die Hausherrinnen in ihren Aktionen viel zu hektisch und bauten das Spiel weder mit Ruhe über die hinteren Reihen auf noch nutzten sie die komplette Breite des Spielfelds aus, wodurch sie das Spiel zusätzlich in die Enge trieben und sich dadurch nur wenige Torchancen erarbeiten konnten. Doch auch bei den Gästen blieben gefährliche Toraktionen Mangelware. Die erste hochkarätige Stern – Torchance wurde durch den PSV selbst eingeleitet, als ein missglückter Rückpass von einer Stern – Stürmerin erlaufen wurde, diese jedoch alleine vorm PSV – Kasten vergab. Nachdem ein zweiter gefährlicher Angriff noch zur Ecke geklärt werden konnte, führte der dritte Angriff zum Führungstreffer für den FC Stern. Da die Gäste beim Spielaufbau weder vom Mittelfeld noch von der Abwehr konsequent genug gestört wurden, landete ein diagonaler Pass bei der alleinstehenden Stern – Stürmerin. Diese ließ der Aushilfstorhüterin Cori keine Chance und netzte zum 0:1 ein. Die Gegenwehr der Hausherrinnen ließ jedoch nicht lange auf sich warten und kurz vor der Halbzeitpause konnte Elise, nach schöner Vorarbeit von Seli, mit einem Traumtor ausgleichen. Nach der Halbzeitpause kamen die PSV Damen immer mehr in ihren Rhythmus und nahmen das Spielgeschehen nach und nach in die eigene Hand. So probierten sie die gegnerische Abwehr vor allem durch Gassenpässe, schnelle Seitenverlagerungen und mehrere Ballstafetten auszuspielen. Nach einer Seitenverlagerung auf den linken Flügel tankte sich Elise bis zu Grundlinie durch und passte sich mit Susi durch den Strafraum. Nachdem die Torhüterin ausgespielt wurde, schoss Susi aus kurzer Distanz, wodurch die Stern – Abwehrspielerin selbst zum 2:1 für den PSV einnetzte. Kurze Zeit später sorgte Ali nach schönem Zusammenspiel für den 3:1 Endstand. Spielerisch betrachtet, haben die PSV Damen heute nicht ihre beste Leistung gezeigt. Hierbei muss man aber erwähnen, dass mehr als die Hälfte der Spielerinnen zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden bestritten haben und die Kräfte somit verständlicherweise nachlassen. Kommendes Wochenende reisen die PSV Damen zu ihrem letzten Vorbereitungsspiel zum FC Neufahrn und sind voller Zuversicht, dass sie auch dieses vierte Vorbereitungsspiel mit einer, von Anfang an konzentrierten Leistung, gewinnen können.


PSV besiegt SV Mammendorf im Testspiel

(Vorbereitung) Samstag, 27.08.2016 / SV Mammendorf – Post-SV München 1:3 (1:1)

Bei sommerlichen Temperaturen über 30 Grad stand für die PSV Damen I am vergangenen Samstag das zweite Vorbereitungsspiel auf dem Plan. Durch diverse Abwesenheiten reisten die Damen stark dezimiert zum Auswärtsspiel nach Mammendorf. Dank S. Mirikian, die derzeit eigentlich eine Fussballpause einlegt und nur als Zuschauerin mitgereist war, konnten die Damen immerhin mit einer Auswechselspielerin antreten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Sara. Als ungeschlagener Meister der A – Klasse und mit einigen viel versprechenden Neuzugängen, unter anderem vom FFC Wacker München, erwartete die PSV Damen mit dem SV Mammendorf, trotz der höheren Ligaklasse, ein starker Gegner. So gingen die Damen hoch konzentriert in das Spiel und setzten die gegnerische Abwehr durch offensives Pressing ab Anpfiff unter Druck. Dadurch hatte K. Krautwasser, in ihrem ersten Spiel nach langer Verletzungspause, bereits nach wenigen Minuten den Führungstreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch alleine vorm leeren Tor. Kurz darauf behielt A. Klitsch aber die Nerven und konnte nach einem schönen Kombinationsspiel mit K. Krautwasser zum 0:1 einnetzen. Den hohen Temperaturen geschuldet, konnte das starke Anfangs – Pressing nicht dauerhaft gehalten werden und die Hausherrinnen aus Mammendorf kamen immer besser in das Spiel. Mit ihren starken Offensivkräften und den schnellen Stürmerinnen konnten sie, das häufig zu hoch stehende PSV – Mittelffeld, des Öfteren überwinden und setzten die PSV Abwehr immer mehr unter Druck. Bei einem der daraus resultierenden Laufduelle entschied der, sehr kleinlich pfeifende Schiedsrichter, auf Elfmeter, welchen A. Freitag in der 26. Minute sicher zum 1:1 verwandelte. Wir wünschen E. Schmitt, die nach diesem Laufduell verletzt ausgewechselt wurde, gute Besserung und eine schnelle Genesung. Bis zum Halbzeitpfiff ließen die Kräfte auf beiden Seiten nach und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Nachdem die PSV Damen in der Halbzeitpause jedoch neue Kraft getankt hatten, nahmen sie das Spielgeschehen mit dem Wiederanpfiff in die eigene Hand und drängten die Hausherrinnen durch viele Kombinationen über mehrere Stationen und durch deutlich mehr Ballbesitz immer tiefer in die eigene Hälfte. Nach einem schönen Spielzug über die Abwehr und das Mittelfeld, bediente P. Machnapp die mitgelaufene K. Krautwasser mustergültig und diese belohnte sich mit dem 1:2 Führungstreffer für einen sehr starken Auftritt. Auch im weiteren Spielverlauf ließen die Gäste den Damen aus Mammendorf wenig Chancen in das Spiel zurückzufinden. So hatten diese in der gesamten zweiten Halbzeit nur einen einzigen gefährlichen Angriff zu verzeichnen, als ein weiter Abschlag bei einer Mammendorfer Stürmerin landete. In einem erneuten Laufduell blieb jedoch der PSV der Sieger und schaffte es noch rechtzeitig einen Torschuss aus gefährlicher Position zu verhindern. In der 79. Minute wurde S. Autengruber nach einem starken Spielzug über die linke Seite in Szene gesetzt und meldete sich mit einem fulminanten Sonntagsschuss aus der Elternzeit zurück. Mit diesem 1:3 Sieg haben die Damen ihre Leistung gegenüber dem letzten Spiel nochmals deutlich gesteigert und die mitgereisten PSV – Fans sahen über weite Strecken eine klar dominierende PSV - Mannschaft . In der kommenden Trainingswoche muss weiter an der Kondition gearbeitet werden, sodass diese starke Leistung im letzten Vorbereitungsspiel gegen den FC Stern III auch über einen längeren Zeitraum dargeboten werden kann.


PSV gewinnt Testspiel 1:0

(Vorbereitung) Sonntag, 21.08.2016 / FC Langengeisling – Post-SV München 0:1 (0:0)

Nach einer intensiven Trainingswoche stand für die 1. Damen des PSV Münchens das erste Vorbereitungsspiel beim Kreisligaaufsteiger SV Langengeissling auf dem Plan. Nach einigen taktischen Änderungen gingen die PSV Damen nach der langen fussballfreien Zeit hochmotiviert in die Partie, doch die Nervosität war ihnen die ersten Minuten deutlich anzumerken. Nach und nach gewöhnten sie sich daran wieder auf dem Platz zu stehen und probierten die Hausherrinnen bereits in der eigenen Hälfte durch starkes Pressing und eine hohe Laufbereitschaft unter Druck zu setzen. Mit der dadurch gewonnen Sicherheit entstanden immer mehr Spielzüge über mehrere Stationen und der ein oder andere Torabschluss konnte herausgespielt werden. Doch auch die Damen des SV Langengeisling forderten die PSV – Abwehr, indem sie ihre schnellen Offensivkräfte immer wieder durch steile Pässe in die Gasse in Szene setzten. Die PSV Abwehr stand jedoch sicher und konnte jeden dieser Angriffe klären, bevor es gefährlich wurde. Kurz vor der Halbzeitpause stieß D. Nonnenkamp bei einem dieser Klärungsversuche mit der eigenen Torhüterin unglücklich zusammen und musste verletzt ausgewechselt werden. An dieser Stelle schnelle Genesung von der kompletten Mannschaft. Ohne Auswechselspieler und mit schwindenden Kräften ging es nach der verregneten Halbzeitpause in eine sonnige zweite Spielhälfte, in der I. Sappl nach einem einzigen Torwarttraining ihr Torwartdebüt feierte. Ein großes Kompliment und Dankeschön von der gesamten Mannschaft, dass sie sich traut und diese freie Stelle vorerst übernommen hat und natürlich auch ein Dankeschön an Franzi aus der 2. Damen die das Tor in der ersten Hälfte gehütet hat. Die PSV Damen hatten sich mittlerweile an den breiten Platz gewöhnt, ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen und dominierten somit das Spielgeschehen. In der 67. Minute konnte K. Landwehr nach einer perfekt herausgespielten Hereingabe über die linke Seite ihr erstes Tor bejubeln und feiert so einen Einstieg nach Maß: erstes Spiel als Feldspielerin, erstes Tor. Für die letzten 20 Minuten ging sowohl den Hausherrinnen als auch den Gästen langsam die Puste aus und es entwickelte sich wieder ein Spiel auf Augenhöhe, in der sich jede der beiden Mannschaften noch gefährliche Toraktionen herausarbeiten konnte. Diese konnten in der PSV – Spielhälfte entweder durch das neue Torwarttalent I. Sappl oder durch die gut agierende Abwehr geklärt werden. So blieb es nach 90 anstrengenden Minuten beim 0:1 für die PSV Damen, einem Ergebnis und Spielverlauf mit dem sie für das erste Vorbereitungsspiel sehr zufrieden sein können. In der kommenden Trainingswoche werden sie weiter an ihrer Kraft, Kondition und Taktik arbeiten bevor es am kommenden Samstag im zweiten Vorbereitungsspiel gegen den SV Mammendorf geht.