PSV verliert zum Abschluss der Saison

(Kreisliga) Sonntag, 12.06.2016 / Post-SV München – TSV München-Solln 0:2 (0:2)

Die Fußballerinnen des PSV München haben die Saison in der Kreisliga mit einer 0:2 (0:2)-Niederlage gegen den Tabellendritten TSV München-Solln beendet. Kein krönender Abschluss, aber auch kein Beinbruch. Denn damit liegen die PSV Damen in der Abschlusstabelle auf dem achten Platz. Völlig in Ordnung, wenn man bedenkt, dass die Mannschaft mit allen Höhen und Tiefen mitten im Abstiegskampf zum dritten Mal den Klassenerhalt geschafft hat.

 

Als Tabellendritter reisten die Damen des TSV Solln mit schwerem Gepäck (fünf Siegen in Folge) in den heimischen Post – Sportpark. Da die PSV Damen die turbulente Saison mit einem Sieg beenden wollten, standen sie somit am letzten Spieltag der Saison 2015/2016 nochmal vor einer schweren aber auch lösbaren Aufgabe. Bei wechselhaften Temperaturen lieferten auch die PSV Damen ebensolche Leistungen ab. Mit Beginn der ersten Halbzeit versuchten sie noch, das Spielgeschehen durch präzises Kurzpassspiel und eine hohe Kampf- und Laufbereitschaft zu kontrollieren. So hatte M. Ludwig, nach einem feinen Pass in die Spitze, bereits nach wenigen Minuten den Führungstreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch am dürftigen Torabschluss. Auch die Gäste aus Solln waren gewillt den Spielverlauf weitestgehend in die gegnerische Hälfte zu verlagern und erhöhten nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde den Druck auf die Hausherrinnen. Mit schnellen Ballstafetten konnten sie sich in der 17. Minute bis in den PSV – Strafraum kombinieren und kamen trotz defensiver Grundausrichtung zum Torabschluss. Bei diesem entschied der Schiedsrichter zu Recht auf absichtliches Handspiel und J. Hecher verwandelte vom Elfmeterpunkt sicher zum 0:1 Führungstreffer. Obwohl ein Rückstand, bedingt durch die eigene mangelnde Chancenverwertung, nichts Neues für die PSV Damen ist, ließen sowohl das Kombinationsspiel, die Pass – Sicherheit als auch die Präsenz auf dem Platz deutlich nach und die Gäste dominierten nun, bis auf wenige Ausnahmen, das Spielgeschehen. Bei einem dieser wenigen Angriffe seitens des PSV wurde das letzte Zuspiel verpasst und der Ball somit unnötig hergeschenkt. Mit diesem Gastgeschenk am Fuß setzte L. Dintner zu einem Sprint durch die komplette Spielhälfte des PSV an und konnte weder vom Mittelfeld noch von der Abwehr gestoppt werden. Letztlich überwand sie auch die herauskommende PSV – Torhüterin und versenkte den Ball unhaltbar zum 0:2 Rückstand im Tor. In der Halbzeitpause wurde seitens des Trainerstabs noch ein letztes Mal in dieser Saison an den Kampfgeist und den Willen der Damen appelliert, denn dieses Ergebnis war definitiv nicht in Stein gemeißelt. Mit dem Wiederanpfiff entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der sowohl die Gäste als auch die PSV Damen spielerische Akzente setzen konnten. Die PSV Damen verlagerten die Angriffe vor allem auf ihre schnell besetzten Außenbahnen und kamen so auch des Öfteren hinter den Sollner - Abwehrverbund, doch das Manko dieser Saison ist und bleibt der Abschluss. Auch die Sollner waren gewillt das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben, doch durch einen hohen Einsatz von allen PSV – Spielerinnen und durch hochkarätige Paraden der PSV – Torhüterin N. Breinlinger, endete das letzte Spiel der Saison 0:2 für den TSV Solln. An dieser Stelle gratuliert der PSV München dem SV Dornach und dem SV Sentilo Blumenau zum verdienten Aufstieg in die Bezirksliga. Für die Damen des PSV München geht eine turbulente Saison mit Höhen und Tiefen und mit vielen schönen und auch lehrreichen Erinnerungen zu Ende und sie verabschieden sich in die wohlverdiente Sommerpause. Spielerisch haben die Damen ihr Potential mit Sicherheit nicht ausgeschöpft und viel zu wünschen übrig gelassen, was sie jedoch auszeichnet, ist der unglaubliche Mannschaftszusammenhalt. Mit diesem als Basis werden sie nächste Saison wieder angreifen. „Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst Du im Heute von Neuem beginnen.“ (Buddha)

 

PSV Kader: Breinlinger Nicole, Baur Victoria, Denkel Daniela, Jaap Caroline, Jendrian Franziska, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Lauer Ruth, Ludwig Madeleine, Paulina Machnapp, Munduate Agud Irene, Rduch Corinna, Tanboga Zilan


PSV 5:0: Packung in Bogenhausen

(Kreisliga) Sonntag, 05.06.2016 / SC Bogenhausen – Post-SV München 5:0 (2:0)

Leise Hoffnungen auf einen Überraschungs-Coup zum Saison-Endspurt schimmerte beim PSV unter der Woche immer wieder durch. Doch am Ende wurden alle Worte zu Schall und Rauch, die PSV Kreisliga Damen spielten nicht mit und wurden mit 0:5 nach Hause geschickt.

 

Nach der verdienten Niederlage gegen den FC Dreistern Neutrudering am vergangenen Spieltag waren die PSV Damen gewillt in ihrem vorletzten Spiel wieder das Gesicht zu zeigen, das sie mit ihrem Kampfgeist und der Laufbereitschaft immer wieder ausgezeichnet hat. So starteten sie hoch konzentriert und engagiert in die Partie. Mit vielen Ballstafetten, guten Kombinationen und schnellen Spielverlagerungen versuchten die Gäste immer wieder den gegnerischen Abwehrverbund zu überwinden. So erarbeiteten sie sich nach und nach gute Schusspositionen, doch der Fluch, einen sauberen, effizienten Torabschluss zu Stande zu bringen, verfolgt sie auch in ihren letzten Spielen. In der 28. Minute wurden die Gäste dann durch einen groben Schnitzer in den eigenen Reihen ins Spiel gebracht. Während dem Spielaufbau kann B. Graf den Ball, bedingt durch einen Stoppfehler, an sich nehmen und durch die Vorwärtsbewegung der restlichen PSV Damen unbedrängt zum 1:0 einschieben. Durch die eigentliche Spieldominanz saß der Schock tief bei den PSV Damen und es dauerte einige Minuten bis sie sich wieder aufgerappelt hatten. Auf der anderen Seite schienen die Hausherrinnen durch dieses nicht ganz verdiente Tor ins Spiel gefunden zu haben und erhöhten den Druck auf den PSV Kasten. Durch steile Pässe in die Gasse und hohe Bälle über den Defensivverbund hinweg, probierten sie dem Tor näher zu kommen. In der 33. Minute konnte einer dieser hohen Bälle nicht energisch genug geklärt werden und V. Meinhardt hatte das Glück auf ihrer Seite, als sie mit einem Sonntagsschuss zum 2:0 einnetzte. Bis zum Pausenpfiff steigerten die PSV Damen zwar nochmals ihre Bemühungen doch ein gefährlicher Torschuss kam nicht zustande. In der Halbzeitpause schwor das Trainergespann die PSV Damen ein, weiter an ihrem Spielsystem festzuhalten, denn trotz des Rückstands war es bis dato eine intensive Partie auf Augenhöhe mit spielerischen Vorteilen für die Gäste. So gingen die PSV Damen motiviert und hoffnungsvoll in die zweite Hälfte. Doch ein erneuter individueller Fehler ließ die Hoffnung der PSV Damen binnen weniger Minuten wie eine Seifenblase zerplatzen. Kurz nach Wiederanpfiff wurde B. Graf mit einem steilen Pass auf Reisen geschickt. Auch mit einem schnellen Sprint konnte ihr Pass von der Grundlinie in die Mitte nicht mehr verhindert werden und M. de la Torre versenkte den Ball trotz Manndeckung zum 3:0 im Tor. Nach diesem schnellen Rückschlag waren einzelnen Damen die schwindende Motivation und die fehlende physische und psychische Kraft deutlich anzumerken. Bereits im Spielaufbau wurden die Bälle durch fehlende Konzentration und unnötige Einzelaktionen hergeschenkt und auch die Ballstafetten und Kombinationen der ersten Halbzeit suchte man meistens vergeblich. Auf der anderen Seite zeigten die Hausherrinnen den Damen wie man es eigentlich machen sollte: viele Pässe durch die eigenen Reihen, schnelle Kombinationen durch die Lücke und Seitenverlagerungen. Natürlich darf auch die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor nicht fehlen, wie B. Graf in der 60. Minute unter Beweis stellte: 4:0. Nun hieß es für die Damen Schadensbegrenzung zu betreiben. So wurde die letzte halbe Stunde damit verbracht, bis auf wenige nichts einbringende Angriffe, den Dauerlauf der Hausherrinnen zu stoppen. Durch die nachlassenden Kräfte konnten die Bogenhausnerinnen jedoch immer mehr Lücken finden und bei dieser offensiven Stärke reicht es nun mal nicht aus wenn nur wenige der PSV Damen nochmal an und über Ihre Grenzen gehen. In der 85. Minute konnte sich V. Meinhardt durchsetzen und leitete mit ihrem zweiten Treffer den Schlusspfiff und 5:0 Endstand ein. Die Damen hatten das Spiel bis zum ersten Gegentor klar dominiert und um jeden Ball gekämpft. Doch weder die Dominanz noch der Kampfgeist bringen etwas, wenn man es verpasst für Tore zu sorgen. Gegentore können nicht über 90 Minuten verhindert werden, doch diese wären nicht so schmerzhaft wenn die PSV – Offensive selbst das ein oder andere Mal treffen würde. Letztlich fehlte es heute auch einzelnen Damen an der physischen und psychischen Kraft, nach den Gegentoren nochmal aufzustehen. Für das letzte Saisonspiel am kommenden Sonntag, sollten jedoch alle Damen auf dem Platz nochmal an Ihre Grenzen gehen um die turbulente Saison positiv zu beenden.

 

PSV Kader: Landwehr Katja, Breinlinger Nicole, Baur Victoria, Denkel Daniela, Jaap Caroline, Jendrian Franziska, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Ludwig Madeleine, Paulina Machnapp, Nastou Nikoleta, Parr Selina, Sappl Isabell, Tanboga Zilan, Steinmeier Sabrina


PSV unterliegt Dreistern

(Kreisliga) Sonntag, 29.05.2016 / FC Dreistern NT – Post-SV München 3:1 (2:1)

Die Kreisliga Damen des PSV München unterliegen dem FC Dreistern Neutrudering mit 1:3, und konnten an die letzten guten Auftritte der vergangenen Wochen nicht anknüpfen.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein ereignisarmes Spiel ohne nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten. Die Gastgeber zeigten sich im Anschluss aber etwas entschlossener und aggressiver. Sandra M. war es dann von Dreistern vorbehalten, nach einer Kombination durch hohe Bälle übers Mittelfeld, die 1:0-Führung zu erzielen (15.). Trotz des Rückstandes versuchten die Gäste weiter nach vorne zu spielen, allerdings war das Spiel geprägt von Nervosität und Fehlpässen, so dass der PSV nicht mehr zwingend vor dem gegnerischen Kasten kam. Der überraschende zwischenzeitliche Ausgleich durch Corinna R. (37.) und ein Lattentreffer von Daniela D. (39.) machten das Spiel plötzlich spannend. Doch die geweckte Hoffnung auf eine Wende wurde postwendend zu Nichte gemacht. Nina H. aus der zweiten Reihe überlistete PSV Torfrau Katja L. mit einer Bogenlampe zur erneuten Führung (40.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Dreistern bereits früh für klare Verhältnisse. Torschützin Melanie Becker kam im Strafraum völlig frei zum Torschuss und verwandelte entschlossen zum 3:1 (58.). Für Ergebniskorrektur auf Seiten des PSV hätte lediglich noch Alisia K. sorgen können, eine sehenswerte Kombination mit Nikoleta N. war jedoch zu unplatziert und landete an dem Pfosten. "Was uns im Jahr 2016 alles gelungen ist und uns in der Vielzahl der Begegnungen ausgezeichnet hat, hat heute nicht geklappt. So ist es für den Moment ein enttäuschendes Ergebnis.“

 

PSV Kader: Landwehr Katja, Breinlinger Nicole, Denkel Daniela, Jendrian Franziska, Klitsch Alisia, La Bonte Paulina, Ruth Lauer, Paulina Machnapp, Munduate Agud Irene, Nastou Nikoleta, Rduch Corinna, Sappl Isabell, Steinmeier Sabrina


Eine 0:1-Niederlage, die Mut macht

(Kreisliga) Samstag, 14.05.2016 / SV Sentilo-Blumenau – Post-SV München 1:0 (0:0)

Bildergalerie Fotos: Copyright Selina Starßburger
Bildergalerie Fotos: Copyright Selina Starßburger

Mit einem improvisierten Kader: „Drei Aushilfskräfte der Damen 2“ und „Stürmerin Madeleine Ludwig im Tor“, musste der PSV München beim Tabellenzweiten SV Sentilo-Blumenau antreten. Der PSV hatte mehr vom Spiel, aber am Ende der Kreisliga-Partie war es schließlich eine knappe Ange-legenheit für den Tabellenzweiten Blumenau, die sich etwas glücklich mit 1:0 durchsetzen konnte. Manuela Mehner erzielte in der 50. Minute das Tor des Tages für die Gastgeber.

 

Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen einen Nachholtermin für das, von Sentilo Blumenau verlegte Punktspiel zu finden, wurde der Termin - gegen den ewigen Ligakonkurrenten - vom Ver-band auf das erste Pfingstwochenende gelegt. So traten die PSV Damen die Reise ans Hedernfeld urlaubsbedingt ohne einige ihrer Stammkräfte an. Dennoch waren alle mitreisenden Damen gewillt auch dem Tabellenzweiten die positive Entwicklung der letzten Wochen vor Augen zu führen. Mit einer offensiv ausgerichteten Aufstellung starteten die PSV Damen hoch motiviert in die Partie. Bei gegnerischem Ballbesitz wurden die Hausherrinnen umgehend unter Druck gesetzt und auch die Mitte wurde konsequent zugestellt. So waren die Gäste nach kurzer Zeit die spielbestimmende Mannschaft und verlagerten das Spiel zusehends in die Blumenauer Spielhälfte. Ob über rechts, links oder durch die Mitte, die PSV Damen drängten mit aller Kraft, voller Motivation und unbändi-gen Willen auf das gegnerische Tor - nur etwas zählbares blieb noch aus. Die wenigen Angriffe der Hausherrinnen resultierten bis dato aus lang heraus geschlagenen Befreiungsschlägen, doch so-wohl die heutige Dreierkette, als auch die - aus der Not heraus geborene - Torhüterin M. Ludwig waren hochkonzentriert und standen sicher. Mitte der ersten Halbzeit setzte A. Klitsch die vorm Tor freistehende N. Nastou, durch einen starken Pass in Szene, doch der daraus folgende Torab-schluss war nicht präzise genug, sodass die gegnerische Torhüterin noch zur Ecke klären konnte. Bei dieser gut geschossenen Ecke konnte keine der PSV Damen das Chaos in Sentilos Hinter-mannschaft ausnutzen und eine nach der anderen verpasste es den Ball endgültig über die Linie zu schieben. Trotz der zwei vergebenen hundertprozentigen Torchancen gaben sich die PSV Damen weiter nicht auf und ließen den Hausherrinnen bis zur Halbzeitpause kaum Chancen um richtig ins Spiel zu kommen. Auch nach dem Seitenwechsel waren die PSV Damen gewillt mit voller Konzentration in die zweite Hälfte zu starten. Doch auch bei den Damen aus Blumenau schien in der Kabine der Kampfgeist geweckt worden zu sein, sodass sie ab Wiederanpfiff die PSV Damen mehr und mehr forderten. In der 50. Minute zeigten sie dann ihre offensive Stärke: ein schneller Angriff über die linke Seite konnte nicht geklärt werden, sodass der Ball ungehindert bei der mitlaufenden M. Mehner landete. Diese hatte mutterseelenallein keine Eile und konnte ruhig zum 1:0 einschießen. Kurze Zeit später die nächste Unkonzentriertheit in der Hintermannschaft der PSV Damen, doch bei dieser hochka-rätigen Torchance zeigte M. Ludwig ihre ausgezeichneten Torhüter - Qualitäten und konnte noch zur - nichts einbringenden - Ecke klären. Schockiert durch das schnelle Gegentor und das plötzli-che Aufbäumen der Hausherrinnen brauchten die Damen mehrere Minuten um sich wieder zu fangen. Nachdem es aber, vor allem die Mentalität der Damen ist, die sie derzeit so auszeichnet, drückten sie nach und nach wieder aufs Gaspedal und drängten auf den Ausgleich. Der Ball lief durch die PSV Reihen und mittels schöner Pässe spielten sie sich immer wieder gefährlich nahe an den gegnerischen Kasten. Letztlich waren es aber die wirklich gefährlichen Torabschlüsse die den PSV Damen heute fehlten. Mitte der zweiten Halbzeit hatten die PSV Damen das Spielgeschehen wieder komplett an sich gerissen und läuteten mit einer hohen Lauf- und Kampfbereitschaft die Schlussoffensive ein. Trotz dem unbändigen Druck standen die Hausherrinnen hinten sicher und klärten jeden PSV - Angriff bevor es wirklich gefährlich werden konnte. So konnten die Damen aus Blumenau nach knappen 90 Minuten mit 1:0 als Sieger vom Platz gehen. Diese Niederlage stellt für die PSV Damen jedoch keinesfalls einen Rückschritt dar. Vielmehr ist der gesamte Trainerstab stolz auf die abgerufene Leistung der Damen, denn sie haben das Spiel die komplette erste Hälfte und die letzten fünfzehn Minuten der zweiten Halbzeit klar dominiert. Im Fussball ist es aber leider so, dass man kein Spiel ohne ein Tor gewinnen kann und dieses Tor er-zielt nicht immer die spielbestimmende Mannschaft. Die PSV Damen sind weiterhin auf dem richti-gen Weg um in naher Zukunft wieder in der oberen Tabellenhälfte mitzuspielen. Ein Dankeschön an die Aushilfskräfte S. Steinmeier, C. Weinzierl, A. Saile, T. Bachmaier und vor allem an die neue Top - Torhüterin M. Ludwig.

 

PSV Kader: Ludwig Madeleine, Jaap Caroline, Klitsch Alisia, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Ruth Lauer, Paulina Machnapp, Munduate Agud Irene, Nastou Nikoleta, Sappl Isabell, Steinmeier Sabrina, Tanboga Zilan, Bachmaier Theresa, Saile Antonia, Weinzierl Corinna


Kraftakt: PSV siegt nach 0:1-Rückstand

(Kreisliga) Sonntag, 24.04.2016 / Post-SV München – SpVgg Röhrmoos 3:2 (1:1)

Die Kreisliga Damen des PSV München besiegten den Tabellendritten SpVgg Röhrmoos in einem erwartet schweren und interessanten Spiel. Die Gäste waren zwar durch ihren Torjäger Melanie Brummer (31.) in Führung gegangen, aber dann traf PSV durch Alisia Klitsch (Foulelfmeter 44.), Madeleine Ludwig (54.) und Irene Munduate Agud (66.) dreimal in Folge. Nach dem Anschlusstreffer erneut durch Melanie Brummer wurde es noch einmal spannend (72.), aber mit Glück Geschick und einer tollen Moral brachten die PSV Damen den zweiten Sieg in Folge über die Zeit.

 

Nach dem vergangenen Kantersieg beim Liga – Schlusslicht mussten die PSV Damen am vergangen Sonntag unter Beweis stellen, dass es sich bei diesem Fortschritt nicht nur um eine einmalige Angelegenheit gehandelt hat. So sollten sie - auch gegen die Tabellendritten aus Röhrmoos - an ihre starke Leistung anknüpfen, um auf diese Weise ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Mit einer defensiv ausgerichteten Aufstellung versuchten die Gastgeberinnen von Beginn an die schnellen gegnerischen Stürmerinnen aus dem Spiel zu nehmen und das Spielgeschehen durch eine hohe Kampf- und Laufbereitschaft an sich zu reißen. Die daraus resultierende Unsicherheit bei den Gästen war ihnen bis Mitte der ersten Halbzeit anzumerken und so waren die PSV Damen die spielbestimmende Mannschaft. P. Machnapp hatte bereits den Führungstreffer auf dem Fuß, als sie einen missglückten Abschlag der Torhüterin abfing, den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen konnte. Für den ersten Treffer fehlte es den PSV Damen, nach feinen Spielzügen und schönen Kombinationen, bis dato nur noch an der letzten Durchschlagskraft. Sichtlich überrascht über dieses dominante Auftreten der Hausherrinnen, war die SpVgg Röhrmoos zu frühen Wechseln gezwungen. Mitte der ersten Halbzeit wurde unter anderem die Top – Stürmerin – M. Brummer - eingewechselt. Diese wurde im Folgenden nicht konsequent genug gedeckt und konnte so in der 30. Minute nicht nur ungehindert einen Ball annehmen, sondern auch drei Gegenspielerinnen ausspielen und den Ball mit einem unhaltbaren Linksschuss zum 0:1 im Tor versenken. Anders als in vielen vorherigen Spielen, haben die PSV Damen nicht lange an diesem Rückstand geknabbert, sondern den Druck auf die Gäste verstärkt. Kurz vor der Halbzeitpause gelangte ein steiler Pass in den gegnerischen Strafraum. Bei dem Versuch diesen zu erlaufen, wurde die starke P. Machnapp von der Torhüterin gelegt und der Schiedsrichter entschied zu Recht auf Elfmeter. Bei diesem behielt A. Klitsch die Nerven und verwandelte ihn in der 42. Minute sicher zum 1:1 Pausenstand. Vor dem Seitenwechsel wurde den PSV Damen klargemacht, dass sie das Spiel, vor allem bis Mitte der Ersten Halbzeit, kontrolliert hatten und der weitere Spielverlauf von ihrem Kampfgeist, ihrer Laufbereitschaft und ihrer Konzentration abhängt. Mit Beginn der zweiten Hälfte probierten die PSV Damen sofort den Druck auf die Gäste wiederherzustellen und spielten sich durch schöne Kombinationen immer weiter in die gegnerische Hälfte. In der 54. Minute nutzte M. Ludwig ein Missverständnis zwischen Torhüterin und Verteidigerin aus und schob eiskalt zum 2:1 Zwischenstand ein. Die Gäste hatten sich jedoch noch nicht aufgegeben und kamen dem PSV Gehäuse immer wieder gefährlich nahe. Alle diese Angriffe konnten jedoch, durch die heute tief verteidigende Abwehr und die starke Defensiv – Arbeit, geklärt werden. Nach einer starken Kombination über M. Ludwig und A. Klitsch konnte I. Agud in der 66. Minute zum zwischenzeitlichen 3:1 einnetzen. Wer jetzt jedoch dachte, dass das Spiel gelaufen ist, wurde in den letzten 25 Minuten eines besseren belehrt. Sowohl die Konzentration als auch die Kondition und Kraft ließen bei einzelnen PSV - Damen nun merklich nach, sodass sich im Mittelfeld eine immer größer werdende Lücke auftat und die Abwehr nicht mehr konsequent genug seine Gegenspieler deckte. Dadurch hatten die Gäste aus Röhrmoos zu viel Raum und Zeit um sich durch den PSV – Strafraum zu kombinieren. Nachdem S. Klanert ungestört auf M. Brummer auflegen konnte, schoss diese in der 72. Minute zum 3:2 Anschlusstreffer ein. Die letzten Minuten waren dann nichts für schwache Nerven. Durch die nachlassenden Kräfte wurden die Gäste mehr und mehr durch unnötige Foulspiele gestoppt, was wiederum zu äußert gefährlichen Standardsituationen führte. Der Fußballgott war heute jedoch auf Seiten des PSV’S und das Ergebnis konnte bis zum Schlusspfiff verteidigt werden. Auch wenn es die PSV Damen am Ende nochmal spannend gemacht haben, konnten sie beweisen, dass sie auch das Potential dazu haben, mit einer Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte mitzuhalten. Phasenweise waren sie sogar die spielbestimmende Mannschaft und können zu Recht stolz auf ihre abgerufene Leistung sein. Dennoch dürfen sie sich nicht auf diesem zweiten Sieg in Folge ausruhen, sondern müssen weiter daran arbeiten, diese Leistung zu festigen.

 

PSV Kader: Landwehr Katja, Baur Victoria, Denkel Daniela, Jendrian Franziska, Klitsch Alisia, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Ruth Lauer, Ludwig Madeleine, Paulina Machnapp, Mittermeier Jasmin, Munduate Agud Irene, Rduch Corinna, Isabell Sappl


8:0-Kantersieg beim Schlusslicht MSV Bajuwaren

(Kreisliga) Sonntag, 17.04.2016 / MSV Bajuwaren – Post-SV München 0:8 (0:2)

Acht Mal schlug es im Bajuwaren Gehäuse ein. Die Damen des PSV München konnten einen in dieser Höhe nicht erwarteten 8:0-Sieg beim Schlusslicht MSV Bajuwaren einfahren. Ungeahnte Offensivqualitäten der ansonsten eher als Defensivspezialisten, bescherten dem PSV ein Chancen- und Torfestival. Gegen die hochstehende Defensive der Gastgeber haben schon kleine Verbesserungen in Bereich Zielstrebigkeit zum Erfolg geführt.

 

Am vergangenen Sonntag reisten die PSV Damen früh morgens zum Kellerduell gegen die Damen des MSV Bajuwaren. Nicht nur der literweise getrunkene Kaffee, sondern auch die am Ego kratzenden, vergangenen Niederlagen, sollten die Damen antreiben 90 Minuten Höchstleistungen zu bringen, um endlich wieder als Sieger vom Platz gehen zu können. Während der ersten zehn Minuten waren die Damen noch damit beschäftigt ihre Müdigkeit abzuschütteln und hatten dementsprechend keinen wirklichen Zugriff auf das Spielgeschehen. Auf der einen Seite kam der MSV, durch eine noch etwas wacklig wirkende Abwehr, zu einigen – klärbaren – Aktionen in Tornähe, auf der anderen Seite ertönte bei fast jedem PSV – Angriff der Abseitspfiff des Schiedsrichters. Durch diese Pfiffe wohl geweckt, drückten die PSV Damen fortan aufs Gaspedal, wodurch ein Angriff in der 12. Minute im Strafraum nur noch durch ein absichtliches Handspiel gestoppt werden konnte. A. Klitsch verwandelte den daraus resultierenden Elfmeter sicher zum 0:1. Zwar waren die PSV Damen nun klar die spielbestimmende Mannschaft, doch für einen ruhigen und sicheren Spielaufbau sitzen die Erinnerungen an die vielen verspielten Führungen noch zu tief. In der 21. Minute sorgte D. Denkel dann für das erste kleine Durchatmen: nach einem schönen Spielzug über die linke Seite konnte sie den Ball mit einem unhaltbaren Linkschuss zum 0:2 im Tor versenken. Im weiteren Spielverlauf erarbeiten sich die Damen noch weitere hundertprozentige Torchancen, welche jedoch ungenutzt blieben und der MSV so unnötig im Spiel gehalten wurde. Dieser hatte sich bis dahin noch nicht aufgegeben und versuchte vor allem durch lange Bälle zum Torabschluss zu kommen, doch durch die gut mitspielende PSV - Torhüterin und die mit der Zeit sicherer agierende Abwehr konnten die wenigen Abschlüsse rechtzeitig verhindert werden. In der Halbzeitpause wurde auf die Mängel im PSV – Spiel, in Form vom Torabschluss und Stellungsfehlern, hingewiesen und mehr Konzentration gefordert. Außerdem wurde seitens des Trainerstabs an den Siegeswillen der Damen appelliert, sich diese Führung nicht mehr aus der Hand nehmen zu lassen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit verstärkten die PSV Damen den Druck auf das gegnerische Tor und D. Denkel konnte bereits in der 51. Minute mit ihrem zweiten Treffer auf 0:3 erhöhen. Kurz darauf ließ F. Jendrian der Torhüterin keine Chance und schob zum 0:4 ein. Der Bann schien nun gebrochen zu sein und die Damen riefen endlich ihr solang verborgen gebliebenes Potential ab. Der Ball wurde in den eigenen Reihen gehalten, die Seiten verlagert und die gegnerische Abwehr durch feine Doppelpässe ausgespielt. Nach einem feinen Zuspiel versenkte A. Klitsch den Ball in der 65. Minute zum 0:5 im Netz. Wenige Minuten später ließ P. Machnapp ihren Gegenspielerinnen keine Chance, düste über rechts bis zur Grundlinie und schoss aus spitzem Winkel unhaltbar zum 0:6 ein. Die PSV Damen strahlten mittlerweile die Spielfreude aus, die in den vergangenen Spielen so sehr gefehlt hat und ließen so der MSV – Abwehr keine Chance. In der 72. Minute erhöhte F. Jendrian auf 0:7. Für den Endstand von 0:8 sorgte A. Klitsch in der 81. Minute und belohnte sich mit ihrem dritten Treffer für einen starken Auftritt. Mit Sicherheit lief in diesem Spiel, vor allem in der ersten Halbzeit noch nicht alles richtig, dennoch haben sich die PSV Damen diesen Sieg verdient und bewiesen, dass die Kunst letztlich darin liegt, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. Der Blick ist nun auf das kommende Spiel gegen den Tabellendritten aus Röhrmoos gerichtet und in der kommenden Trainingswoche gilt es einerseits die Abwehr weiter zu stabilisieren und andrerseits den Torabschluss konsequenter durchzuführen.

 

PSV Kader: Landwehr Katja, Baur Victoria, Denkel Daniela, Jendrian Franziska, Klitsch Alisia, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Ruth Lauer, Paulina Machnapp, Mittermeier Jasmin, Munduate Agud Irene, Nastou Nikoleta, Rduch Corinna, Isabell Sappl, Tanboga Zilan


1:6 gegen den Tabellenführer

(Kreisliga) Sonntag, 10.04.2016 / Post-SV München – SV Dornach 1:6 (0:2)

Für die Kreisliga-Damen des PSV München war am Wochenende zu Hause nichts drin gegen den SV Dornach - gegen den Tabellenführer und potenziellen Aufstiegsaspiranten in die Bezirksliga gab es im Post-Sport-Park eine 1:6-Niederlage.

 

Zum zweiten Spiel der Rückrunde mussten die PSV Damen am vergangenen Sonntag im heimischen Stadion gegen den Tabellenführer aus Dornach ihre Fußballschuhe schnüren. Nachdem Dornach das Hinspiel in den letzten Minuten knapp für sich entscheiden konnte, wussten die Hausherrinnen, dass sie durchaus in der Lage dazu wären, mit dem Tabellenersten mitzuhalten. Doch es kommt immer anders als man denkt. Um die schnellen gegnerischen Stürmerinnen aus dem Spiel zu nehmen und auch lange Bälle in die Gasse zu verhindern, starteten die PSV Damen mit einer sehr defensiven Aufstellung. Dennoch setzten die Gäste diese mit der ersten Minute unter Druck und es gelangen viele Bälle gefährlich nahe ans PSV – Tor. In der 9. Minute wurde ein Angriff der Gäste durch ein unnötiges Foul an der Strafraumgrenze unterbunden, obwohl es gerade dies – durch die Standardstärke der Gäste - zu vermeiden galt. Dieser gut geschossene Freistoß wurde durch M. Prinz, nicht ganz unhaltbar, im Tor untergebracht. Nachdem ein Rückstand für die PSV Damen nichts Ungewohntes ist, probierten sie weiter dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken und sich Torchancen herauszuspielen, fanden jedoch nicht das passende Mittel. So sahen die Zuschauer anstatt Offensiv – Aktionen vielmehr einen Abwehr – Kampf, der durch Unkonzentriertheit und fehlende Kräfte viel zu oft verloren wurde. Kurz vor der Halbzeitpause war es dann einer dieser ungeliebten hohen Bälle, der durch die Abwehr nicht rigoros geklärt wurde und S. Ritz zum 0:2 Pausenstand einnetzen konnte. Das Unverständnis war sowohl den Damen als auch dem Trainerstab in der Pause ins Gesicht geschrieben. Es ist unerklärlich, wieso die Damen nicht das aufs Spielfeld bringen können, was ihnen einerseits vorgegeben und andererseits im Training kontinuierlich umgesetzt wird. Kurz nach der Halbzeitpause dann erneutes Kopfschütteln. Wieder gelang ein Ball, durch die PSV – Mitte hindurch, hinter die heimische Abwehrkette. Diese ließ sich überlaufen und auch eine Flanke konnte nicht mehr verhindert werden, sodass M. Prinz in der 48. Minute mutterseelenalleine vor dem Tor auf 0:3 erhöhen konnte. An den hängenden Köpfen einzelner Spielerinnen schien das Spiel nun entschieden zu sein und es ging einzig darum weitere Gegentore zu vermeiden. Die wenigen offensiven Aktionen seitens der PSV Damen, wurden aufgrund mangelnder Idee sowie fehlender Spritzigkeit und Kampfbereitschaft nicht konsequent zu Ende gespielt, wodurch es kaum Entlastungen für den Defensivverbund gab. In der 52. Minute sprang der Ball bei einer Abwehraktion einer PSV’lerin an die Hand und der sonst gut leitende Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Diesen verwandelte M. Prinz sicher zum 0:4. Durch einige Umstellungen fanden die PSV Damen langsam besser ins Spiel und bemühten sich nach Kräften die sich ankündigende hohe Niederlage zu vermeiden. In der 68. Minute konnte sich P. Machnapp auf ihrer rechten Seite durchsetzen, ließ die Defensivreihen der Gäste hinter sich und schoss sicher zum 1:4 ein. Diesen Aufschwung konnten die PSV Damen jedoch nicht lange beibehalten, denn der SV Dornach setzte zur Schlussoffensive an. In der 71. Minute war es dann wieder M. Prinz die den vier Tore – Vorsprung wiederherstellte, 1:5. Durch dieses laufintensive und körperbetonte Spiel waren die meisten PSV Damen mittlerweile am Ende ihrer Kräfte. So konnte ein Angriff in der 90. Minute nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Diesmal zeigte der Schiedsrichter zu Recht auf den Punkt und die Torhüterin vom SV Dornach netzte sicher zum 1:6 Endstand ein. Nach der zweiten hohen Niederlage in Folge wird es immer schwieriger die passenden Worte zu finden. Der Trainerstab ist weiterhin davon überzeugt, dass jede Einzelne der Damen das Potential hat, auch mit dem Tabellenersten mitzuhalten. Es muss nun nach den Gründen gesucht werden, wieso es ihnen derzeit so schwer fällt, ihre Leistung im Spiel abzurufen. Weiterhin ist wichtig, dass die Damen nicht aufgeben und den Glauben an sich und Ihr Potential nicht verlieren. Der Blick ist bereits auf das kommende Auswärtsspiel gerichtet mit dem Ziel, endlich zu alter Stärke zurück zu finden.

 

PSV Kader: Landwehr Katja, Breinlinger Nicole, Baur Victoria, Denkel Daniela, Jaap Caroline, Jendrian Franziska, Klitsch Alisia, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Ruth Lauer, Paulina Machnapp, Mittermeier Jasmin, Munduate Agud Irene, Nastou Nikoleta, Isabell Sappl, Tanboga Zilan


Deutliche Niederlage zum Rückrunden-Auftakt

(Kreisliga) Sonntag, 03.04.2016 / Post-SV München – SV 1880 München 0:6 (0:2)

Bildergalerie Fotos: Copyright Peter Knetsch
Bildergalerie Fotos: Copyright Peter Knetsch

Die Damen des PSV München mussten im ersten Pflichtspiel des Jahres 2016 eine deutliche Niederlage einstecken. Gegen den Tabellennachbarn SV 1880 München kassierten die PSV Damen eine deutliche 0:6-Niederlage. Dabei hatte man bis zum ersten Gegentreffer ordentlichen Fußball gezeigt – gegen die starken Überflieger von 1880 München mit ihrer neuen Top-Stürmerin war dies aber leider viel zu wenig.

 

Bei sommerlichen Temperaturen bestritten die PSV Damen am Sonntagnachmittag im heimischen Post – Sportpark ihr erstes Rückrundenspiel gegen den SV 1880 München. Nachdem das Hinspiel mit einer desaströsen Mannschaftsleistung im Gedächtnis geblieben ist, wollte man sich heute revanchieren und den zahlreichen Zuschauern, den in der Vorbereitung erarbeiteten Fortschritt vor Augen führen. Um den Damen die Nervosität zu nehmen, wurde ihnen vom Trainerstab nochmals eingeschärft, dass das Augenmerk bereits auf die Weiterentwicklung für die kommende Saison gerichtet ist und das Ergebnis durch den unmöglichen Abstieg irrelevant ist. Die PSV Damen starteten so nach ihrer guten Vorbereitung hochmotiviert in das Spielgeschehen und versuchten durch viele Pässe in den eigenen Reihen Sicherheit und Ruhe in ihr Spiel zu bringen. So fand das Spiel in der Anfangsphase hauptsächlich im Mittelfeld statt und weder die Gäste noch die Gastgeber kamen zu nennenswerten Torchancen. In der 17. Minute nahm dann die Tragödie ihren Lauf. Nach einer Ecke für die PSV Damen haben diese den Ball leichtfertig verloren und sich so einen Bilderbuch – Konter eingefangen: ein weiter, hoher Ball konnte durch die zwei zurückgebliebenen PSV’lerinnen nicht geklärt werden und landete als Gastgeschenk beim Neuzugang vom SV 1880 München - N. Polny. Diese behielt – als eigentliche Spielerin der 2. Bundesliga Süd - alleine vorm Torwart natürlich die Nerven und netzte sicher zum 0:1 ein. Die PSV Damen ließen sich von diesem frühen Rückstand noch nicht beirren und versuchten weiter Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen. Der starke Defensivbund der Gäste konnte durch die heute fehlende Spritzig- und Schnelligkeit jedoch kaum durchbrochen werden und es kam zu keiner wirklichen Torchance. Kurz vor der Halbzeitpause dann das zweite Gastgeschenk an den SV 1880 München: ein langer Ball, der eigentlich schon abgelaufen war, wurde durch ein Missverständnis zwischen PSV - Torhüterin und Verteidigern von der mitlaufenden Stürmerin C. Priale erobert und zum 0:2 Halbzeitpause versenkt. In der Halbzeitansprache wurde den PSV Damen klargemacht, dass sie bis dato keinesfalls die schlechtere Mannschaft waren, sondern mal wieder nur diejenige, die sich die Gegentore durch individuelle Fehler selbst vorbereitet. So drängten die PSV Damen mit Beginn der zweiten Halbzeit in die gegnerische Hälfte, doch der zwingende Zug zum Tor oder der letzte feine Doppelpass um die Abwehr zu überwinden waren heute Mangelware. So waren es vielmehr die Gäste, die immer wieder gefährlich vor das PSV Tor kamen. Nachdem einer dieser gegnerischen Angriffe in der 60. Minute auf Kosten einer Ecke geklärt wurde, war wieder die unaufhaltsame N. Polny zur Stelle: 0:3. Ab diesem Zeitpunkt fing die Gegenwehr der PSV Damen langsam an zu bröckeln und der Wille einiger schien schon gänzlich gebrochen zu sein. Der SV 1880 München konnte sein Spiel unbedrängt aufbauen und suchte, insbesondere mit langen Bällen, immer wieder seine Top – Stürmerin. In der 70. Minute konnte einer dieser langen Bälle wieder nicht energisch genug geklärt werden, N. Polny eroberte ihn sich und verwandelte eiskalt: 0:4. Unverständnis und pure Enttäuschung in den Gesichtern der PSV Damen, so sollte das erste Rückrundenspiel definitiv nicht laufen, doch Widerstand zwecklos: die physischen und vor allem die psychischen Kräfte der meisten PSV Damen waren mittlerweile gänzlich verbraucht. In der 76. Minute landete ein missglückter Rückpass bei N. Polny: 0:5. Ein Angriff nach dem anderen überrollte mittlerweile die Hausherrinnen und man merkte ihnen an, dass sie sich nur noch den Schlusspfiff herbeigesehnten. Kurz vor ihrer – vielleicht etwas zu lautstark umjubelten - Auswechslung sorgte N. Polny noch für den 0:6 Endstand. Dieses Spiel waren 90 Minuten zum vergessen. Natürlich hatten sich die PSV Damen nach ihrer starken Vorbereitung und mit ihrem ungebrochenen Mannschaftszusammenhalt ein anderes Ergebnis für sich, ihren Trainerstab und ihre Fans gewünscht, dennoch muss man ehrlicherweise zugeben, dass die PSV Damen allesamt heute nicht ihren besten Tag hatten. Auch zu erwähnen ist jedoch, dass es sich bei Nikole Polny um eine Spielerin handelt, die letzte Saison noch in der 2. Bundesliga gespielt hat und mit Ihrer Klasse individuelle Fehler gnadenlos bestraft. Trotz des herben Rückschlags ist es aber wichtig, dass die PSV Damen ihren Kopf nicht hängen lassen und sich und Ihre Leistung nicht einzig an diesem Spiel messen. Viel wichtiger ist es diese 90 Minuten aus dem Gedächtnis zu streichen und weiter an sich zu arbeiten und positiv in die Zukunft zu blicken. Versagen darfst Du, aber niemals aufgeben.

 

PSV Kader: Landwehr Katja, Denkel Daniela, Jendrian Franziska, Klitsch Alisia, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Ruth Lauer, Paulina Machnapp, Mittermeier Jasmin, Munduate Agud Irene, Nastou Nikoleta, Rduch Corinna, Isabell Sappl, Tanboga Zilan


Trainingslager war ein voller Erfolg

25.-28.03.2016 Trainingslager in Südtirol

Bilder Selina Straßburger Photography ©
Bilder Selina Straßburger Photography ©

„Einfach gelungen war es“, so war sich der gesamte Betreuerstab des PSV München bei der Rückkehr aus dem Trainingslager mit der 1. Damen Mannschaft einig. Vier Tage war das Kreisliga Team mit 19 Teilnehmerinnen sowie 6 Trainer und Betreuer, im Passeiertal/St.Leonhard - 4 Sterne Hotel „Wiesenhof-Passeiertal“ (Südtirol) bei Fa. Hofer zu gast, um über das Oster Wochenende zu trainieren und Teambildung zu betreiben. Dabei meinte es das Wetter gut mit den PSV Mädels, bei sommerlichen Temperaturen im Frühlings-Paradies fand man dank toller Trainingsplätze beim Heimverein ASC Passeier ideale Voraussetzungen für die fünf Trainingseinheiten vor. Aber nicht nur die Möglichkeiten den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde zu legen waren nahezu ideal, auch das Hotel bot so einiges. So gab es auch für das Team die Möglichkeit in einem nagelneu eröffneten Wellness Bereich, sich nach Schweiß, Spaß und Muskelkater, den geschundenen Körper in Sauna Gängen oder Massagen wieder zu erholen. Und nach den anstrengenden Trainingseinheiten erholte man sich am Abend bei kulinarischen Genüssen um später dann bei einem Glas Wein oder nur beim gemütlichen Zusammensein wieder fit zu sein. Grundsätzlich wollten wir sehen, dass alle Mädels an diesem Wochenende an Ihre Grenzen und darüber hinausgehen – Muskelkater und Kräfteverschleiß eingeschlossen. Wir das Trainergespann sind auf die große Anteilnahme von 19 Teilnehmerinnen stolz!

 

Pünktlich um 7:00 Uhr machten wir (das sind 19 vogelwilde Mädels) und unsere Betreuer/Trainer (das sind 6 Verrückte die sich trauen) uns auf den Weg in das sehnsüchtig erwartete Trainingslager nach Südtirol. Nachdem wir (und DAS Auto) den Zirler Berg erklommen hatten, ging es relativ stau frei in unsere Unterkunft für die nächsten vier Tage. Mit dem Hotel Wiesenhof erwartete uns in traumhafter Kulisse ein Champions – League – Hotel. Leider hatten wir vorerst keine Zeit im Dampfbad oder in einer der verschiedenen Saunen zu entspannen, denn nach einem kurzen leckeren Mittagessen ging es gleich zur ersten Trainingseinheit auf den nahe gelegenen Fussballplatz. Nach der ersten Laufeinheit und einem Spielchen hatten wir nun Zeit - in Bademänteln bewaffnet - den über 3000 qm großen Wellnessbereich zu erkunden. Nach einem gemeinsamen, ausgiebigen Abendessen, haben wir Mädels dann den Abend in kuschliger Runde ausklingen lassen.

 

„Letzte Nocht, woa a schware Partie fia mi, hau mi guad unterhoitn, und na do geht ma ned ham, ham, ham!“

 

Nach einem gelungenen Mannschaftsabend, haben wir uns gut gestärkt auf den Weg zu unserer ersten Vormittags – Trainingseinheit gemacht. Nicht nur die strahlende Sonne, sondern auch die anspruchsvollen Übungseinheiten haben uns ganz schön ins Schwitzen gebracht, sodass es nach 90 Minuten Zeit für gemeinschaftliches saunieren und (Synchron) – Schimmen (gut dass wir eine Fussballmannschaft sind) wurde. Da es der Wettergott gut mit uns meinte, konnten wir uns nach dem Mittagessen noch ein bisschen in der schönen Gartenanlage sonnen, bis es Zeit für die Abfahrt zum letzten Vorbereitungsspiel gegen die sympathischen Damen des ASV Riffian wurde. Nachdem wir den idyllischen Platz inmitten der Berge, nach einer kurvigen und steilen Auto – Achterbahnfahrt (DAS Auto hat es auch geschafft) endlich gefunden hatten, starteten wir sehr fahrig in die Partie. Nach und nach gewöhnten wir uns an die circa 200 Zuschauer und kämpften uns ins Spiel. Es entwickelte sich, mit einem 1:1 zur Halbzeitpause, eine Partie auf Augenhöhe. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit verließen uns, aufgrund der vorangegangenen intensiven Trainingseinheiten, unsere Kräfte und wir mussten uns durch individuelle Fehler gegen einen sehr starken Gegner 3:1 geschlagen geben. Dennoch wird uns dieses Spiel, mit seiner traumhafter Kulisse, der immer wieder zuschlagenden Abseitsfalle und der unglaublichen Stimmung durch die vielen Zuschauer in guter Erinnerung bleiben. Nach einer Stärkung im Hotel haben wir unsere Kräfte beim gemeinsamen Fussball schauen wieder aufgetankt und uns ja vielleicht auch, das ein oder andere von den Profis abgeschaut. Pünktlich mit dem ersten Sonnenschein, standen wir nach dem Osterfrühstück auch schon wieder auf dem Platz und haben, trotz unglaublich schwerer Füße (und einem immer voller werdenden Bauch), an unserer Technik, Koordination und Fitness gearbeitet. Hier muss auch erwähnt werden, dass wir nicht ansatzweise so gejammert haben wie unser Trainerstab, der 10 (!!!) Liegestützen machen musste. Nach einem leckeren Mittagessen, haben wir wieder unseren Stammplatz in der Sonne eingenommen und unseren Körper und Geist auf die letzte Trainingseinheit eingestimmt. Nach einer kurzen Laufeinheit lieferten wir uns ein lockeres, lustiges Spiel, indem – natürlich neben uns - auch unsere Trainer als Torwart, Torschütze und XXX (Jörg, bei dir fehlen mir einfach die Worte) eine gute Figur gemacht haben. Bei unserem 5 – Gänge – Oster - Menü am Abend kamen die ersten Zweifel auf, ob wir in unserem Trainingslager nicht eher zu- als abnehmen, aber wir Frauen genießen und schweigen. Auch diesen letzten Abend, oder sagen wir lieber diese letzte Nacht, haben wir Mädels gemeinsam verbracht und die vielen schönen Momente dieses Trainingslagers Revue passieren lassen. Auf weitere Ausführungen wird an dieser Stelle verzichtet.

 

„Happy Hour... mittn in da Nocht, sexy olles danzt olles locht! 40 Grad am Dancefloor, Hulapalu sogst du in mei Ohr! Wos i denn Hulapalu, wos ghead denn do dazu? Mocht ma beim Hulapalu vielleicht die Augn zu? Kann ma beim Hulapalu die Sterndal sehn sog mir wie sui des gehn!?“

 

Nicht nur wir, sondern auch der uns so wohlgesinnte Wettergott war traurig, als wir nach dem Frühstück bei jetzt regnerischem Wetter unsere Heimreise antreten mussten. Nach einem letzten gemeinsamen Essen bei Gamisch (der Zirler Berg wurde mit letzten Kräften überwunden) , ging es für jeden von uns wieder Richtung Heimat und rein in den Alltag. Dieser Alltag wird aber ab jetzt, um viele schöne, lustige und unvergessliche Erinnerungen bereichert und wir sind uns sicher, dass uns das Trainingslager – nicht nur als Mannschaft - für die Rückrunde weiter gebracht hat.

 

Warum, das so ist ? Weil wir ein einzigartiges Team sind.

 

Nachdem ein Team aber mehr ist, als die Summe seiner Mitglieder, ein Dankeschön von der kompletten Mannschaft an unseren Betreuerstab. Danke, dass ihr es gewagt habt mit uns weg zu fahren. Auf so eine Unterstützung, wie wir sie von euch erhalten, können meiner Meinung nach ganz wenige Mannschaften zurückgreifen. Danke, dass ihr jederzeit mit uns und für uns kämpft und auch neben dem Platz für uns da seid.

Danke an Lorle, Karin und Alois. Ohne euch wäre das Trainingslager einerseits nicht zustande gekommen und andrerseits auch nicht so herzlich gewesen.

Danke an unsere Trainer: Guido, Joe und Jörg. Danke, für die Quälerei, für das gemeinsame Lachen und den vielen Spaß. Danke auch an unsere Trainerin Susi, die gedanklich natürlich immer mit dabei war. Die Mannschaft

Trainingslager vom 25. bis 28. März

Zur Vorbereitung auf die Rückrunden Saison 2016 zieht es die Damen des PSV München im Rahmen des Winter-Trainingslagers nach Südtirol. Vom 25. bis 28. März 2016 macht sich das Team von Trainergespann Hamann/Autengruber im  4 Sterne Hotel „Wiesenhof-Passeiertal“ fit für die anstehenden Aufgaben.

 

facebook.com/Wiesenhof-Passeier

Das Wetter in St. Leonhard in Passeier

ASC Passeier


Test auf hohem Niveau

(Vorbereitung) Sonntag, 20.03.2016 / Post-SV München – TuS Holzkirchen 2:3 (1:1)

Zum dritten Vorbereitungsspiel in Folge, war der TuS Holzkirchen, als Tabellensechster der Kreisliga Zugspitze, am vergangenen Sonntag im Post - Sportpark zu Gast. Auch bei diesem letzten Vorbereitungsspiel war das Ergebnis seitens des Trainerstabs zweitrangig. Vielmehr sollten die PSV Damen weiterhin ihrem Lauf- und Kampfintensiven Spielverhalten treu bleiben.

 

In der Anfangsphase fand das Spiel hauptsächlich im Mittelfeld statt. Sowohl die Gastgeber als auch die Gäste probierten das Spielgeschehen durch viele hart aber fair geführte Zweikämpfe an sich zu reißen. Die Gäste versuchten nach Balleroberungen vor allem durch lange, steile Pässe ihre schnellen und technisch starken Stürmerinnen in Szene zu setzen, doch die PSV Abwehr stand bis dato sicher und auch die PSV – Torhüterin war jederzeit anspielbar und zur Stelle. In der Offensive taten sich die PSV Damen gegen den eng stehenden Gegner hingegen schwer das Spiel angemessen zu verlagern und nach einer herausgearbeiteten Schussposition wurde der Ball lieber nochmal quergelegt anstatt einfach abzuziehen. Gegen Mitte der ersten Halbzeit wurde ein langer Ball der Gegner auf Kosten eines unnötigen Einwurfes geklärt. Bei diesem schnell ausgeführten Einwurf, befanden sich alle PSV Damen wohl gedanklich schon im mit Freude erwarteten Trainingslager in Südtirol und die Holzkirchen – Stürmerin konnte unbedrängt und in aller Ruhe den Ball zum 0:1 einschieben. Zurück aus den Tagträumen sammelten sich die PSV Damen schnell wieder und versuchten ihrerseits den gegnerischen Defensivbund zu überwinden. Nach einem gut herausgespielten Spielzug und einer nicht konsequenten Abwehr der Gäste konnten die PSV Damen vor der Pause noch zum 1:1 Zwischenstand ausgleichen. Nach der Halbzeitpause waren es die Gastgeber die das Spiel in die gegnerische Hälfte verlagerten und dadurch zu mehreren Torchancen kamen. Auch bei diesem Spiel war die Kampf- und Laufbereitschaft jeder einzelnen auf dem Platz wieder deutlich zu sehen, doch leider ist im Fussball nun mal nur Bares in Form von Toren Wahres. Mittlerweile sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, doch während die Gastgeber nur die Latte trafen, konnte der TuS Holzkirchen die Abwehr ausspielen und sicher zum zwischenzeitlichen 1:2 in Führung gehen. Auch nach dem erneuten Rückschlag drängten die PSV Damen weiter auf das gegnerische Tor. Nach einer starken Balleroberung in der gegnerischen Hälfte und einem guten Zusammenspiel, belohnten sich die Gastgeber für ihren ungebrochenen Kampfgeist und netzten zum 2:2 ein. Das Unentschieden wäre durchaus verdient gewesen, denn beide Mannschaften lieferten sich hier ein Spiel auf Augenhöhe. In den letzten Minuten ließen jedoch die Kräfte der PSV Damen merklich nach, die Gäste wurden nicht mehr konsequent gedeckt und hatten somit viel zu viel Raum. So war es wieder ein langer Ball, der durch die gesamten PSV Reihen hindurch, bei der schnellen Holzkirchener – Stürmerin landete. Diese ließ der PSV – Torhüterin alleine vorm Tor keine Chance und schoss kurz vorm Schlusspfiff zum 2:3 Endstand ein. Trotz der Niederlage haben die PSV Damen gegen den stärksten Gegner der Vorbereitung eine klasse Partie gezeigt. Auf dem Platz stand wiedermal eine Mannschaft, die 90 Minuten für- und miteinander gekämpft hat, sich letztlich aber nicht dafür belohnt. Nichts desto trotz ist der Trainerstab und die komplette Mannschaft weiterhin davon überzeugt, dass die Basis und das Potential für eine glorreiche Rückrunde vorhanden sind. Ein Dankeschön auch erneut an die zwei starken Aushilfskräfte aus der 2ten Damenmannschaft. „Wenn du zuversichtlich bist, hast du eine Menge Spaß. Und wenn du Spaß hast, kannst du erstaunliche Dinge tun. (Namath)“.

 

PSV Kader: Steinmeier Sabrina, Denkel Daniela, Jendrian Franziska, Jaap Caroline, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Ludwig Madeleine, Mittermeier Jasmin, Munduate Agud Irene, Nastou Nikoleta, Parr Selina, Rduch Corinna, Tanboga Zilan, Theresa Bachmaier, Antonia Saile


PSV überzeugt trotz Niederlage gegen Nandlstadt

(Vorbereitung) Samstag, 12.03.2016 / TSV Nandlstadt – Post-SV München 1:0 (0:0)

Bildergalerie Fotos: Copyright Peter Knetsch
Bildergalerie Fotos: Copyright Peter Knetsch

Mit einer sehr ordentlichen Leistung gegen den TSV Nandlstadt zeigte sich das Trainergespann Hamann/Autengruber trotz der 0:1-Niederlage sehr zufrieden mit dem, was ihre Elf am Samstagnachmittag abgeliefert hat. Aufgrund der dünnen Personaldecke musste das PSV Trainergespann auch im zweiten Test auf Unterstützung der Damen 2 zurückgreifen und ließ mit Theresa Bachmaier wieder ein Talent von Anfang an spielen.

 

Nach einer weiteren Woche intensiver Vorbereitung traten die PSV Damen am Samstag die etwas längere Reise zum Dritten der Kreisklasse Donau/Isar, dem TSV Nandlstadt, an. Auch bei diesem zweiten Vorbereitungsspiel stand von Seiten des Trainerstabs nicht das Ergebnis, sondern die Lauf- und Kampfbereitschaft der Mannschaft im Vordergrund. Auf schlechten Platzverhältnissen probierten die Gäste von Beginn an Druck auf das gegnerische Tor aufzubauen, doch heute hat sich wieder gezeigt, woran die PSV Damen in der kompletten Hinrunde viel zu oft gescheitert sind. Die Angriffe wurden – auch dem hügeligen Rasen geschuldet – nicht konsequent zu Ende gespielt und der Torschuss landete viel zu oft als Rückpass in den Armen der Torhüterin oder direkt im Aus. Obwohl die Gäste das Spiel dominierten, kam es in der ersten Halbzeit somit nur zu einer einzigen wirklich gefährlichen Torchance. Auf der anderen Seite hingegen, hatte der TSV Nandlstadt durch engagierte Defensivarbeit und die mitspielende PSV – Torhüterin keine nennenswerte Torchance zu verzeichnen. Es schien daher nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der PSV endlich in Führung ging. Durch eine offensivere Ausrichtung kam der TSV Nandlstadt in der zweiten Halbzeit zu vermehrten Aktionen in die Hälfte des PSV’S, doch diese konnten durch die große Kampf- und Laufbereitschaft der PSV Damen durchweg geklärt werden. Die Gäste bauten vielmehr weiter Druck auf, doch trotz dem hohen Einsatz, blieb die Belohnung aus. Mitte der zweiten Halbzeit übersah dann, der sonst gut leitende Schiedsrichter eine klare Abseitsposition der Gastgeber und die Nandlstadt – Stürmerin lupfte den Ball über die zu weit vorm Tor stehende PSV – Torhüterin. Trotz der zwei vergangenen, anstrengenden Trainingseinheiten unter der Woche gingen alle Damen, nachdem sie den Schock schnell abgelegt hatten, bis an Ihre Grenzen und erhöhten nochmal den Druck auf das gegnerische Tor. Nachdem auch weiterhin hochkarätige Torchancen ungenutzt blieben, endete das Spiel jedoch 1:0 für den TSV Nandlstadt. Trotz der Niederlage war der Trainerstab mit der Leistung in Bezug auf die Kampf- und Laufbereitschaft seiner Mannschaft durchweg zufrieden, einzig an dem leidigen Problem der Chancenverwertung muss weiter intensiv gearbeitet werden. Ein Dankeschön geht an die Aushilfskraft von der Damen II und an die zwei neuen Spielerinnen, die zum ersten Mal im PSV – Trikot aufgelaufen sind. Eine Bitte geht an die übrigen Damen I, einerseits weiterhin so zahlreich im Training zu erscheinen und sich andrerseits aber auch Zeit für die etwas entlegenen Vorbereitungsspiele zu nehmen, sodass ihre Mitspielerinnen nicht bis über Ihre Grenzen gehen müssen, da die Ersatzspielerin fehlt. Dennoch sind die Damen weiter auf dem richtigen Weg und wenn diesen alle gemeinsam gehen und gemeinsam arbeiten, können wir uns auf eine erfolgreiche Rückrunde freuen.

 

PSV Kader: Steinmeier Sabrina, Jaap Caroline, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Macknapp Paulina, Mittermeier Jasmin, Munduate Agud Irene, Nastou Nikoleta, Sappl Isabell, Bachmaier Theresa


PSV-Sieg zum Testspielauftakt

(Vorbereitung) Samstag, 05.03.2016 / Post-SV München – SV Geroldshausen 1:0 (0:0)

Der Ball rollt für die PSV Damen wieder. Bereits nach einer Woche Vorbereitung stand für die PSV Damen schon das erste heimische Vorbereitungsspiel gegen den Tabellenführer der Kreisliga Donau/Isar, den SV Geroldshausen, auf dem Plan.

 

Bedingt durch die kurze Vorbereitungszeit und den stark erwarteten Gegner wurden durch die Trainer keine hohen Erwartungen in das Spiel gesetzt, vielmehr sollten die PSV Damen als Mannschaft agieren und das Spiel als zusätzliche Konditionseinheit betrachten. In den ersten Minuten war sowohl den Hausherrinnen als auch den Gästen die Nervosität nach fast 4 - monatiger Fußball freier Zeit anzumerken. Nach und nach wurden die Hausherrinnen jedoch sicherer und hatten durch ein gutes Stellungsspiel die besseren Spielanteile zu verzeichnen. War der Ball nicht in den eigenen Reihen, wurde um diesen mit vollem Körpereinsatz und hoher Laufbereitschaft gekämpft und durch schöne Spielzüge konnten auch einige hochkarätige Torchancen herausgearbeitet werden, welche jedoch ungenutzt blieben. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam nun auch der SV Geroldshausen dem PSV - Strafraum immer wieder gefährlich nahe, doch durch eine gute Mannschaftsarbeit und die starke PSV Torhüterin konnten auch die Gäste den Ball nicht im Netz versenken. Auch in der zweiten Halbzeit standen die PSV Damen sicher und hatten das Spielgeschehen in der Hand. Mitte der zweiten Halbzeit belohnten sie sich dann endlich für einen starken Auftritt und der Ball wurde durch einen einmaligen Wembley - Schuss zum 1:0 im gegnerischen Tor versenkt. Gegen Ende ließen bei einigen PSV Damen die Kräfte nach und die Gäste kamen vermehrt in die heimische Hälfte, doch durch eine starke Mannschaftsleistung konnte das Ergebnis bis zum Schlusspfiff gehalten und mit zufriedenen Trainern abgeklatscht werden. Ein Kompliment geht an die ganze Mannschaft. Obwohl die Damen erst am Anfang der Vorbereitung stehen, haben sie bei diesem Spiel bereits gezeigt wohin der Weg in der Rückrunde gehen soll. Diese hohe Lauf- und Kampfbereitschaft sowie die starke Mannschaftsleistung gilt es in den kommenden Wochen auszubauen und zu festigen. Ein Dankeschön auch an die zwei starken Aushilfskräfte aus der 2ten Damenmannschaft.

 

PSV Kader: Breinlinger Nicole, Denkel Daniela, Jaap Caroline, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Lauer Ruth, Mittermeier Jasmin, Munduate Agud Irene, Nastou Nikoleta, Rduch Corinna, Sappl Isabell, Saile Antonia, Edele Laura


Platz 5 beim Hallenturnier vom TSV Eintracht Karlsfeld

(Futsal) Samstag, 06.02.2016 / TSV Eintracht Karlsfeld (5. Platz)

PSV München befand sich in der 4er Gruppe mit Gastgeber TSV Eintracht Karlsfeld, TSV Ottobrunn und SpVgg Röhrmoos. In der anderen Gruppe kämpften insgesamt 5 Teams um den Halbfinaleinzug: TSV Karlsfeld II, MSV Bajuwaren, SC Fürstenfeldbruck, TSV Turnerbund und SC Unterpfaffenhofen. Gespielt wurde jeweils 12 Minuten mit einer Spielstärke von 1 zu 4.

 

Beim Fritz-Haberstumpf-Turnier 2016 des TSV Eintracht Karlsfeld belegten die PSV-Damen am Samstag einen guten 5. Platz. Zum Auftaktspiel des Turniers musste man gleich gegen den Liga-Konkurrent SpVgg Röhrmoos ran. „Ach, das so berühmte erste Spiel.“ Ein starkes Spiel gegen Röhrmoos (2:1), brachten die ersten drei Punkte auf dem Konto. Auch wenn man das darauf folgenden Spiele gegen Ottobrunn 0:1 verlor, war man eigentlich zufrieden, weil man spielerisch bis vor dem Tor alles richtig gemacht hatte, aber der Abschluss zu schwach war oder auch mal das Quäntchen Glück fehlte. Dem späteren Finalisten TSV Eintracht Karlsfeld trotze man dann nochmal ein 1:1-Remis ab. Im letzten Spiel ging es dann um die Platzierung 5/6, welches die PSV Damen natürlich nicht verlieren wollten, zumal es auch im Prestigeduell gegen TSV Karlsfeld II ging. Ein klares 2:0 langte dem PSV, um Karlsfeld II hinter sich zu lassen. Abschließend bleibt festzuhalten, dass bei diesem gut organisierten Hallenspektakel, zu welchem auch die Schiedsrichter beitrugen, eine wohltuende Fairness herrschte. Bei aller Rivalität und Verbissenheit im Spiel, es wurde sich im Anschluss stets sportlich fair die Hand gereicht. Auch auf der Zuschauertribüne gab es eine gute und sachliche Stimmung. Und am Ende gab es bei der vom TSV Karlsfeld einmal mehr bestens organisierten und gut besuchten Veranstaltung einen Sieger: Im Finale sicherte sich das Team des SC Unterpfaffenhofen im 9 Meterschießen den Titel, gegen einen stark aufspielenden Gastgeber Karlsfeld.

 

Für den PSV München spielten: Breinlinger Nicole, La Bonte Paulina, Munduate Agud Irene, Sappl Isabell, Steinmeier Sabrina, Frech Johanna, Ludwig Madeleine, Nastou Nikoleta, Nonnenkamp Dora, Jaap Caroline


PSV in Torlaune: 5:2-Sieg gegen Bogenhausen

(Kreisliga) Sonntag, 22.11.2015 / Post-SV München – SC Bogenhausen 5:2 (2:0)

Am verschneiten Sonntagnachmittag machten sich die PSV Damen ihr erstes vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Im heimischen Post – Sportpark spielten sie sich die Last der kompletten Hinrunde von der Seele und konnten sie sich nach 90. Minuten harter Arbeit endlich wieder selbst belohnen und den SC Bogenhausen mit einem verdienten 5:2 Sieg in die Winterpause schicken.


Das Ziel war klar. Man wollte sich endlich für die starken Leistungen der letzten Spiele belohnen und dieses Mal nach Schlusspfiff als Sieger vom Platz und in die Winterpause gehen. So startete man warm eingepackt in die erste Halbzeit. Während den ersten zehn Minuten war den Damen die Nervosität durch unkoordinierte Spielzüge und fehlende Spielstruktur sichtlich anzumerken. Glückerweise konnten die Gäste mit ihrer starken Offensive daraus keinen Nutzen ziehen. Nach und nach wurden die Hausherrinnen jedoch sicherer und konnten durch schön herausgespielte Spielzüge Druck auf die sehr nervös agierende Abwehr und das Tor des Gegners aufbauen. Dann der erste Schock und das schon so oft gesehene ungläubige Kopfschütteln: alleine vorm Tor vergab Pauli M. eine Riesenchance, als Sie den Ball nicht im leeren Tor unterbringen konnte. Auf der anderen Seite hatten die Gäste ebenso eine Topmöglichkeit um in Führung zu gehen, als eine Stürmerin völlig alleine vor der PSV – Torhüterin auftauchte. Nur in letzter Minute konnte dieser Angriff zu einer Ecke abgewehrt werden, die jedoch nicht einbrachte. Der PSV stand weiterhin kompakt und in der 17 Minute war es dann endlich soweit. Franzi J. bediente die startende Susi A. mit einem hohen Ball über die Abwehr. Diese bewahrte einen kühlen Kopf und vollstreckte eiskalt zur 1:0 Führung. An ein Aufatmen war jedoch noch nicht zu denken, zu tief saß der Stachel aus den vergangenen Spielen. Auch die Gäste hatten sich noch nicht aufgegeben und probierten immer wieder durch hohe und steile Zuspiele in die Spitze ihre Offensive einzusetzen. Glücklicherweise konnte die PSV – Abwehr jeden dieser Angriffe auch zugunsten von gefährlichen Standartsituationen klären. Doch auch hier war der Fußballgott heute auf Seiten des PSV’S und die Null konnte gehalten werden. Kurz vor der Pause lief der Ball sicher durch die PSV Reihen und es war wieder Susi A. die in der 43. Minute nach schöner Hereingabe von links das so wichtige 2:0 erzielen konnte. In der Halbzeitpause wurde darauf hingewiesen die gefährlichen Standardsituationen zu vermeiden und defensiv weiter sicher zu stehen, um heute - wann wenn nicht heute - die mehr als verdienten drei Punkte einzufahren. Die erste große Torchance der zweiten Halbzeit konnte allerdings der SC Bogenhausen, durch einen individuellen PSV - Abwehrfehler verursacht, auf seinem Konto verbuchen. Doch heute waren die Rollen vertauscht und es waren die Gäste, die ihre Chancen nicht effizient nutzten. Wachgerüttelt durch diesen Angriff setzte Pauli M. in der 51. Minute zu einem uneinholbaren Sprint bis zur Grundlinie an und bediente perfekt die freistehende Alisia K. vor dem Tor. Diese ließ es sich nach langer Verletzung nicht nehmen und netzte volley zum zwischenzeitlichen 3:0 ein. Nun war der Bann gebrochen und man merkte den Damen an, dass die Last auf Ihren Schultern immer leichter wurde. In der 54. Minute war es dann Franzi J. die auf den 4:0 Zwischenstand erhöhte. Das kräftezehrende Spiel forderte jedoch zunehmend seinen Tribut und die Hausherrinnen ließen die Gäste nun mehr und mehr durch die Mitte ihr Spiel aufbauen. Nachdem der erste Torschuss noch am Pfosten abprallte, konnte ein gegnerischer Angriff in der 75. Minute nicht mehr konsequent unterbunden werden. Die eingewechselte Martha G. schob zum erstaunlicherweise viel umjubelten 4:1 ein. Kurz darauf verletzte sich eine Bogenhausener Spielerin beim Versuch einen PSV – Angriff zu verhindern und musste verletzt vom Platz gehen. An dieser Stelle gute Besserung von uns und eine schnelle Genesung. Durch den unbedingten Siegeswillen beider Mannschaften war das Spiel von beiden Seiten sehr körperbetont. So konnte ein Angriff der PSV - Damen in der 84. Minute nur noch durch ein Foul geklärt werden und Susi A. erzielte mit Ihrem direkt verwandelten Freistoß den erneuten Vier-Tore-Vorsprung. Die letzte Spielaktion hatte der SC Bogenhausen als Veronika M. eine Ecke in der 90. Minute direkt zum 5:2 Endstand verwandelte. Die gesamte Hinrunde war sowohl für die Damen als auch für den Trainerstab sehr nervenaufreibend und kräftezehrend. Es wurde von Spiel zu Spiel schwieriger sich nach unnötigen Niederlagen aufzurappeln und weiter nach vorne zu blicken. Dennoch haben sie es immer wieder geschafft und es den Gegnern jedes Mal aufs Neue sehr schwer gemacht. Was letztlich ausblieb war die Belohnung in Form von Punkten. Heute konnte dieser Teufelskreis endlich durchbrochen werden. Ein Kompliment geht an den kompletten Kader der sich nie aufgegeben hat. Aus der Winterpause werden die Damen durch eine disziplinierte Vorbereitung auch in Form eines Trainingslagers gestärkt zurückkommen und alles geben um weiter diesen positiven Kurs zu halten.


PSV Kader: Landwehr Katja, Baur Victoria, Kometer Anna, Denkel Daniela, Autengruber Susanne, Machnapp Paulina, La Bonte Paulina, Munduate Agud Irene, Mittermeier Jasmin, Sappl Isabell, Jendrian Franziska, Rduch Corinna, Klitsch Alisia, Frech Johanna, Nastou Nikoleta


PSV kassiert sechste Niederlage in Folge

(Kreisliga) Samstag, 14.11.2015 / TSV München-Solln – PSV München 3:1 (0:0)

Ein weiteres Mal fassungsloses Kopfschütteln nach Abpfiff. Eine weitere unnötige Niederlage. Ein weiterer Schlag mitten ins PSV Herz. Auch im sechsten Spiel in Folge findet der PSV München nicht in die Erfolgs-Spur zurück und muss sich beim Aufstiegsfavoriten TSV München - Solln mit 1:3 (0:0) geschlagen geben.

 

Die Devise war klar. Man wollte an die vergangene starke Leistung gegen den SV Dornach anknüpfen und endlich mal wieder als Sieger vom Platz gehen. Mit dem TSV München Solln traf man auf keinen unbekannten Gegner und aus den Spielen der letzten Saison wusste man, dass man vor allem die schnelle Stürmerin L. Dintner im Auge behalten musste. So startete man konzentriert, engagiert und motiviert in die erste Halbzeit. Ab der ersten Minute war den Damen der Siegeswillen anzumerken. Sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld standen sie sicher, sodass die Hausherrinnen, bis auf einen indirekten Freistoß, zu keinen zwingenden Torchancen kamen. Vielmehr waren es die Gäste selbst, die durch schöne Doppelpässe und gutes Stellungsspiel Druck auf den gegnerischen Kasten aufbauten und die besseren Torchancen zu verzeichnen hatten. Nach einer gut geschossenen Ecke vergab Pauli M. eine hundertprozentige Kopfballchance und auch Susanne A. brachte den Ball nicht in dem leeren Tor unter. Kein neues Bild für den PSV. Die allerbesten Möglichkeiten in Führung zu gehen werden rigoros liegen gelassen. Dies zerrte am Nervenkostüm der Damen. So kam der TSV Solln gegen Ende der ersten Halbzeit besser ins Spiel und die Gäste mussten nochmal alles an Kraft investieren um mit dem 0:0 in die Pause zu gehen. In der Kabine wurde den Damen nochmal vor Augen gehalten, dass es bis dato ein Spiel auf Augenhöhe war und das torlose Unentschieden nur an der mangelnden Chancenverwertung liegt. Mit neuem Elan startete der PSV in die zweite Halbzeit und war wieder darauf bedacht ein schnelles Gegentor zu vermeiden. Kurz nach Anpfiff hatte L. Dintner durch einen individuellen Abwehrfehler das 1:0 auf dem Fuß, doch bevor sie den Ball im Netz versenken konnte, wurde der Angriff in letzter Sekunde zur Ecke abgewehrt. Wachgerüttelt durch diese Riesenchance kamen jetzt auch die Gäste wieder ins Spiel. Der Ball lief durch die eigenen Reihen und das Spielgeschehen wurde größtenteils in die gegnerische Hälfte verlagert. Welche Mannschaft hier in der oberen und welche in der unteren Tabellenhälfte zu finden ist, war für Außenstehende nicht zu erkennen. In der 65. Minute war es dann endlich soweit und Franzi J. schoss den PSV München zur 1:0Führung. Jede andere Mannschaft würde sich diese Führung nicht mehr aus der Hand nehmen lassen, vor allem wenn sie größtenteils auch die spielbestimmende Mannschaft ist. Das gilt nicht für den PSV. Das kräftezehrende Spiel war den Damen nun vereinzelt anzumerken und die Zweikämpfe wurden nicht mehr so hart geführt, wie es gewünscht gewesen wäre. So gelangte ein Ball direkt in die Spitze und bei dem Versuch den Schuss abzuwehren spitzelte Anna K. den Ball zum 1:1 Zwischenstand ins eigene Tor. Nach einem kurzen Schock, setzten die Gäste Ihre Angriffe auf das gegnerische Tor fort, doch den letzten Pass oder den letzten finalen Torschuss suchte man vergeblich. Bis zum Ende der zweiten Halbzeit entwickelte sich nun ein ausgeglichenes Spiel. In der 89. Minute konnte jedoch ein Angriff nicht mehr unterbunden werden und die Sollner Top – Torjägerin L. Dintner schoss aus abseitsverdächtiger Position sicher zum 2:1 ein. Der 3:1 Endstand in der Nachspielzeit war lediglich noch eine (in dieser Höhe unverdiente) Korrektur am Ergebnis. Nach so einem Spiel ist es schwer ein passendes Fazit zu finden. Nur die Damen selbst haben es in der Hand, sich endlich für eine gute Leistung zu belohnen. Es kann nun mal nicht jeder Angriff verhindert werden und jedes einzelne Gegentor tut dem PSV derzeit unglaublich weh. Dennoch liegt die Kunst darin, einmal öfter aufzustehen, als man umgeworfen wird. Für das letzte Spiel der Hinrunde werden die Damen nochmal alles geben, um sich endlich zu belohnen. Für die Rückrunde werden sie sich nach viel Arbeit in der Vorbereitung nicht mehr so einfach umwerfen lassen.

 

PSV Kader: Katja Landwehr, Victoria Baur, Anna Kometer, Daniela Denkel, Susanne Autengruber, Paulina Machnapp, Paulina la Bonté, Irene Agud, Jasmin Mittermeier, Isabell Sappl, Franziska Jendrian, Dora Nonnenkamp, Nikoleta Nastou


PSV: Trotz großartigem Kampf erneute Niederlage

(Kreisliga) Sonntag, 08.11.2015 / SV Dornach – Post-SV München 2:1 (1:0)

Das sechste Spiel, die fünfte Niederlage! Das fünfte Mal hintereinander ging der PSV München leer aus. Auch beim Aufstiegsaspiranten und jetzigen Tabellenführer SV Dornach musste man, nach einer hart umkämpften Auswärtspartie, eine 2:1-Niederlage hinnehmen.

 

Es war klar, dass es gegen den SV Dornach keine einfache Partie werden würde, somit war von jedem Einzelnen auf dem Platz alles an Laufbereitschaft, Kampfgeist und Engagement gefragt. Vor allem die Offensivkräfte waren gefordert die herausgespielten Torchancen endlich effizient zu nützen, sodass nicht jeder gegnerische Angriff den vermeintlichen Dolchstoß bedeuten würde. So ging es hochmotiviert in die Partie und die PSV Damen waren auch diejenigen, die besser ins Spielgeschehen gestartet sind. Nachdem man sich auf den breiten Platz eingestellt hatte, lief der Ball durch die eigenen Reihen und vor allem Pauli M. wurde aufgrund ihrer Schnelligkeit auf der rechten Außenbahn auf Reisen geschickt. Doch wie es derzeit beim PSV München nun mal so ist, entwickelt sich aus den Angriffen keine tatsächliche Torgefahr, da der Ball entweder im Toraus, in der gegnerischen Abwehr oder als Rückpass bei der gegnerischen Torfrau landet. Nach und nach kamen auch die etwas geschockt wirkenden Hausherrinnen ins Spiel. Durch weite Abschläge und hohe Bälle versuchten Sie überwiegend ihre schnelle Flügelflitzerin einzusetzen. Mit ihrer hohen Geschwindigkeit hatte die linke PSV – Seite durchgängig Probleme, was zu einigen gefährlichen Situationen führte, die nur in letzter Sekunde verhindert werden konnten. Die mitgereisten Zuschauer sahen nun ein packendes, ausgeglichenes Spiel. Hätte der PSV München seine frühen Chancen jedoch besser genutzt, hätten sie ihre Fans schon jubeln lassen können. Doch es kommt wie es kommen muss. Ein gegnerischer Angriff durch die Mitte kann in letzter Sekunde nur noch auf Kosten einer Ecke geklärt werden. Diese gut geschlagene Ecke verwandelte die Torjägerin Mirjam Prinz in der 39. Minute – auch unter mit Hilfe der PSV Torhüterin – zum 1:0 für die Hausherrinnen. So ging es für den PSV München mal wieder mit einem Rückstand in die Pause. In der Halbzeitpause prägt wie so oft Unverständnis das Bild. Der stärkste Gegner den die Damen besiegen müssen sind sie selbst. Anstatt die erarbeiteten Torchancen leichtfertig zu vergeben, müssen sie eiskalt verwandelt werden, sodass nach Gegentoren nicht immer einem Rückstand hinterhergelaufen werden muss. Nachdem der Kampfgeist nochmal geweckt wurde, ging es in die zweite Halbzeit wo besonders darauf zu achten war, den eigenen Kasten vor allem in der Anfangsphase sauber zu halten. Durch Disziplin und ein gutes Stellungsspiel waren es auch die PSV Damen, die endlich jubeln durften. Nach einer Ecke nahm Pauli M. den Ball volley und netzte in der 50. Minute unhaltbar zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich ein. Kaum waren die PSV Damen mit dem Jubeln fertig, der erneute Rückschlag. Ein schneller Angriff über die linke Seite konnte nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Auch hier war Mirjam Prinz wieder zur Stelle und vollendet nach dem Freistoß in der 52. Minute zum 2:1. Nachdem die Gäste die Schockstarre abgelegt hatten, drückten sie wieder aufs Gaspedal und pochten auf das Ausgleichstor. Selbst dem lauten, gegnerischen Trainer war anzumerken, dass das 2:1 keinesfalls ein sicheres Ergebnis für den Gastgeber darstellt und hier für den PSV München noch alles drin ist. Trotz der gegnerischen defensiven Umstellung kamen die Gäste in einem jetzt sehr hitzigen Spiel zu vielen guten Toraktionen, etwas Zählbares kam allerdings nicht dabei raus. Die vereinzelten Angriffe die von Seitens Dornach noch zu verzeichnen waren, wurden trotz nachlassender Kräfte geklärt und der Ball so schnell wie möglich wieder in die Spitze gespielt. Letztlich blieb es trotz starker Schlussphase und einem Spiel auf Augenhöhe beim 2:1 Endstand. Nun gilt es wieder nach vorne zuschauen und in den Trainingseinheiten unter anderem am Torabschluss zu arbeiten, denn heute war man definitiv nicht die schlechtere Mannschaft, sondern nur die weniger wirkungsvolle.

 

PSV Kader: Katja Landwehr, Victoria Baur, Anna Kometer, Ruth Lauer, Daniela Denkel, Susanne Autengruber, Paulina Machnapp, Irene Agud, Jasmin Mittermeier, Isabell Sappl, Franziska Jendrian, Corinna Rduch, Paulina la Bonté, Antonia Saile.


PSV verliert zuhause gegen Dreistern

(Kreisliga) Sonntag, 25.10.2015 / Post-SV München - FC Dreistern NT 1:2 (0:0)

Der PSV München musste eine bittere Niederlage gegen Aufsteiger FC Dreistern hinnehmen und ging auch im vierten Spiel zum vierten Mal leer aus. Für den Gastgeber konnte Ruth Lauer in einer spannenden Schlussphase nur noch zum 1:2-Endstand verkürzen.

 

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge fragte man sich beim PSV München, welche Reaktion die Mannschaft zeigen würde. Gegen den Aufsteiger FC Dreistern war der Abwehrverbund des PSV zunächst nicht gefordert, sodass die Null sicher stand. Vielmehr übernahmen die Gastgeber von Beginn an die Kontrolle über das Spiel und verlagern das Spielgeschehen weitestgehend in die gegnerische Hälfte. Nach der ersten halben Stunde fing sich die Dreistern-Elf und konnten sogar immer wieder Nadelstiche setzen. Mit leichten Ballverlusten überließ der PSV den Gästen Ball und Initiative, und es wurde bei den seltenen Angriffen des FC Dreistern stets gefährlich. Auch aufgrund der Chancenverteilung war die Partie mittlerweile ausgeglichen. Die Gäste-Elf machten mehr für die Offensive, PSV hingegen hatte einen Teil seiner Überlegenheit eingebüßt. Vor dem Pausenpfiff hätte die FC Torjägerin Melanie Becker trotzdem noch für einen Vorteil auf der Anzeigetafel sorgen können, aber PSV Spielführerin Anna Kometer warf sich erfolgreich in einen Becker -Schuss aus kurzer Distanz. Nachdem der FC Dreistern im ersten Durchgang noch im Abschluss gescheitert war, versuchten sich die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte gleich vom Anstoß weg - mit Erfolg. Der Torjäger Becker nutzte den Tiefschlaf des PSV-Abwehrverbunds für den Führungstreffer (46.). Davon beflügelt konnte sie sogar das 2:0 für den FC Dreistern erzielen (75.). Die PSV-Elf hatte mit dem Rückstand zu kämpfen und fand in der unmittelbaren Phase nach dem zweiten Gegentreffer keinerlei Zugriff. Das änderte sich erst in den Schlussminuten, als Ruth Lauer plötzlich der 1:2-Anschlusstreffer gelang (87.). Weiter mit Powerplay wird die FC-Verteidigung unter Druck gesetzt und die beste Gelegenheit zum Ausgleich hatte Madeleine Ludwig in der 90. Minute. Mit einen Freistoß von der Strafraumgrenze über die Mauer, versuchte sie schlitzohrig die Torfrau zu überwinden, doch die Kugel landet als sichere Beute in den Händen der FC Torfrau. Am Ende reichte es dann doch nicht für einen Punkt, und der PSV München musste sich erneut mit einem Negativ-Ergebnis geschlagen geben.

 

PSV Kader: Landwehr Katja, Baur Victoria, Kometer Anna, Lauer Ruth, Denkel Daniela, Machnapp Paulina, Munduate Agud Irene, Mittermeier Jasmin, Sappl Isabell, Jendrian Franziska, Ludwig Madeleine, Steinmeier Sabrina, La Bonte Paulina, Benkhayi Amina, Rduch Corinna


Ernüchterndes 0:2 gegen SV 1880 München

(Kreisliga) Sonntag, 18.10.2015 / SV 1880 München – Post-SV München 2:0 (1:0)

Der PSV München bleibt in dieser Saison auch zum dritten Mal in Folge ohne Punktgewinn und verliert beim SV 1880 München mit 0:2. Zwei Konter führten jeweils zu den Toren der Gastgeber, die damit 3 Punkte einfahren und in der Tabelle den PSV überholten. Der PSV München hingegen hängt in seiner Negativ-Spirale fest.


Die Partie begann gerade an Fahrt aufzunehmen, da trat der SV 1880 München in Minute 4 den ersten Konter in der Partie an. Torjägerin Marie-Sophie Wolf lief der aufgerückten PSV Abwehr auf und davon und brachte das Leder gekonnt in die Maschen. Der PSV München hingegen kam kaum gefährlich vors Tor. Es fehlten schlichtweg die spielerischen Mittel, um die 1880 Abwehr zu überlisten. Auf der Gegenseite gelang das dem Gastgeber ganz gut. PSV Torfrau Katja Landwehr musste sich mehrmals in höchster Not in die immer wieder gefährlichen Konter werfen um Schlimmeres zu verhindern. In der 36. Minute jedoch meldete sich der PSV zurück, Daniela Denkel scheitert aber an der stark parierenden Torfrau des SV 1880 München, mit der besten Möglichkeit zum Ausgleich. So ging es für den PSV mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine. Nach Wiederanpfiff schickte PSV-Trainer Hamann eine offensivere Mannschaft ins Rennen. Eine Umstellung, die zumindest in Ansätzen Wirkung zeigte. Sabrina Steinmeier kam einmal gefährlich zum Abschluss, doch auch sie war dabei glücklos. Viele leichte Ballverluste auf Seiten des PSV, brachten den PSV Anhang an den Rand der Verzweiflung. Der SV 1880 dagegen nutzte seine Chancen eiskalt aus, und in der 54. Minute schlug Marie-Sophie Wolf für den SV 1880 erneut mit dem 2:0 zu. Während die Gastgeber weiterhin an ihrem Plan - defensive Grundordnung, offensive Nadelstiche - festhielten, mussten sich die Gäste jede noch so kleine Möglichkeit intensiv erarbeiten. Die SV 1880-Elf jedoch gab bis zur letzten Minute die defensive Grundordnung nicht auf, ging kein Risiko und brachte so die 2:0-Führung über die Zeit.


PSV Kader: Landwehr Katja, Baur Victoria, Kometer Anna, Lauer Ruth, Denkel Daniela, La Bonte Paulina, Munduate Agud Irene, Mittermeier Jasmin, Sappl Isabell, Jendrian Franziska, Ludwig Madeleine, Steinmeier Sabrina, Heilig Tamara, Nastou Nikoleta


PSV verliert gegen Blumenau

(Kreisliga) Sonntag, 27.09.2015 / Post-SV München – SV Sentilo-Blumenau 0:2 (0:0)

Bildergalerie Fotos: Guido Hamann
Bildergalerie Fotos: Guido Hamann

Die PSV Damen mussten am dritten Spieltag der noch jungen Saison gegen SV Sentilo Blumenau eine Niederlage hinnehmen. Nach einer überlegen geführten 1. Halbzeit vor heimischen Publikum der PSV-Elf, endete eine umkämpfte Partie im Post-Sport-Park 2:0 (0:0) zugunsten der Gäste.

 

Die Mannschaft von PSV München erwischte den besseren Start in die Partie und war von Beginn an das präsentere Team, die Gäste aus Blumenau standen in ihrer Defensive aber sehr kompakt und gut organisiert. So entwickelte sich mit andauernder Spielzeit eine ausgeglichene Partie, die hart umkämpft war und den Zuschauern beider Seiten im ersten Spielabschnitt noch wenige Torraumszenen bat. So ging es torlos in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel dauerte es bis zur 68. Minute, da jubelten die Gäste aus Blumenau zum ersten Mal. Torjägerin Jessica Boronowski drehte sich am Strafraum des PSV nach einer starken Ballannahme einmal um die eigene Achse und zog ab zur 1:0-Führung. Nur zwei Zeigerumdrehung später hatte Boronowski das zweite Tor auf dem Fuß, nach Foulspiel im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, jedoch setzte sie das Spielgerät diesmal über das Gehäuse von Katja Landwehr (70.). Doch nur drei Minuten später, zu allem Überfluss durch ein Eigentor, musste PSV den zweiten Treffer hinnehmen. Danach zeigten sich die PSV Damen geschockt und schafften es trotz großen Aufwand in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr, sich letztendlich dafür zu belohnen.

 

PSV Kader: Landwehr Katja, Baur Victoria, Kometer Anna, Lauer Ruth, La Bonte Paulina, Denkel Daniela, Autengruber Susanne, Macknapp Paulina, Benkhayi Amina, Mittermeier Jasmin, Sappl Isabell, Jendrian Franziska, Frech Johanna, Nastou Nikoleta


Erste Halbzeit komplett verschlafen

(Kreisliga) Sonntag, 20.09.2015 / SpVgg Röhrmoos – Post-SV München 3:1 (3:0)

Der Post-SV München konnte im zweiten Saisonspiel keine Punkte einfahren. Bei der SpVgg Röhrmoos verlor der PSV München mit 1:3 (0:3). Die Niederlage war unnötig, weil die Gäste die erste Halbzeit komplett verschliefen. In der zweiten Spielhälfte steigerten sich die Münchnerinnen, doch zum Punktgewinn reichte es nicht mehr.


Der Auftaktsieg am letzten Wochenende sollte für zusätzliche Motivation sorgen. Doch die Gäste kamen von Beginn an nicht ins Spiel. Leichte Ballverluste auf Seiten des PSV machten es den Gastgebern in der 1. Spielhälfte leicht ihre Tore zu erzielen. ,,Wenn wir schon nicht im Spiel sind, dürfen wir nicht noch solche Geschenke verteilen", sahen die PSV Trainer gleich drei dieser Gastgeschenke in den ersten 45. Minuten. Beim 1:0 bedankte sich Röhrmoos bereits in der 8. Minute nach einem missglückten Freistoß im Gegenzug mit der Führung. Das 2:0 entstand nach einem zu kurz geklärten Ball aus dem eigenen Strafraum, den die Röhrmooser Stürmerin ungehindert aus 20 Metern im Tor unterbringen konnte (31.). Kurz vor der Pause gelang dem Gastgeber, nach eigenem Einwurf der beim Gegner landet, dann mit dem dritten Treffer bereits so etwas wie eine Vorentscheidung (38.). Was die PSV-Elf im Stande ist zu leisten, hat sie nach dem Wiederanpfiff bewiesen, als sie mit Kampfgeist, Biss und Gegenwehr deutlich tonangebend agierte. Allerdings reichten ordentliche 45 Minuten eben nicht aus, um dann noch als Sieger den Platz zu verlassen. Denn nur einmal durften die PSV Spielerinnen jubeln, als Susanne Autengruber in der 75. Minute auf 1:3 verkürzte. Auch wenn der PSV München in der Folge das Spielgeschehen bestimmte und den Gegner dominierte, weitere Treffer sollten nicht mehr fallen. Die besten Möglichkeiten vergaben Paulina Macknapp und Susanne Autengruber, die beide freistehend vor dem Tor zum Abschluss kamen, aber ihre Chancen nicht in Tore ummünzen konnten.


PSV Kader: Landwehr Katja, Baur Victoria, Kometer Anna, Lauer Ruth, Denkel Daniela, Autengruber Susanne, Macknapp Paulina, Klitsch Alisia, La Bonte Paulina, Mittermeier Jasmin, Sappl Isabell, Jendrian Franziska, Frech Johanna, Ludwig Madeleine


PSV feiert 6:2-Sieg zum Saisonstart

(Kreisliga) Sonntag, 13.09.2015 / Post-SV München – MSV Bajuwaren 6:2 (3:0)

Foto: Tamara Heilig
Foto: Tamara Heilig

Zum Saisonstart der Kreisliga 2015/16 erwischte der PSV München mit dem 6:2 gegen den MSV Bajuwaren vor heimischen Publikum einen Traumstart. Die vier Buden durch Johanna Frech waren natürlich das i-Tüpfelchen eines grandiosen Auftritts der ganzen PSV-Mannschaft.

 

Der PSV München ging nach seiner vielversprechenden Vorbereitung selbstbewusst aber auch sehr nervös in dieses Spiel, folglich gehörte die Anfangsphase fast ausschließlich dem MSV Bajuwaren. Vor allem die gut funktionierende Abseitsfalle des MSV bereitete immer wieder einige Probleme. Nach dem im weiteren Verlauf der Partie die Nervosität abgelegt wurde, fanden die PSV Damen ihr eigenes Spiel und es entstanden einige Torchancen, die am Ende auch mit Toren belohnt wurden. Angreiferin Johanna Frech hatte mit einem Hattrick (20., 32., 34.) bereits frühzeitig die Weichen für PSV auf Sieg gestellt und für eine komfortable 3:0-Halbzeitführung gesorgt. Nach der Pause ging es Schlag auf Schlag: Zunächst nutzte Franziska Jendrian gleich die nächste Möglichkeit für den PSV und erhöhte auf 4:0 (48.). Nur vier Minute später konnte MSV nach einem direkt verwandelten Freistoß auf 1:4 verkürzen (52.). Nur eine Zeigerumdrehung später folgte prompt die Antwort der Gastgeber, und Johanna Frech setzte mit dem 5:1 (53.) ihren Namen auch noch ein viertes Mal auf die Torschützenliste. Die Damen des PSV verpassten es in der Folge, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, hatten gute Gelegenheiten, ehe die Gäste ihren zweiten Treffer zum zwischenzeitlichen 2:5 (85.) bejubeln konnten. In den Schlussminuten hatte die PSV Mannschaft das Geschehen im Griff und sorgte mit einem direkt verwandelten Freistoß durch Alisia Klitsch (88.) für den 6:2-Endstand. Auf diese Leistung der Mannschaft lässt sich in den kommenden Spielen aufbauen, so das Fazit des PSV-Trainer-Teams!

 

PSV Kader: Landwehr Katja, Baur Victoria, La Bonte Pauli, Rduch Corinna, Denkel Daniela, Autengruber Susanne, Macknapp Paulina, Klitsch Alisia, Benkhayi Amina, Mittermeier Jasmin, Sappl Isabell, Jendrian Franziska, Heilig Tamara, Frech Johanna


PSV vor dem Saisonstart

Fotos: Peter Knetsch
Fotos: Peter Knetsch

Bald zählt’s für den PSV: Kommendes Wochenende starten die Damen des PSV München in ihre dritte Kreisliga-Saison, will eine solche Katastrophen-Spielzeit wie zuletzt mit allen Mitteln vermeiden.


Nach drei Testspielen gegen teils höherklassige Gegner wäre ein ordentlicher Abschluss der Vorbereitung – oder gar ein Erfolg im eigenen Stadion – ein guter Mutmacher für den Auftakt gewesen. Leider musste der SV Pullach wegen Spielermangel die Generalprobe beim PSV München letzten Samstag absagen. Von allen Seiten hörte man, wie gelungen die Vorbereitung war, wie sehr die Mannschaft zusammengewachsen ist, auch vom Trainer-Team selbst: „Wir sind damit sehr zufrieden. Aber wir müssen weiterarbeiten, Abläufe verfeinern, Sicherheit reinbekommen.“ Am Sonntag, 13.09.2015 ab 15:00 Uhr zum Saisonstart gegen MSV Bajuwaren im heimischen Postsportpark können die PSV Damen beweisen, wie weit sie damit schon sind.


PSV mit Remis im dritten Test

(Vorbereitung) Sonntag, 30.08.2015 / TSV Neuried – Post-SV München 1:1 (1:1)

Foto: Tamara Heilig
Foto: Tamara Heilig

Im vorletzten Testspiel der Sommervorbereitung hat sich der PSV München am Ende 1:1 (1:1) unentschieden gegen den TSV Neuried getrennt. Den PSV Treffer gegen den Bezirksligisten erzielte im Neurieder Sportpark die Heimkehrerin Susanne Autengruber.

 

Die erste Chance des Spiels hatte der PSV in Person von Paulina Macknapp. Nach einem Ballgewinn war die Stürmerin alleine vor der Neurieder Torfrau, schob aber den Ball freistehend am linken Pfosten des Neurieder-Tores vorbei (9). Nach 15 Minuten ging Neuried dann früh in Führung. Nach einer Ecke Gestocher im Strafraum, niemand konnte klären und der TSV Neuried sagte danke. Fortan spielte der PSV weiter mutig nach vorne und stand auch in der Defensive wieder besser. Es dauerte jedoch, bis die Gäste ihren Treffer des Tages erzielen konnten. Nach etwa einer halben Stunde setzte sich Daniela Denkel auf der linken Seite schön durch, passte nach innen, wo Alisia Klitsch für Susanne Autengruber passieren ließ und diese die schöne Kombination aus zwölf Metern gegen die Laufrichtung des Keepers zum Ausgleich vollendete (34.). Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein starkes, laufintensives Vorbereitungsduell auf Augenhöhe, anfangs mit leichten Vorteilen für die Gäste. Alleine PSV-Stürmerin Paulina Macknapp kam zu drei weiteren Torchancen nach Alleingang auf das TSV-Gehäuse, konnte die sehenswerten Sololäufe leider nicht erfolgreich abschließen. Die letzten zehn Minuten gehörten dann wieder dem Gastgeber aus Neuried. In diesen Schlussminuten musste PSV-Torfrau Nicole Breinlinger all ihr Können aufzeigen und konnte sich mehrfach mit tollen Paraden auszeichnen und somit hielt sie das Unentschieden mehrfach für den PSV fest. "Es war ein Spiel auf einem guten Niveau", erklärte PSV-Trainer Guido Hamann. "Wir wollten heute Fortschritte erzielen. Ich denke, wir haben einiges gesehen, mit dem wir arbeiten können."

 

PSV Kader: Breinlinger Nicole, Baur Victoria, Kometer Anna, Denkel Daniela, Autengruber Susanne, Macknapp Paulina, Klitsch Alisia, Mittermeier Jasmin, Sappl Isabell, Jendrian Franziska, Frech Johanna, Heilig Tamara, Landwehr Katja


Licht und Schatten im zweiten Testspiel

(Vorbereitung) Sonntag, 23.08.2015 / SpVgg Hebertshausen – Post-SV Mü. 5:1 (4:1)

Bildergalerie Fotos: Peter Knetsch
Bildergalerie Fotos: Peter Knetsch

Der Härtetest gegen den Bezirksoberliga-Absteiger SpVgg Hebertshausen geht nur eine Halbzeit schief. Bei der 1:5-Niederlage verschliefen die PSV-Damen die komplette erste Halbzeit, spielen aber engagiert und mutig im zweiten Durchgang.

 

Im zweiten Vorbereitungsspiel auf die Saison 15/16 gab es gegen den Bezirksligisten Licht und Schatten. Bereits in der 9. Minute konnte der Gastgeber nach einem gewonnenen Zweikampf das 1:0 erzielen. Zehn Minuten später erzielte der Gastgeber bereits das 2:0, und nach 25. Minuten stand es sogar schon 3:0 für Hebertshausen. Erst nach einer halben Stunde erzielte Alisia Klitsch nach einen direkt verwandelten Freistoß das 1:3 aus 30 Metern für den Münchner Fußball-Kreisligisten. Das war’s aber wieder mit der Herrlichkeit aus PSV-Sicht. Die Hebertshausener-Damen ziehen weiter ihr Spiel auf und konnten das Ergebnis durch ein weiteres Tor auf 4:1 erhöhen. In der Pause lobt Trainer Guido Hamann nur seine Torschützin und erwartet von seinem Team mehr Mut im Zweikampf und eine bessere Feldorganisation. Diese Worte schienen die richtigen gewesen zu sein, denn die Gäste ziehen nun ihr Spiel auf und konnten durch aggressives Pressing das Spiel mehr in die gegnerische Spielhälfte verlagern. Dem PSV fehlten in dieser Phase nur die Tore. Ein Aluminiumtreffer durch Daniela Denkel bescherte noch einmal einen kurzen Hoffnungsschimmer. Der Spielverlauf änderte sich dadurch nicht und so versenkte der Bezirksligist nach einem langen Ball völlig ungehindert die Kugel in die Maschen des PSV-Gehäuses zum 5:1 Endstand. Außer in der ersten Halbzeit war das Spiel der PSV-Elf schon ganz ansehnlich. Allerdings war dies auch der urlaubsbedingten dünnen Personaldecke geschuldet. Dies sollte in den nächsten Wochen wieder besser werden.

 

PSV Kader: Breinlinger Nicole, Baur Victoria, Steinmeier Sabrina, Denkel Daniela, Autengruber Susanne, Klitsch Alisia, La Bonte Paulina, Mittermeier Jasmin, Sappl Isabell, Jendrian Franziska, Frech Johanna, Landwehr Katja


Niederlage beim Testspielauftakt

(Vorbereitung) Sonntag, 16.08.2015 / SC Rechtmehring – Post-SV München 4:0 (2:0)

Bildergalerie Fotos: Peter Knetsch
Bildergalerie Fotos: Peter Knetsch

Im Landkreis Mühldorf unterliegt der PSV München im ersten Testspiel der Saisonvorbereitung gegen SC Rechtmehring (Kreisliga) mit 0:4. Trotz größter Bemühungen und einer starken Schlussphase mussten die PSV Damen eine Niederlage hinnehmen.

 

Die Gäste starteten zwar schnell in die Partie und kamen in den ersten Minuten durch Paulina Machnapp zu ihrer ersten guten Torchance. Die Treffer erzielte jedoch der Gegner. Gegen gnadenlos effektive Rechtmehringer – begünstigt nach haarsträubenden Abspielfehlern - ging es mit einen 0:2-Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel investierten die PSV Damen etwas mehr in die Partie und kamen zu zwei Großchancen durch Irene Munduate Agud und Lea Baumgärtel, ihre Bemühungen blieben jedoch unbelohnt. Durch eine schnelle und sehenswerte Kombination über die linke Seite erhöhten die Gastgeber jedoch auf 3:0, ehe sie in der letzten Minute den 0:4-Endstand herstellten. Da blieb dem Trainergespann Hamann/Autengruber nur die bittere Erkenntnis: „Wir müssen unsere Chancenverwertung in den nächsten Spielen verbessern.“

 

PSV Kader: Breinlinger Nicole, Landwehr Katja, Baur Victoria, Baumgärtel Lea, Denkel Daniela, Jakobi Julia, Jendrian Franziska, Klitsch Alisia, Kometer Anna, La Bonte Paulina, Lengauer Anna Marianne, Machnapp Paulina, Mittermeier Jasmin, Munduate Agud Irene, Sappl Isabell, Steinmeier Sabrina